Es dröhnt neuer Ärger
Russell 2.000: Überzeugend ist das nicht
Nachdem ein markanter Doppelboden im Bereich der Sommerhochs aus 2018 um 1.740 Punkten in 2022/2023 ausgebildet worden war, folgte eine mehrere Monate anhaltende Phase der Unsicherheit, die sich in einer Seitwärtsbewegung ausgedrückt hatte. Erst nach Spekulationen um mögliche Zinssenkungen durch die US-Notenbank Fed setze sich das Barometer gen Norden in Bewegung und konnte an das Vorgängerhoch aus 2021 bei 2.459 Punkten im November anknüpfen. Dort angekommen, wurde der Index erwartungsgemäß nach unten zurückgedrängt. Unglücklicherweise zeichnet sich seit Juli letzten Jahres nun eine potenzielle Trendwende in Form einer klassischen SKS-Formation ab. Bis zu einer nachhaltigen Auflösung können aber noch andere multiple Muster entstehen und für eine Entspannung sorgen. Grundsätzlich sollten derart ausgeprägte Formationen jedoch größere Beachtung finden, vor allem vor dem Hintergrund, dass die Fed ihre Zinsen womöglich doch nicht so schnell senken wird.
Noch alles offen
Sollte die beschriebene SKS-Formation zwischen 2.100/2.170 und 2.466 Punkten durch einen Bruch der Nackenlinie bei 2.100 Zählern nachhaltig aktiviert werden, käme dies einem Verkaufssignal größerer Ordnung gleich, Investoren müssten mit Abschlägen zunächst auf 1.993 Punkte und darunter 1.898 Zähler rechnen. Entsprechend diese Entwicklung könnte ein passendes Short-Engagement abgeschlossen werden. Auf der Oberseite dürfte eine Entschärfung erst über dem Niveau der rechten Schulter von 2.326 Punkten gelingen, im Anschluss wären Kursgewinne an die jüngsten Hochs bei 2.466 Punkten stark anzunehmen. An dieser Stelle wird sich schließlich entscheiden, ob ein Ausbruch über die 2021er-Hochs gelingt und damit ein mittelfristiges Kaufsignal in Richtung 2.784 Punkte folgt.
Fazit:
Sobald der Russell 2000 Index unter 2.100 Punkte abtaucht, ist mit einer erfolgreichen Auflösung der beschriebenen SKS-Formation zu rechnen, dies würde mit Kursabschlägen auf 1.898 Punkte einhergehen. Ein kurzer Zwischenstopp sollte im Bereich um 1.993 Punkten eingeplant werden. Eine derartige Entwicklung würde es demnach erlauben, ein Short-Engagement beispielshalber über das Open End Turbo Short Zertifikat WKN MJ6KW3 einzugehen. Die Gesamtrenditechance beliefe sich hierbei auf 165 Prozent, endgültiges Ziel im Schein wurde bei 3,87 Euro errechnet. Eine Verlustbegrenzung sollte vorläufig den Bereich des 50-Wochen-Durchschnitts bei 2.185 Punkten aber noch nicht unterschreiten. Im Schein würde sich hierdurch ein entsprechender Stopp-Kurs von 2,00 Euro ergeben.
| Strategie für fallende Kurse | |
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|---|---|---|---|---|
| WKN: | MJ6KW3 | Typ: | Open End Turbo Short | |
| akt. Kurs: | 1,27 - 1,28 Euro | Emittent: | Morgan Stanley | |
| Basispreis: | 2.396,6369 Punkte | Basiswert: | Russell 2000 Index | |
| KO-Schwelle: | 2.396,6369 Punkte | akt. Kurs Basiswert: | 2.261,74 Punkte | |
| Laufzeit: | Open End | Kursziel: | 3,87 Euro | |
| Hebel: | 16,9 | Kurschance: | + 165 Prozent | |
| Börse Frankfurt | ||||
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