Im Kaufrausch

RTX: Russland hängt alle ab!


Der russische Leitindex RTX findet für gewöhnlich wenig Beachtung, unter den gegebenen Umständen sollte jedoch ein Blick auf dieses Barometer nicht ausbleiben. Der Index markierte in den letzten beiden Handelstagen nämlich frische Rekordhochs!

Seit etlichen Jahren herrscht beim russischen Aktienbarometer RTX ein intakter Aufwärtstrend, der die Notierungen zuletzt in den Bereich von grob 4.940 Punkten aufwärts gedrückt hat. Dabei präsentierte sich das Barometer bereits zu Beginn dieses Jahres mit relativer Stärke und markierte Anfang Februar ein neues Hoch bei 4.814 Punkten. Nach einem anschließenden Doppelboden legten Bullen wieder los und drückten den RTX in den Bereich von 4.900 Punkten weiter rauf. Zu Beginn dieser Woche explodierte das Barometer förmlich und notiert seitdem über dem Niveau von 5.000 Punkten. Ein Long-Investment könnte sich auf kurz- sowie mittelfristige Sicht durchaus noch lohnen.

Im Rallyemodus

 

Können Händler den russischen Leitindex RTX oberhalb der Marke von 5.000 Punkten stabilisieren, bestünde rechnerisch die anschließende Möglichkeit eines Kurssprungs bis in den Bereich von 5.300 Punkten. Die aktuelle Aufwärtsdynamik lässt dabei nur wenig zu wünschen übrig, ein striktes Stoppmanagement für den Fall eines deutlichen Rücksetzers sollte aber nicht ausbleiben! Eine Verlustbegrenzung kann im Augenblick unterhalb von 4.860 Punkten angesetzt werden.

Sollte das Barometer hingegen wieder unter 4.800 Punkte abtauchen, kämen erste Abgaben auf 4.700 Punkte ins Spiel, darunter auf den Doppelboden aus Februar/März dieses Jahres um 4.571 Punkten. Ein solches Verhalten könnte allerdings die Annahme einer größeren SKS-Formation nähren und auf mittelfristige Sicht sogar eine Trendwende nach sich ziehen.

 

RTX (Tageschart in Punkten)

Tendenz:
Chartverlauf

Wichtige Chartmarken

Widerstände: 5.053 // 5.086 // 5.122 // 5.163 // 5.203 // 5.267 Punkte
Unterstützungen: 5.000 // 4.941 // 4.868 // 4.812 // 4.735 // 4.650 Punkte

Fazit

 

Über entsprechende Long-Instrumente können Investoren auf eine Fortsetzung der Gewinnserie zunächst bis 5.122 Punkte setzen. Übergeordnet bestünde sogar die Möglichkeit an 5.300 Punkte anzuknüpfen, ehe der russische Leitindex in eine größere Korrektur übergeht. Eine adäquate Verlustbegrenzung sollte das Niveau von 4.860 Punkten zunächst noch nicht übersteigen, steigende Notierungen setzen jedoch ein striktes Nachziehen des Stopps voraus. Als Anlagehorizont müssen einige Wochen bis Monate einkalkuliert werden.

 


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