Aktie in zweiter Kaufwelle

Fraport: Noch etwas Luft hat sie


Wertpapiere des Flughafenbetreibers Fraport sind ebenso wie Fluggesellschaften eng an ihre Märztiefs gebunden. Doch kurzfristig scheint sich noch eine weitere Kaufwelle mit dem heutigen Vorstoß der Bullen einzustellen und bietet entsprechende Handelsansätze.

Das letzte große Hoch markierte das Wertpapier von Fraport bei 97,26 Euro Anfang 2018. Durch zunehmende Konjunktursorgen und rückläufige Geschäftserwartungen drängte die Akte bereits zu diesem Zeitpunkt in einen Abwärtstrend, dieser wurde durch den Corona-Crash Mitte März noch einmal deutlich verstärkt und führte bis auf einen Tiefstwert von 35,43 Euro abwärts. Man muss dabei nicht erwähnen, dass der vorherige und knapp eine Dekade umfassende Aufwärtstrend hierdurch gebrochen wurde. Doch von den Tiefständen konnte sich die Aktie bislang nicht so stark erholen, wie der Gesamtmarkt, ein praktisch zusammengebrochener Flugverkehr und ausbleibende Einnahmen verdeutlichen dies nur zu gut. Trotzdem gelang es bis Mitte April eine erste signifikante Gegenbewegung auf 43,96 Euro zu vollziehen, die übrigen Tage waren von einer abwärts gerichteten Konsolidierung begleitet. Aus dieser versucht sich die Aktie nun zu befreien, doch das übergeordnete Aufwärtspotenzial bleibt aufgrund zahlreicher Widerstände begrenzt. Auf Sicht von wenigen Tagen könnte sich trotzdem ein Investment noch auszahlen.

Zweite Kaufwelle möglich

 

Sämtliche Beteiligungen im Bereich des Flugverkehrs sind mit erheblichen Risiken verbunden. Gelingt es in den folgenden Stunden die heutigen Kursgewinne bei Fraport jedoch weiter auszubauen, könnte der übergeordnete Zielbereich um 45,00/45,60 Euro schon bald in der Fraport-Aktie zu sehen sein. Als Anlageinstrument können Investoren hierzu beispielsweise auf das ausgewählte Open End Turbo Long Zertifikat WKN KB25ZH zurückgreifen und dabei eine Rendite von 60 Prozent herausholen. Fällt das Papier hingegen wieder unter das Niveau von 36,66 Euro zurück, könnten sich schnell wieder bärische Marktteilnehmer einfinden und das Papier zurück an die Konsolidierungstiefs aus Mitte Mai bei 33,26 Euro drücken. Ob das die Aktie jedoch vor einem erneuten Test der Jahrestiefs bei 27,59 Euro schützt, bleibt fraglich. Ein derartiges Szenario sollte seitens der Anleger mitbedacht werden.

Fraport (Wochenchart in Euro)

Tendenz:
Chartverlauf
(Quelle: www.tradesignalonline.com)

Wichtige Chartmarken

Widerstände: 42,30 // 43,96 // 45,00 // 45,60 // 48,17 // 50,00 Euro
Unterstützungen: 39,70 // 38,68 // 36,42 // 35,00 // 33,26 // 31,31 Euro

Fazit

 

Sollte ein Investment in die Fraport-Aktie mit einem Ziel bei 45,00/45,60 Euro in Betracht gezogen werden, sollte die Positionsgröße zum normalen Investitionsvolumen deutlich niedriger ausfallen. Aus dem Stand heraus ergibt sich bei einem Anstieg auf 45,60 Euro über das vorgestellte Open End Turbo Long Zertifikat WKN KB25ZH eine Rendite-Chance von 60 Prozent. Der vorgestellte Schein dürfte entsprechend um 1,12 Euro notieren. Eine Verlustbegrenzung kann vergleichsweise eng angesetzt werden, hierzu bietet sich das Niveau von 37,75 Euro im Basiswert an. Daraus ergibt sich ein möglicher Ausstiegskurs im Zertifikat von 0,34 Euro.

 

Strategie für steigende Kurse
WKN: KB25ZH Typ: Open End Turbo Long
akt. Kurs: 0,69 - 0,70 Euro Emittent: Citi
Basispreis: 35,0274 Euro Basiswert: Fraport
KO-Schwelle: 35,0274 akt. Kurs Basiswert: 41,28 Euro
Laufzeit: Open End Kursziel: 1,12 Euro
Hebel: 5,9 Kurschance: + 60 Prozent
Börse Frankfurt

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