Merkmale einer Korrekturfortsetzung

Deutz: Sauberer Kursverlauf - Chancen!


Zweifelsohne befinden sich Wertpapiere des Motorenbauers Deutz in einem intakten Abwärtstrend, auch noch nach dem letzten Test der Trendbegrenzung vor wenigen Wochen. Doch es ist der aktuelle Kursverlauf seit dem Test, der Sorgen um eine Korrekturfortsetzung aufkommen lässt.

Zunächst einmal müssen wir den europäischen Markt und den entsprechenden Industriesektor genauer unter die Lupe nehmen. Dieser ist zweifelsohne schwächer als beispielsweise die US-Pendants, auch belastet der Handelsstreit der USA mit einigen wichtigen Handelspartnern das Geschäft. Aus Sicht der Charttechnik könnte die aktuelle Pullback-Bewegung gemessen an der vorherigen Gegenbewegung von den Jahrestiefs aus Ende 2018 an 6,97 Euro bereits beendet sein. Das Wertpapier liegt auf einer wichtigen Unterstützung um 6 Euro auf, hat aber die gleitenden Durchschnitte wieder unterschritten.

Ein Blick auf den Kursverlauf seit Anfang März offenbart zudem noch ein potenzielles Verkaufskonstrukt in Form einer SKS-Formation. Händler sollten diese Aktie die nächsten Stunden und Tage sehr genau auf unter die Lupe nehmen, um eine genauere Einschätzung des Lagebildes zu erhalten. Ein Rückläufer an die Jahrestiefs aus Ende 2018 wäre aber noch kein Beinbruch, wenn anschließend ein klarer Doppelboden aufgestellt werden kann. Diesem würde im weiteren Verlauf größere Bedeutung zukommen, als die zwischengeschaltete SKS-Formation.

Short und Long attraktiv

 

Die Rechnung in dem Wertpapier von Deutz könnte aufgrund der sehr sauberen Struktur der SKS-Formation kaum eindeutiger sein. Ein Bruch der Märztiefs bei 6,01 Euro steigert unmittelbar die Gefahr eines Rücksetzers zunächst auf 5,50 Euro. Rechnerisch besitzt die Konstruktion sogar Korrekturpotenzial an die Jahrestiefs aus 2018, anschließend müssen jedoch eine nachhaltige Stabilisierung und der Beginn des Doppelbodens gelingen. Für diesen Fall eignet sich beispielsweise das Unlimited Turbo Short Zertifikat WKN: CP61EM, das mit einem engen Stop und großem Hebel ausgestattet ist. Die mögliche Renditechance zu den 2018´er-Tiefs beträgt 300 Prozent.

Gelingt hingegen im aktuellen Bereich von 6,00 Euro eine nachhaltige Stabilisierung sowie ein Anstieg zurück über den 200-Tage-Durchschnitt bei aktuell 6,55 Euro, wäre dies ein klares Indiz für eine finale Ausbruchsbewegung aus dem vorherrschenden Abwärtstrend bestehend seit April letzten Jahres. Dann dürfen auch schon vorzeitig Long-Positionen mit dem Ziel eines Ausbruchs aus dem Trendkanal aufgebaut werden.

 

Deutz (Tageschart in Euro)

Tendenz:
Chartverlauf

Wichtige Chartmarken

Widerstände: 6,27 // 6,38 // 6,48 // 6,55 // 6,66 // 6,76 Euro
Unterstützungen: 6,08 // 6,00 // 5,86 // 5,68 // 5,50 // 5,33 Euro

Strategie: Short-Einstieg erst unter 6 EUR!

 

Über das Unlimited Turbo Short Zertifikat WKN: CP61EM mit einem Hebel von 12,1 können Investoren auf einen Abstieg der Deutz-Aktie bei vollständiger Erfüllung der notwendigen Bedingungen setzen. Ein erstes Ziel ist, um 5,50 Euro auszumachen, darunter bei glatt 5. Insgesamt lässt sich hierdurch eine Rendite von bis zu 300 Prozent erzielen, auch sind zwischenzeitliche Gewinnmitnahmen möglich. Ein engeres Ausstiegsniveau könnte um 6,50 Euro liegen, sonst einige Cent über dem EMA 200. Mittelfristig wird aber die Long-Variante favorisiert, diese Idee eröffnet nur Eines von vielen möglichen Szenarien.  

 

Strategie für fallende Kurse
WKN: CP61EM Typ: Open End Turbo Short
akt. Kurs: 0,48 - 0,50 Euro Emittent: Citi
Basispreis: 6,5912 Euro Basiswert: Deutz
KO-Schwelle: 6,5912 Euro akt. Kurs Basiswert: 6,16 Euro
Laufzeit: Open End Kursziel: 5,00 Euro
Hebel: 12,1 Kurschance: + 300 Prozent
Börse Frankfurt

Interessenkonflikt

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