Quartalszahlen beflügeln

Hypoport: Aktie nach Zahlen auf Rekordhoch


Papiere des Finanzdienstleiters Hypoport sind im heuteigen Handel nach Vorlag der Quartalszahlen auf ein Rekordhoch gestiegen und haben zudem eine wichtige Hürde überwinden können. Mit Ausbruch über die Vorgängerhochs aus 2018 könnte jetzt ein mittelfristiges Kaufsignal anstehen!

Der Finanzdienstleister Hypoport hat Umsatz und Ergebnis zum Jahresstart kräftig steigern können. Im ersten Quartal kletterten die Einnahmen im Vergleich zum Vorjahr um 31 Prozent auf 78,5 Mio. Euro, wie das das SDAX-Unternehmen am Montag mitteilte. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) stieg um 6 Prozent auf 8 Mio. Euro. Insgesamt stieg der Gewinn um 5 Prozent auf 6,2 Mio. Euro an. Besondere Stärke zeigten Geschäfte mit Immobilien- und Versicherungsplattformen.

In den letzten Monaten präsentierte sich die Hypoport-Aktie recht volatil, konnte aber im Bereich der wichtigen Unterstützung aus Anfang 2018 um 148,00 Euro ein Boden finden und anschließend einen Aufwärtstrend etablieren. Dieser reichte zunächst an 189,40 Euro, Anfang Mai schossen die Notierungen förmlich wieder hoch und drückten die Aktie an ihre Jahreshochs aus 2018 bei 204,50 Euro aufwärts. Zu Beginn dieser Woche versucht das Papier mit einem Ausbruch auf frische Rekordhochs ein mittelfristig entscheidendes Kaufsignal aufzustellen, das sich Investoren keineswegs entgehen lassen sollten.

Zahlen überzeugen auf breiter Front

 

Trotz eines frischen Rekordhochs nahe 210 Euro muss für einen nachhaltigen Ausbruch erst noch ein klarer Tagesschlusskurs oberhalb der Jahreshochs aus 2018 her. Nur hierdurch steigt die Wahrscheinlichkeit auf eine fortgesetzte Rally der Hypoport-Aktie bis in den Bereich von 218,50 Euro merklich an. Übergeordnet kann sogar Aufwärtspotenzial bis grob 229,90 Euro abgeleitet werden. Wünschenswert wäre jedoch an dieser Stelle ein Wochenschluss oberhalb von 204,50 Euro.

Ziehen sich Käufer hingegen noch im heutigen Handelstag zurück und die Aktie fällt unter das Niveau von 203 Euro, könnte dies eine kurzfristige Korrektur in den Bereich von rund 190 Euro hervorgerufen. In diesem Fall würde jedoch ein ausgeprägtes Doppelhoch drohen und Abgaben sogar bis in den Bereich von 170 Euro bereithalten. Insgesamt aber ist das Chartbild weiter als bullisch zu bewerten.

 

Hypoport (Tageschart in Euro)

Tendenz:
Chartverlauf

Wichtige Chartmarken

Widerstände: 209,00 // 211,81 // 214,39 // 217,16 // 218,59 // 220,00 Euro
Unterstützungen: 204,50 // 200,00 // 197,40 // 192,00 // 189,40 // 188,20 Euro

Fazit

 

Ein zu schneller Vorstoß bei Long-Positionen könnte sich noch bitter rächen. Erst muss ein handfester Tagesschlusskurs oberhalb von 204,50 Euro her. Nur so steigt die Wahrscheinlichkeit auf weitere Kursgewinne bis 218,50 und darüber sogar bis 229,90 Euro merklich an. Als Zugvehikel kann beispielsweise auf das ausgewählte Unlimited Turbo Long Zertifikat WKN MC1H5M zurückgegriffen werden, wodurch bei vollständiger Abarbeitung der gesamten Wegstrecke eine Rendite von bis zu 83 Prozent erreicht werden kann. Der Schein dürfte dann um 4,80 Euro herum notieren, erste Gewinnmitnahmen können bereits ab 3,66 Euro stattfinden. Eine Verlustbegrenzung sollte das Niveau von zunächst 200 Euro nicht überschreiten, das entspricht einem Stop im Zertifikat von 1,81 Euro. Als Anlagehorizont müssen jedoch einige Wochen bis Monate einkalkuliert werden.

 

Strategie für steigende Kurse
WKN: MC1H5M Typ: Open End Turbo Long
akt. Kurs: 2,51 - 2,63 Euro Emittent: Morgan Stanley
Basispreis: 185,11 Euro Basiswert: Hypoport
KO-Schwelle: 185,11 Euro akt. Kurs Basiswert: 207,00 Euro
Laufzeit: Open End Kursziel: 4,80 Euro
Hebel: 7,86 Kurschance: + 83 Prozent
Börse Fankfurt

Interessenkonflikt

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