Ohne Kratzer, ohne Dellen

UnitedHealth Group: Da war doch was…


Fast auf den Tag genau vor einem Jahr wurde die UnitedHealth Group in einer charttechnischen Besprechung genauer unter die Lupe genommen. Ein Jahr später notiert das Wertpapier gut 38 Prozent höher und beeindruckt weiter mit einem bullischen Chartverlauf.

Angefangen hat die Erfolgsgeschichte des führenden Dienstleistungsunternehmens in der US-Gesundheitsvorsorge kurz nach dem letzten großen Crash aus 2008. Das Kerngeschäft setzt sich aus Versicherungen und Gesundheitsfürsorge zusammen und erlebte unter US-Präsident Barack Obama einen ungeahnt starken Aufschwung und konnte von unter 20,00 US-Dollar auf ein Verlaufshoch von zuletzt 250,79 US-Dollar Anfang dieses Jahres zulegen. Erst an dieser Stelle setzte eine kurzfristige Korrekturbewegung auf das Niveau von 208,48 US-Dollar ein, die aber recht schnell wieder abgefangen werden konnte und zuletzt wieder deutliche Kursstärke zu sehen war.

Frische Rekordhochs aufgestellt

In der vergangenen Handelswoche hat sich die Aktie erneut an die Januarhochs von 250,79 US-Dollar herangearbeitet und versucht sich zu Beginn dieser Woche mit einem Ausbruch darüber. Ein Wochenschlusskurs über diesem Niveau könnte den bereits am 8. Juni 2017: „United Health Group: Es läuft, und wie!“ vorgestellten Schein noch weiter in ungeahnte Höhen vorantreiben, erlaubt es aber auch ein frisches Investment auf der Long-Seite abzuschließen. Hierzu haben wir einen besonderen und erst Ende Mai auferlegten Schein herausgesucht, der das erwartete Potenzial durch den inneren Hebel besonders gut umsetzen kann.

Aktie probt den nächsten Schritt

 

Ausgehend von einer erfolgreichen Auflösung der diesjährigen Formation und einem Sprung über das Niveau von 250,79 US-Dollar, können weitere Ziele um 291,00 US-Dollar abgeleitet werden. Auf diesen finalen Lauf kann hierzu beispielshalber auf das Unlimited Turbo Long Zertifikat (WKN: MF5VVQ) zurückgegriffen werden, wodurch eine Renditechance von weiteren 230 Prozent erzielt werden kann. Mehr noch, das Investment kann relativ eng um 240,00 US-Dollar gemessen am Basiswert abgesichert werden und bietet hierdurch ein hervorragendes CRV.

Tagesschlusskurs entscheidend!

Für den Fall, dass Bullen endgültig mit einem nachhaltigen Ausbruch über 250,79 US-Dollar scheitern, müssen Abgaben zunächst auf das Niveau von 240,00 US-Dollar einkalkuliert werden. Aber erst darunter dürfte eine größere Korrekturwelle in Richtung 217,80 US-Dollar einsetzen, wodurch die Aktie ihren gleitenden Durchschnitt EMA 50 auf Tagesbasis ansteuern sollte. Dieses Szenario hätte für Käufer jedoch einen recht unangenehmen Beigeschmack, Abgaben auf rund 200,00 US-Dollar könnten dann rasch folgen.

 

UnitedHealth Group (Wochenchart in USD)

Tendenz:
Chartverlauf

Wichtige Chartmarken

Widerstände: 253,45 // 256,71 // 260,00 // 263,22 // 266,50 // 269,45 US-Dollar
Unterstützungen: 250,79 // 245,75 // 240,00 // 236,99 // 233,42 // 228,23 US-Dollar

Strategie: Oberhalb von 250,79 USD einsteigen

 

Gerlingt es Marktteilnehmern die Aktie der UnitedHealth Group tatsächlich oberhalb von 250,79 US-Dollar per Tagesschlusskurs zu etablieren, dürfte sich eine weitere Kaufwelle zunächst in Richtung 273,00 US-Dollar erstrecken, darüber sogar bis 291,00 US-Dollar aufwärts reichen. Für dieses Szenario können interessierte Anleger beispielshalber auf das vorgestellte Unlimited Turbo Long Zertifikat (WKN: MF5VVQ) zurückgreifen und hierbei eine maximale Rendite von bis zu 230 Prozent erzielen. Eine Verlustbegrenzung ist gemessen am Basiswert noch unterhalb von 240,00 Euro anzusetzen! Der Anlagehorizont erstreckt sich für einen Zieleinlauf aber auf bis zu einige Monate.

 

Strategie für steigende Kurse
WKN: MF5VVQ Typ: Open End Turbo Long
Handelsplatz: Börse Frankfurt (Hier gelangen Sie direkt zum Produkt)
akt. Kurs: 1,63 - 1,65 Euro Emittent: Morgan Stanley
Basispreis: 235,68 US-Dollar Basiswert: UnitedHealth Group
KO-Schwelle: 235,68 US-Dollar akt. Kurs Basiswert: 253,09 US-Dollar
Laufzeit: Open End Kursziel: 291,00 US-Dollar
Hebel: 17,06 Kurschance: + 230 Prozent

Interessenkonflikt

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