Mittelfristig beunruhigend

BASF: Das große und Ganze nicht aus den Augen verlieren!


Bis zum Frühjahr 2017 hinein verfolgte die Aktie von BASF noch einen ungebrochenen Aufwärtstrend, geriet dann aber in eine äußerst volatile Seitwärtsbewegung, die übergeordnet unter gewissen Umständen eine Trendwende einleiten könnte.

Seit grob Dezember 2016 schwankt das Wertpapier des in Ludwigshafen ansässigen Chemieunternehmens BASF in einer Handelsspanne zwischen 80,00 und rund 100,00 Euro seitwärts. Dabei markierte die Aktie zwar im Januar dieses Jahres noch ein Rekordhoch bei 98,80 Euro, drehte an dieser Marke jedoch zur Unterseite ab und fiel wieder auf die untere Begrenzung der großen Handelsspanne zurück. Zusammengenommen mit dem Verlaufshoch aus April letzten Jahres könnte hierdurch eine größere Wende in Form einer SKS-Trendformation entstanden sein, die in der Charttechnik als bärisch zu betrachten ist und für die kommenden Monate eine deutliche Abwärtsbewegung zur Folge haben könnte. Noch aber stehen alle Optionen offen, da die dazugehörige Nackenlinie (blau) noch nicht gebrochen und die Formation nicht aktiviert worden ist. Daher handelt es sich hierbei um ein grobes Szenario, welches erst noch bestätigt werden muss!

Aktie tut sich mit einem Anstieg schwer

 

Die aktuelle Handelsspanne zwischen 83,90 und 90,02 Euro ist zunächst als neutral zu bewerten. Sollte es unter 83,90 Euro abwärts gehen, so ist mit einem Rücksetzer auf die blaue eingezeichnete Nackenlinie um 81,00 Euro zu rechnen. Die angesprochene SKS-Trendwendeformation wird allerdings erst darunter aktiviert und dürfte erste Abgaben auf das Niveau von rund 75,00 Euro bereithalten. Im weiteren Verlauf könnte es dann sogar noch auf die Marke von rund 65,00 Euro weiter abwärts gehen, wodurch die komplette SKS-Formation umgesetzt werden sollte. Hierzu können interessierte Anleger bei gegebenem Anlass zum Beispiel auf den Turbo Put Optionsschein (WKN: UV8SXX) zurückgreifen und eine Rendite von über 500 Prozent erzielen.

Short-Trade kann vorbereitet werden

Für den Fall eines Kursanstiegs mindestens über 90,00 Euro, könnten Bullen unter den Marktteilnehmern eine Negierung der vorliegenden Formation erzwingen und für einen anschließenden Kursanstieg zurück an die Jahreshochs von 98,80 Euro sorgen. Dieses Szenario müsste aber genauso wie die Abwärtsvariante erst noch auf Wochenschlusskursbasis bestätigt werden. Kurzfristige Handelspositionen können hingegen nach Auflösung der jüngsten mehrwöchigen Seitwärtsbewegung eröffnet werden.

 

BASF (Wochenchart in Euro)

Tendenz:
Chartverlauf

Wichtige Chartmarken

Widerstände: 86,63 // 87,90 // 88,90 // 90,02 // 91,40 // 92,37 Euro
Unterstützungen: 85,50 // 83,90 // 82,53 // 81,87 // 80,16 // 80,00 Euro

Strategie: Handlungsbedarf bei Buch der Nackenlinie

 

Über den vorgestellten Turbo Put Optionsschein (WKN: UV8SXX) können Investoren auf einen Kursrücksetzer zunächst auf das Niveau von grob 75,00 Euro setzen, darunter sogar an einem Rückfall auf 65,00 Euro partizipieren. Voraussetzung hierfür ist aber ein Bruch der Marke von rund 81,00 Euro per Wochenschlusskurs. Eine Stop kann dann oberhalb des Bereiches von 84,00 Euro angesetzt werden. Früher gibt es keinen Handlungsbedarf, kurzfristig orientierte Investoren können aber die Auflösung der Marke von 83,90 Euro auf der Unterseite, bzw. 90,02 auf der Oberseite unter gegebenen Umständen nachhandeln.

 

Strategie für fallende Kurse
WKN: UV8SXX Typ: Put-Optionsschein
Handelsplatz: Börse Frankfurt (Hier gelangen Sie direkt zum Produkt)
akt. Kurs: 0,12 - 0,13 Euro Emittent: UBS
Basispreis: 87,20 Euro Basiswert: BASF
akt. Kurs Basiswert: 86,06 Euro
Laufzeit: Open End Kursziel: 65 Euro
Omega: 66,28 Kurschance: + 500 Prozent

Interessenkonflikt

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