Warten auf weitere Impulse

Nintendo: Was macht die Aktie so interessant?


Wertpapiere des japanischen Spiele- und Konsolenherstellers Nintendo warten geradezu darauf, über eine entscheidende Hürde zu springen. Bei Erfolg könnte sich daran ein dynamischer Kursaufschwung anschließen.

Zwischen März 2018 und Mitte April dieses Jahres herrschte in der Nintendo-Aktie ein ausgeprägter Abwärtstrend. Dieser konnte Mitte letzten Monats mit einem dynamischen Kursanstieg auf 313 Euro nachhaltig überwunden werden, sodass zugleich ein Kaufsignal aufgestellt worden ist. Anschließend stellte sich jedoch eine Seitwärtskonsolidierung ein, die allerdings in einem steigenden Dreieck vollzogen wird und solche in der Charttechnik als Trendfortsetzungsmuster stehen. Nach Ausbruch über die obere Hürde dürfte ein weiteres Kaufsignal anstehen und ermöglicht es vorab, sich auf der Long-Seite zu positionieren.

Folgekaufsignal in Arbeit

 

Gesetzt dem Fall, dass Nintendo über das Niveau von mindestens 313 Euro zulegt, wären anschließend weitere Kursgewinne in Richtung 323,92 bzw. 330 Euro vorstellbar. Hierauf können Investoren über entsprechende Long-Instrumente setzen und an einer Fortsetzung der Aufwärtsbewegung partizipieren.

Kurzfristige Abgaben hätten zuvor aber Platz bis an die untere Dreiecksbegrenzung um 295 Euro. Erst ein Bruch dieser Marke dürfte zu einem raschen Test des 50-Tage-Durchschnitts bei aktuell 282,79 Euro führen, darunter ist mit einem Ausverkauf zurück an das Niveau von rund 275 Euro zu rechnen. An dem aufgestellten Kaufsignal würde dies vorerst aber nichts ändern.

 

Nintendo (Tageschart in Euro)

Tendenz:
Chartverlauf

Wichtige Chartmarken

Widerstände: 313,00 // 315,00 // 320,00 // 323,92 // 330,00 // 331,61 Euro
Unterstützungen: 303,70 // 300,00 // 295,00 // 288,85 // 285,65 // 282,73 Euro

Fazit

 

Steigt Nintendo wie erwartet über das Niveau von mindestens 313 Euro per Tagesschlussbasis an, dürfte sich ein Folgekaufsignal in Richtung 332,92 bzw. 330 Euro ausbreiten. Auf dieses können Investoren mittels entsprechender Long-Zertifikate setzen, eine Verlustbegrenzung sollte das Niveau von zunächst 290 Euro nicht übersteigen, aber bei steigenden Notierungen stetig nachgezogen werden. Als Anlagehorizont werden nur wenige Wochen veranschlagt.

 


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