Prognose kassiert!

BASF: Aktien mit großem Abschlag erwartet!


Durch eine Verlangsamung des weltwirtschaftlichen Wachstums und der Industrieproduktion hervorgerufen durch die jüngsten Handelskonflikte musste der Chemiekonzern BASF seine Jahresprognose zusammenstreichen. Die Aktie reagierte bereits nachbörslich mit deinem Kursabschlag von Minus 5 Prozent. Erwartet wird der Anfangskurs um 59,25 Euro.

Der Chemieriese BASF hat im zweiten Quartal einen deutlichen Dämpfer beim operativen Gewinn verbucht und kappt deshalb seine Prognose für das Gesamtjahr. Für das zweite Quartal wird ein bereinigtes Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von nur noch 1 Mrd. Euro erwartet, wie BASF am Abend mitteilte. Das bereinigte Ergebnis werde bei 500 Mio. Euro liegen und damit 71 Prozent unter dem Vorjahresquartal. Beim Ergebnis nach Steuern wird zwar noch ein Betrag von rund 5 Mrd. Euro erwartet, das liegt aber an Einmaleffekten.

Obwohl sich die Aktie im Zuge der marktbreiten Erholung zu Beginn dieses Jahres ebenfalls deutlich erholen konnte und zeitweise sogar über den 50-Tage-Durchschnitt zugelegt hat, waren die letzten Handelstage von sichtlicher Schwäche begleitet worden. Technisch sah es bereits seit geraumer Zeit nach einer bärischen Flagge aus, die sich mithilfe der schwachen Quartalszahlen nun materialisiert hat und regelkonform auf der Unterseite aufgelöst worden ist. Der nachbörsliche Kursabschlag von gut 5 Prozent dürfte gleich zu Beginn des heutigen Handelstages zu sehen sein, zwischengeschaltete Erholungen können aber gut und gerne für den Aufbau von frischen Short-Positionen mit dem Ziel an den Jahrestiefs aus Anfang Januar genutzt werden.

Zurück auf Start

 

Ein Investment nach einem derartigen Kursschock birgt immer hohe Risiken, zwischenzeitlich könnte das vorbörsliche Minus intraday etwas aufgearbeitet werden. Höhere Notierungen als 62 Euro sind hierbei jedoch nicht zu erwarten, jeder Peak kann innerhalb einer Erholung für den Aufbau von Short-Positionen mit dem Ziel an den Jahrestiefs aus 2018 von 57,35 Euro genutzt werden. Dabei sollte ein zeitlich unbeschränktes Open End Turbo Short Zertifikat genutzt werden, dessen Schwelle hoch genug für die zu erwartende Schwankungsbreite ausgelegt ist.

Sollte sich BASF überraschend über das Niveau von mindestens 63 Euro hinwegsetzen, käme ein Test der Jahreshochs bei 74,61 Euro infrage. Bei einem Wochenschlusskurs darüber könnte sogar der 200-Tage-Durchschnitt um 75,44 Euro angesteuert werden, ehe es wieder zu Gewinnmitnahmen kommt.

 

BASF (Wochenchart in Euro)

Tendenz:
Chartverlauf

Wichtige Chartmarken

Widerstände: 62,01 // 63,10 // 65,63 // 66,60 // 68,77 // 70,00 Euro
Unterstützungen: 59,20 // 58,41 // 57,35 // 56,01 // 54,00 // 51,13 Euro

Fazit

 

Ein Investment in dieser hoch volatilen Phase birgt hohe Risiken, Anleger müssen mit der ausgeprägten Schwankungsbreite zurechtkommen. Eine zwischenzeitliche Erholung kann für den Aufbau von Short-Positionen beispielsweise über das Open End Turbo Shirt WKN MC1PT8 bestmöglich genutzt werden. Als Anlagehorizont werden die Jahrestiefs aus 2018 bei 57,35 Euro anvisiert, das entspricht einem Renditepotenzial von 25 Prozent gemessen am nachbörslichen Kursstand. Das Zertifikat dürfte dann etwa um 0,83 Euro herum notieren, als Verlustbegrenzung muss jedoch noch das Niveau von nicht weniger als 63 Euro angesetzt werden. Das entspricht einem Ausstiegskurs im Zertifikat von 0,27 Euro. Naturgemäß sollten kleinere Handelspositionen unter erfahrenen Anlegern gehandelt werden.

 

Strategie für fallende Kurse
WKN: MC1PT8 Typ: Open End Turbo Short
akt. Kurs: 0,64 - 0,67 Euro Emittent: Morgan Stanley
Basispreis: 65,65 Euro Basiswert: BASF
KO-Schwelle: 65,65 Euro akt. Kurs Basiswert: 62,59 Euro
Laufzeit: Open End Kursziel: 0,83 Euro
Hebel: 9,07 Kurschance: + 25 Prozent
Börse Fankfurt

Interessenkonflikt

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