Starke deutsche Großbank nötig!

Deutsche Bank: Fusion auf hocher Ebene im Gespräch


Nachbörslich schossen die Notierungen der Deutschen Bank um über 8 Prozent in die Höhe, nachdem in einem Bloomberg-Bericht Bemühungen der Bundesregierung einer Fusion mit der Commerzbank bekannt wurden.

Informierten Kreisen zufolge intensiviert die Bundesregierung ihre Bemühungen einer Fusion der Deutschen Bank und der Commerzbank, wie aus einem Bloomberg-Bericht vom Mittwoch unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen bekannt wurde. Es fanden Gespräche zwischen Bundesfinanzminister Olaf Scholz und Deutsche Bank Chef Christian Sewing statt, in denen überlegt worden ist, wie die Bundesregierung bei einer möglichen Fusion den Banken unterstützend zur Seite stehen könne. Dies beinhaltet Gesetzesänderungen, um einen Zusammenschluss kostengünstiger zu vollziehen. Allerdings seien die Gespräche noch in einem sehr frühen Stadium.

Deutsche Großbank nötig

Bereits am Mittwoch konnte das Papier der Deutschen Bank mehr als 5 Prozent zulegen, nachbörslich legten die Notierungen auf über 8 Prozent zu. Doch die Kursfantasie um eine Fusion ist nichts Neues, bereits in der jüngsten Vergangenheit setzten kurzfristige Kursgewinne ein, die später wieder ins Leere liefen. Diesmal könnte es anders sein, wenn bereits Minister und Manager an einem Tisch sitzen. Dem Kursverlauf der Deutschen Bank-Aktie dürfte es ganz Recht kommen, zu Beginn dieser Woche markierte das Papier den niedrigsten Stand seit Jahrzehnten bei gerade einmal 7,24 Euro. Investoren könnten hier wieder neue Long-Chancen sehen, allerdings sind diese noch hoch spekulativ.

Fusion wird zunächst ausgelotet

 

Die Deutsche Bank-Aktie startet zunächst mit einem satten Kursaufschlag im Bereich von 8,00 Euro. Zeitgleich trifft das Wertpapier aber auf einen ersten markanten Widerstand aus November dieses Jahres. Trotzdem könnte es bei anhaltender Kursfantasie an die darüber gelegene Hürde von 8,75 Euro und somit den gleitenden Durchschnitt EMA 50 weiter rauf gehen und eröffnet hierdurch kurzfristige Long-Chancen. Als Zugvehikel können Anleger beispielsweise auf den Turbo Call Optionsschein (WKN: UX9DHM) zurückgreifen, dass eine Renditechance von gut 115 Prozent eröffnet. Dieses Szenario wird allerdings von hoher Volatilität sowie einem merklichen Risiko begleitet.

Technisch noch kein tragfähiger Boden

Sämtliche Kursnotierungen unterhalb von 7,70 Euro führen direkt auf den darunter gelegenen Support und Kursmarke von 7,00 Euro abwärts. Aus technischer Sicht liegt noch kein tragfähiger Boden vor, ein solcher sollte sich im Idealfall durch einen Doppelboden erst noch auftun. So oder so bleibt die Deutsche Bank-Aktie noch ein Zockerpapier und birgt ungemein hohe Risiken.

 

Deutsche Bank (Tageschart in Euro)

Tendenz:
Chartverlauf

Wichtige Chartmarken

Widerstände: 8,00 // 8,16 // 8,29 // 8,52 // 8,75 // 8,88 Euro
Unterstützungen: 7,70 // 7,67 // 7,50 // 7,27 // 7,24 // 7,15 Euro

Strategie: Spekulativer Einstieg

 

Über den vorgestellten und zeitlich unbegrenzten Turbo Call Optionsschein (WKN: UX9DHM) mit einem Zielhorizont bei zunächst 8,75 Euro lässt sich über den Schein bereits eine Rendite von 115 Prozent erreichen. Eine Verlustbegrenzung sollte sich in diesem Fall aber noch unterhalb des Niveaus von 7,55 Euro aufhalten. Der Anlagehorizont wird dabei auf nur wenige Stunden bis Tage geschätzt, die Eintrittswahrscheinlichkeit ist zunächst noch als spekulativ einzustufen und bedarf engmaschiger Beobachtung.

 

Strategie für steigende Kurse
WKN: UX9DHM Typ: Call-Optionsschein
akt. Kurs: 0,63 - 0,65 Euro Emittent: UBS
Basispreis: 7,35 Euro Basiswert: Deutsche Bank
akt. Kurs Basiswert: 7,86 Euro
Laufzeit: Open End Kursziel: 8,75 Euro
Omega: 12,09 Kurschance: + 115 Prozent
Börse Fankfurt

Interessenkonflikt

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