Bank greift nach Massenmarkt

Goldman Sachs: Bald auch für Normalsterbliche


Das klassische Investmentbanking wirft  für Goldman Sachs immer weniger Gewinn ab, deshalb greift die US-Bank nun nach dem Privatkundengeschäft in Deutschland. Mit dieser Nachricht versetzt das Geldhaus die deutsche Bankenbranche am Dienstag in Alarmstimmung.

In den USA hat Goldman Sachs bereits in 2016 begonnen den Privatkundensektor von sich zu überzeugen, nun soll auch der deutsche Markt erobert werden. Hierzulande aber sollen im ersten Schritt ausschließlich Online-Dienste angeboten werden, wodurch das Geldhaus Kosten sparen will. Den Anfang macht die Online-Plattform "Marcus". Europachef Richard Gnodde kündigte in der "Financial Times" an, dass Goldman Sachs seine Online-Banking-Plattform "Marcus" nach dem bevorstehenden Start in Großbritannien auch in Deutschland anbieten werde. Die US-Bank nimmt bei ihrer Expansion besonders das Geschäft mit Sparkonten und Verbraucherkrediten ins Visier.

An der NYSE kaum eine Reaktion

Derzeit hält sich die Aktie der US-Investmentbank Goldman Sachs im Bereich der Jahreshöchststände aus Ende 2007 auf, wobei es kürzlich erst gelungen ist, ein frisches Allzeithoch bei 275,31 US-Dollar zu markieren. Ab Mitte März folgte schließlich eine kleine Korrektur zurück auf das Kursniveau von 227,40 US-Dollar, wo der Wert wieder einen Boden vorfinden konnte und zur Oberseite abgedreht ist. Jetzt steht der Abwärtstrend seit den Verlaufshochs aus diesem Jahr im Fokus der Anleger, der aber bald einem Ausbruchsversuch unterzogen werden könnte. Die expansive Geschäftspolitik könnte dem Wertpapier vielleicht zu Aufschwung verhelfen, oder aber die nächsten Quartalszahlen am 17. Juli 2018.

Long-Chance bei Ausbruch

 

Derzeit hat die Goldman Sachs-Aktie noch mit dem EMA 50 auf Wochenbasis zu kämpfen, darüber verläuft auch schon die kurzfristige Abwärtstrendlinie um 247,75 US-Dollar. Genau diese gilt es für ein mustergültiges Kaufsignal zu überwinden, damit weiteres Aufwärtspotenzial bis in den Bereich von zunächst 262,25 US-Dollar freigesetzt werden kann. Hierfür können interessierte Anleger beispielshalber auf den Turbo Call Optionsschein (WKN: VA2B8Y) zurückgreifen und eine Rendite von 150 Prozent abstauben.

Kaufsignal abwarten

Auf der Unterseite bleibt das Papier so lange aber noch anfällig für Rücksetzer. Unterhalb der Marke von 240,00 US-Dollar könnte es daher noch mal auf 234,94 US-Dollar abwärts gehen. Dann aber muss auch zwingend mit einem Rücklauf der Notierungen an 227,40 US-Dollar gerechnet werden. In diesem Fall würde sich verständlicherweise eine Short-Strategie anbieten.

 

Goldman Sachs (Wochenchart in US-Dollar)

Tendenz:
Chartverlauf

Wichtige Chartmarken

Widerstände: 245,88 // 247,75 // 250,00 // 255,68 // 257,02 // 262,49 US-Dollar
Unterstützungen: 240,00 // 237,24 // 235,27 // 232,21 // 227,40 // 221,50 US-Dollar

Strategie: Kaufenswert erst ab 248,00 US-Dollar

 

Ausgehend von einem baldigen Anstieg der Aktie über den Abwärtstrend und die Marke von mindestens 248,00 US-Dollar im Basiswert Goldman Sachs, können risikofreudige Anleger schon sehr bald über den vorgestellten Turbo Call Optionsschein (WKN: VA2B8Y) Long-Positionen eröffnen und am Ende eine Rendite von gut 150 Prozent erzielen. Die Verlustbegrenzung ist zunächst nicht höher als 230,00 US-Dollar anzusetzen, da mit anhaltender Volatilität um die aktuelle Trendlinie gerechnet werden muss.

 

Strategie für steigende Kurse
WKN: VA2B8Y Typ: Call-Optionsschein
Handelsplatz: Börse Frankfurt (Hier gelangen Sie direkt zum Produkt)
akt. Kurs: 1,30 - 1,33 Euro Emittent: Vontobel
Basispreis: 228,69 US-Dollar Basiswert: Goldman Sachs
akt. Kurs Basiswert: 242,87 US-Dollar
Laufzeit: Open End Kursziel: 275,31 US-Dollar
Omega: 15,52 Kurschance: + 150 Prozent

Interessenkonflikt

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