Kosten gestiegen
Sixt: Aktie im Fahrplan
In den drei Monaten verzeichnete Sixt einen Konzernumsatz von 695 Mio. Euro, was einem Plus von 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht. Das Ergebnis vor Steuern sank laut Mitteilung auf 33 Mio. Euro, im Vergleich zum Vorjahr ist dies ein Einbruch von rund zwei Dritteln. Nach Steuern verdiente das Unternehmen noch 22 Mio. Euro. Den Ausblick für das Gesamtjahr bekräftigte das Münchener Unternehmen aber!
Obwohl Sixt zu Beginn dieses Jahres einen kurzzeitigen Abwärtstrend beenden konnte, herrscht nun wieder Ausverkaufsstimmung bei dem Mobilitätsdienstleister, aktuell kämpft die Aktie um den Fortbestand des EMA 200 als Unterstützung. Die zuvor etablierte SKS-Formation birgt aber noch weitere Abwärtsrisiken, sodass sich Investoren fortlaufend auf ein bärisches Szenario bis zur vollständigen Umsetzung der Formation einstellen müssen.
Aktie im Verkaufssignal
Nach erfolgreicher Aktivierung der SKS-Formation aus dem Frühjahr dieses Jahres kam es zu Abschlägen auf 106,30 Euro. Der anschließende Aufschwung kann im Rahmen eines gewöhnlichen Pullbacks zurück auf das Ausbruchsniveau, also der Nackenlinie der SKS-Formation gewertet werden. Die neuerlichen Verluste dürften hierbei die zweite Verkaufswelle widerspiegeln, sodass unterhalb der Apriltiefs weitere Rücksetzer in den Bereich zwischen 95,15 und 98,30 Euro gerechnet werden muss. Um dieses Szenario noch abzuwenden, bedürfte es eines Doppelbodens im Bereich der Apriltiefs und eines anschließenden Kursanstiegs mindestens über 123,40 Euro. Dann könnten rasch wieder die Jahreshochs bei 132,40 Euro als potenzielles Ziel in den Fokus rücken. Definitiv würde sich nach vollständiger Abarbeitung der SKS-Formation ein Long-Investment im besagten Unterstützungsbereich anbieten.
Fazit:
Sobald die Apriltiefs bei 106,30 Euro unterschritten werden, würde die Wahrscheinlichkeit auf weitere Abschläge in den Unterstützungsbereich zwischen 95,15 und 98,30 Euro merklich zunehmen. Hierfür könnte durchaus noch ein kurzzeitiges Short-Investment beispielshalber über das Open End Turbo Short Zertifikat WKN MB5SCQ erfolgen. Die mögliche Renditechance vom gegenwärtigen Niveau aus beträgt noch satte 105 Prozent, Ziel des Scheins läge dann am Ende bei 2,62 Euro. Eine Verlustbegrenzung sollte natürlich nicht fehlen, aber auch das Niveau des 200-Tage-Durchschnitts bei einem Direktinvestment um 110,60 Euro noch nicht unterschreiten. Hieraus würde sich ein äquivalenter Stopp-Kurs im Schein von 1,07 Euro ergeben.
| Strategie für fallende Kurse | |
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|---|---|---|---|---|
| WKN: | MB5SCQ | Typ: | Open End Turbo Short | |
| akt. Kurs: | 1,22 - 1,26 Euro | Emittent: | Morgan Stanley | |
| Basispreis: | 119,945 Euro | Basiswert: | Sixt SE St. | |
| KO-Schwelle: | 119,945 Euro | akt. Kurs Basiswert: | 109,10 Euro | |
| Laufzeit: | Open End | Kursziel: | 2,62 Euro | |
| Hebel: | 8,7 | Kurschance: | + 105 Prozent | |
| Börse Frankfurt | ||||
Interessenkonflikt
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