Game Over?

Vonovia: Auf Gradwanderung


Das Wertpapier der Immobiliengesellschaft Vonovia wandert derzeit auf einem extrem schmalen Grat und droht in ein handfestes Verkaufssignal zu schlittern. Noch aber können Bullen eine letzte Trumpfkarte ausspielen, sofern sie dazu auch gewillt sind.

Seit den März- und damit Corona-Tiefs bei 36,71 Euro konnte Vonovia seine vorherigen Verluste mehr als wettmachen und in den Bereich von 62,74 Euro und somit dem nächsten logischen Projektionsziel am 138,2 % Fibonacci-Retracement zulegen. Doch just in diesem Bereich tut sich nun ein fragwürdiges Chartmuster in Form einer SKS-Formation auf, die vornehmlich in der technischen Analyse als Trendwendesignal gewertet wird. Die Rückschläge der letzten Tage führten das Papier erneut in den Bereich der markanten Nackenlinie um 57,20 Euro abwärts, ein Bruch dieser dürfte das drohende Verkaufssignal aktivieren und eine kurzfristige Trendwende einleiten.

Trendwende sehr wahrscheinlich

Die Signallage für eine eindeutige Trendwende liegt noch nicht vor, erst unterhalb von 57,00 Euro dürften sich die Anzeichen hierfür verdichten und Abschläge zurück an die Februarhochs bei 54,48 Euro bereithalten. Darunter könnte im Rahmen einer Korrekturbewegung sogar der 200-Tage-Durchschnitt um 52,24 Euro (steigend) einem Test unterzogen werden. Dies wäre allerdings auch die maximale Korrekturausdehnung, wonach es wieder deutlich aufwärts gehen sollte. Wer sich ebenfalls auf die Seite der bärischen Marktteilnehmer stellen möchte, kann hierzu beispielsweise auf das Open End Turbo Short Zertifikat WKN MA1X1Q setzen. Nutzen Bullen ihre letzte Trumpfkarte aus und drücken Vonovia über 60,00 Euro aufwärts, käme sogar ein Test der Jahreshochs bei 62,74 Euro ins Spiel. Angesichts der schwachen Kursmuster muss kurzfristig allerdings die Short-Variante favorisiert werden.

Vonovia (Tageschart in Euro)

Tendenz:
Chartverlauf
(Quelle: www.tradesignalonline.com)

Wichtige Chartmarken

Widerstände: 57,70 // 58,34 // 59,18 // 59,98 // 60,24 // 60,96 Euro
Unterstützungen: 56,84 // 56,36 // 55,32 // 54,72 // 53,84 // 53,54 Euro

Fazit

 

Für den Fall einer nachhaltigen Aktivierung des beschriebenen Szenarios kann beispielsweise des Open End Turbo Short Zertifikates WKN MA1X1Q zum Einsatz kommen. Durch den eingebauten Hebel von 9,5 ergibt sich bei einem Rückläufer zurück an die Februarhochs bei 54,48 Euro eine potenzielle Rendite-Chance von 75 Prozent. Rechnerisch würde sich dadurch ein Zielniveau im vorgestellten Zertifikat von 1,05 Euro einstellen. Eine Verlustbegrenzung kann bei Eintritt des Verkaufssignals noch knapp oberhalb von 58,00 Euro angesetzt werden, dies entspräche einem Wert im vorgestellten Schein von 0,37 Euro.

 

Strategie für fallende Kurse
WKN: MA1X1Q Typ: Open End Turbo Short
akt. Kurs: 0,57 - 0,60 Euro Emittent: Morgan Stanley
Basispreis: 62,2271 Euro Basiswert: Vonovia
KO-Schwelle: 62,2271 Euro akt. Kurs Basiswert: 57,12 Euro
Laufzeit: Open End Kursziel: 1,05 Euro
Hebel: 9,5 Kurschance: + 75 Prozent
Börse Frankfurt

Interessenkonflikt

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