Breakaway-Gap gesetzt

Nintendo: Überzeugender Chart


Wertpapiere des japanischen Elektronikkonzerns Nintendo stiegen bereits in der zweiten Jahreshälfte 2020 über ihre Hochs aus 2007 an und konsolidieren seitdem grob seitwärts. Zuletzt allerdings erfuhr die Aktie wieder merklichen Auftrieb und könnte schon bald zu ihren übergeordneten Zielen am 138,2 % Fibo weiter zulegen.

Den letzten markanten Höhepunkt markierte Nintendo in 2007 bei 439,00 Euro und ging anschließend in eine nicht unerwartete Konsolidierung über. Damit konnte ein Teil der vorherigen Kursrallye gesund auskonsolidiert werden, in 2012 drehte der Trend wieder zur Oberseite und wird bis heute gehalten. Dabei gelang es zuletzt auf ein Rekordhoch von 546,10 Euro zuzulegen und somit über die Hochs aus 2007 zu springen. Auffällig bei Nintendo gestaltet sich der letztmalige Kurssprung gegen Ende Mai mit einer entsprechenden Aufwärtskurslücke, die vielversprechende Handelsansätze auf der Oberseite offenbart.

138,2 Fibo im Fokus

Gelingt es der Nintendo-Aktie mindestens über ein Niveau von 524,00 Euro zu springen, dürften rasch die Jahreshochs verlaufend bei 546,00 Euro in den Fokus der Marktteilnehmer rücken. Darüber bestünde schließlich die Möglichkeit eines Folgeanstiegs an das 138,2 % Fibonacci-Extension-Retracement bei 579,19 Euro. Sollte jedoch der EMA 50 bei aktuell 466,50 Euro bärisch gekreuzt werden, müssten Abschläge zurück auf die Hochs aus 2007 bei 439,00 Euro zwingend einkalkuliert werden. Darunter dürfte nur noch der stärkere EMA 200 bei 364,21 Euro als Unterstützung aushelfen können.

Nintendo (Wochenchart in Euro)

Tendenz:
Chartverlauf
(Quelle: www.tradesignalonline.com)

Wichtige Chartmarken

Widerstände: 515,80 // 522,40 // 536,00 // 546,10 // 551,55 // 562,50 Euro
Unterstützungen: 500,00 // 492,80 // 486,90 // 466,50 // 452,60 // 439,00 Euro

Fazit

 

Kommt es demnächst zum favorisierten Anstieg über den Kauftrigger von 524,00 Euro, werden weitere Gewinne an 546,10 und 579,19 Euro in der Nintendo-Aktie sehr wahrscheinlich. Ein solches Szenario sollte jedoch zwingend mit einem nachhaltigen Wochenschlusskurs einhergehen. Eine Verlustbegrenzung könnte in diesem Fall dann bei 486,50 Euro gemessen am Basiswert angesetzt werden. Als Anlagehorizont sollten jedoch einige Monate zwingend eingeplant werden.

 


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