Ganz schwache Woche
SOX-Index: Vorsicht!
Die Aufwärtsdynamik beim SOX hat bereits seit Sommer letzten Jahres sichtlich abgenommen, das Barometer schlug eine leicht aufwärtsgerichtete Seitwärtsbewegung ein, die sich in Form eines recht breiten Trends darstellt und in Kombination mit dem Vorgänger- und Rekordhoch als bärische Flagge gewertet werden kann. Aktuell steuert der Index seine untere Trendkanalbegrenzung bestehend seit Oktober 2022 an. Ein Bruch dürfte folglich größeres Konsolidierungspotenzial freisetzen, nachdem erfolgreich das 200 % Fibonacci-Extension-Retracement um 6.000 Punkten abgearbeitet werden konnte.
Risk-Off-Modus eingeläutet
Die vermehrte Flucht der Anleger in sichere Häfen hinterlässt aktuell fast in jeder Assetklasse Spuren, sollte der SOX-Index auf Wochenschlusskursbasis unter 4.500 bzw. 4.288 Punkte zurückfallen, käme dies einem mittelfristigen Verkaufssignal gleich, Abschläge müssten dann auf 3.854 und darunter in den Bereich um 3.449 Punkten zwingend eingeplant werden. Dies würde zeitgleich aber auch die Möglichkeit eines Short-Investments auf dieses Barometer eröffnen. Ein Verbleib in dem halbjährigen Trend ließe kurzzeitig Gewinne an 5.265 Punkte zu. Ganz aus der Gefahrenzone dürfte der Index jedoch erst oberhalb der aktuellen Jahreshochs von 5.525 Punkten heraustreten und würde die Chance auf einen Gipfelsturm bei 5.931 Punkten erhalten.
Fazit:
Der SOX-Index ist einem Verkaufsignal derzeit näher als einer unbeirrten Rallyefortsetzung. Unterhalb von 4.500 Punkten würden sich die Anzeichen auf eine Konsolidierung zurück auf 3.449 Punkte sichtlich verdichten und könnten für ein Short-Investment herangezogen werden. Eine Verlustbegrenzung sollte wegen eines Pullbacks nach dem Verkaufssignal das Niveau von vorläufig 4.790 Punkten noch nicht unterschreiten. Der Anlagehorizont wird auf mehrere Tage bis Wochen geschätzt.
Interessenkonflikt
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