Auf Monate abwärts

Euro STOXX 50: Abwärtskorrektur gestartet


Der marktbreite europäische Leitindex Euro STOXX 50 fiel in dieser Woche unter eine mittelfristig entscheidende Unterstützung und hat damit ein handfestes Verkaufssignal ausgelöst. Damit wurde nun der Weg gen Süden geebnet und dürfte noch weitere Abgaben bereithalten.

Die Abhängigkeit der weltweiten Börsen untereinander ist nicht wegzudiskutieren, sehr lange hielten US-Technologietitel die Märkte noch auf einem konstant hohen Niveau. Doch zu Beginn dieser Woche brach das Kartenhaus schlussendlich in sich zusammen und verursachte zur Wochenmitte massive Kursabschläge. Beim Euro STOXX 50 wurde der Unterstützungsbereich zwischen 3.261 und 3.274 Punkten nun zur Unterseite aufgelöst, auch der sonst zuverlässige 200-Wochen-Durchschnitt wurde mit Leichtigkeit gebrochen.

Tendenz weiter fallend

Damit setzt sich der übergeordnet seit Anfang 2015 bestehende Abwärtstrend bei den europäischen Titeln nun weiter fort und dürfte auf Sicht der kommenden Wochen noch weitere Abgaben bereithalten. Dabei steht das Barometer vermutlich noch am Anfang eines dynamischen Abverkaufs, wie er bereits in 2015 zu sehen war. An Volatilität wird es ohnehin nicht mangeln, besonders im aktuellen Kursbereich nicht. Aber der vorbestimmt bewegt wurde nun mit dem jüngsten Kursrutsch zementiert.

Wochenschlusskurse entscheidend

 

Kommt es nun zu einem nachhaltigen Wochenschlusskurs unterhalb von 3.261 Punkte, so können die nächsten großen Kursziele lediglich an dem Unterstützungsniveau aus Anfang 2016 um 3.000 Punkten abgeleitet werden. Möglicherweise kommt es im Zuge dessen sogar noch zu einem Test der runden Marke von 2.981 Punkten, ehe wieder mehrwöchige Erholungstendenzen sichtbar werden. Für diesen Fall können Investoren von sofort an mittels kleinerer Positionen beispielshalber auf das Unlimited Turbo Short Zertifikaten (WKN: PZ21XB) zurückgreifen und an dem skizzierten Verlauf des Euro STOXX 50 partizipieren. Die Renditechance beträgt bis zu 146 Prozent.

EMA 200 ist Taktgeber

Für eine deutliche Erholung des Barometers müsste mindestens der rot eingefärbte 200-Wochen-Durchschnitt bei aktuell 3.314 Punkten wieder zurückerobert werden. Erst dann bestünde die Möglichkeit wieder an 3.400 Punkte anzuknüpfen. Ein erster Befreiungsschlag kann aber erst oberhalb von 3.450 Punkten gelingen, dann wären rasche Kursgewinne an 3.600 Zähler und die dort verlaufende Abwärtstrendlinie vorstellbar. Dieses Szenario bekäme dann einen bullischen Schub, der vielleicht sogar zu einem nachhaltigen Ausbruch aus dem seit Anfang 2015 bestehenden Abwärtstrendkanal verhelfen könnte.

 

EURO STOXX 50 (Wochenchart in Punkten)

Tendenz:
Chartverlauf

Wichtige Chartmarken

Widerstände: 3.261 // 3.274 // 3.314 // 3.338 // 3.376 // 3.400 Punkte
Unterstützungen: 3.210 // 3.187 // 3.156 // 3.109 // 3.061 // 3.000 Punkte

Strategie: Short-Einstieg kann gestartet werden

 

Eine Short-Strategie kann zunächst über kleinere Positionsgrößen sofort erfolgen, wodurch Anleger auf einen fortgesetzten Abverkauf zurück auf das runde Unterstützungsniveau von 3.000 Punkten setzen können. Eine überschießende Welle hätte sogar Platz bis auf die Marke bei 2.981 Punkten, wovon Investoren beispielshalber über ein Investment in das Unlimited Turbo Short Zertifikat (WKN: PZ21XB) überproportional profitieren können. Die mögliche Renditechance beläuft sich dabei auf bis zu 146 Prozent, eine Verlustbegrenzung sollte aber nicht tiefer als zunächst 3.340 Punkte angesetzt werden.

 

Strategie für fallende Kurse
WKN: PZ21XB Typ: Open End Turbo Short
Handelsplatz: Börse Frankfurt (Hier gelangen Sie direkt zum Produkt)
akt. Kurs: 1,49 - 1,50 Euro Emittent: BNP Paribas
Basispreis: 3.348,0887 Punkte Basiswert: DJ EURO STOXX 50
KO-Schwelle: 3.348,0887 Punkte akt. Kurs Basiswert: 3.220 Punkte
Laufzeit: Open End Kursziel: 2.981 Punkte
Hebel: 22,82 Kurschance: + 146 Prozent

Interessenkonflikt

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