Der Trendkanal steht fest

AMD: In geordneten Bahnen wieder abwärts


Seit gut einem Monat befindet sich das Wertpapier des US-Chipherstellers AMD wieder in einer Erholungsphase, allerdings mahnt das übergeordnete Chartbild weiter zu Vorsicht! Die einstigen Outperformer spielen aller Wahrscheinlichkeit nach nur eine zwischengeschaltete Erholung ab, die später in einem weiteren Abverkauf enden wird.

Der einstige Börsenstar AMD hat seit September dieses Jahres in der Spitze 53 Prozent an Wert verloren und sich wieder an die Unterstützungen aus Anfang dieses Jahres abwärts begeben. Zwar herrscht seit Ende Oktober und dem Ende der Verluste nun ein klarer Aufwärtstrend, das Bild lässt jedoch stark zu wünschen übrig. Erstens ist der Trendkanal relativ flach ausgeprägt und bremste beispielsweise den gestrigen Vorstoß der Bullen an der oberen Trendkanalbegrenzung merklich aus, zum zweiten macht die zwischengeschaltete Erholung den Eindruck einer bärischen Flagge und somit übergeordnet noch nicht dem Ende der Verluste in der AMD-Aktie.

Swingtraders Eldorado

Obwohl sich das Wertpapier zu Beginn dieser Handelswoche über den gleitenden Durchschnitt EMA 50 hochkämpfen konnte, bleibt ein Ausbruch über den vorherrschenden Trendkanal höchst unwahrscheinlich. Tendenziell sind nun wieder rückläufige Kursnotierungen in den mittleren Bereich der aktuellen Handelsspanne anzunehmen und können über ein Short-Investment durchaus gehandelt werden. Sollte sich im weiteren Verlauf die Annahme einer bärischen Flagge als richtig erweisen, wäre dies der ideale Einstiegspunkt für ein längerfristiges Short-Investment.

Trendkanal zeigt den Weg auf

 

Sobald der gleitende Durchschnitt EMA 50 auf Tagesbasis bei aktuell 22,22 US-Dollar gebrochen wird, können kurzfristige Short-Positionen bis in den Bereich von 20,00 US-Dollar durchaus eingegangen werden. Über das Unlimited Turbo Short Zertifikat (WKN: MF80QW) erhalten Investoren hierdurch die Chance aus bis zu 65 Prozent Rendite, bei einer Auflösung des Aufwärtstrendkanals zur Unterseite mit einem Zielbereich um 14,41 US-Dollar ließe sich noch sehr viel mehr herausholen. Eine Verlustbegrenzung sollte dabei aber noch oberhalb der aktuellen Wochenhochs von 23,75 US-Dollar angesetzt werden.

Für den Fall eines Ausbruchs mindestens über 24,30 US-Dollar kann Aufwärtspotenzial bis in den Bereich von zunächst 26,00 US-Dollar abgeleitet werden. Spätestens an den Oktoberzwischenhochs von 28,53 US-Dollar müssen jedoch wieder signifikante Gewinnmitnahmen und damit einhergehende Rücksetzer einkalkuliert werden.

 

AMD (Tageschart in US-Dollar)

Tendenz:
Chartverlauf

Wichtige Chartmarken

Widerstände: 22,37 // 23,00 // 23,75 // 25,10 // 25,64 // 26,40 US-Dollar
Unterstützungen: 21,36 // 20,52 // 20,00 // 19,36 // 18,57 // 17,18 US-Dollar

Strategie: Short-Einstieg unter EMA 50

 

Über das vorgestellte Unlimited Turbo Short Zertifikat (WKN: MF80QW) lässt sich bei einem Bruch des EMA 50 auf Tagesbasis und Kursrückgang in den Bereich von 20,00 US-Dollar über den vorgestellten Schein eine schnelle Rendite von 65 Prozent erwirtschaften, mittelfristige Short-Ansätze ergeben sich hingegen erst bei einer bärischen Auflösung des vorliegenden Trendkanals.

 

Strategie für fallende Kurse
WKN: MF80QW Typ: Open End Turbo Short
akt. Kurs: 2,69 - 2,70 Euro Emittent: Morgan Stanley
Basispreis: 23,98 US-Dollar Basiswert: AMD
KO-Schwelle: 23,98 US-Dollar akt. Kurs Basiswert: 22,02 US-Dollar
Laufzeit: Open End Kursziel: 20,00 US-Dollar
Hebel: 8,24 Kurschance: + 65 Prozent
Börse Fankfurt

Interessenkonflikt

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