Sperrfristen laufen aus

SpaceX: Droht ein weiterer Abverkauf?


Seit Montag dieser Woche steht fest, wann erstmals gesperrte Aktien von SpaceX verkauft werden dürfen. Gleichzeitig notiert die Aktie inzwischen unter ihrem Ausgabepreis. Sollten mit dem Ende der ersten Sperrfrist viele Anteilseigner ihre Aktien veräußern, könnte dies zusätzlichen Druck auf den Kurs ausüben. Zudem richtet sich der Blick der Anleger bereits auf die ersten Quartalszahlen nach dem Börsengang, die am 4. August nach Börsenschluss veröffentlicht werden sollen.

Laut IPO-Prospekt werden die ersten gesperrten Aktien am zweiten Handelstag nach der Veröffentlichung der Quartalszahlen freigegeben. In einem ersten Schritt werden 20 Prozent der Aktien aus der Gruppe mit der regulären 180-tägigen Sperrfrist handelbar. Das entspricht rund 11,6 Prozent aller SpaceX-Aktien. Zum Börsengang selbst wurden lediglich etwa 4,8 Prozent aller Aktien am Markt platziert.

In den Wochen danach folgen weitere Freigaben in mehreren Etappen: am 20. August, 9. September, 24. September, 9. Oktober und 24. Oktober. Nach der Veröffentlichung der Zahlen für das dritte Quartal werden zusätzlich 28 Prozent der Aktien verfügbar. Die reguläre 180-Tage-Sperrfrist endet schließlich am 8. Dezember 2026. Ab diesem Zeitpunkt können sämtliche noch gesperrten Aktien dieser Gruppe frei gehandelt werden.

Aus charttechnischer Sicht bleibt die Lage angespannt. Nachdem die SpaceX-Aktie Anfang Juli die wichtige Unterstützung bei rund 150,00 US-Dollar nachhaltig unterschritten hatte, fiel der Kurs wie erwartet bis zum 138,2 %-Fibonacci-Retracement bei 117,63 US-Dollar. Erst in dieser Woche wurde dieser Bereich erreicht, von dem aus sich die Aktie leicht erholen konnte.

Sollten mit den bevorstehenden Freigaben jedoch zusätzliche Aktien auf den Markt kommen, wäre nach einer möglichen Zwischenerholung ein weiterer Kursrückgang bis auf 99,22 US-Dollar denkbar. Enttäuschende Quartalszahlen könnten einen solchen Abverkauf zusätzlich beschleunigen.

Auf der Oberseite liegen die nächsten potenziellen Erholungsziele derzeit bei 130,33 und darüber bei 137,76 US-Dollar. Aus charttechnischer Sicht könnten diese Kursbereiche als mögliche Widerstände dienen.

 

Trading-Strategie:

 

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LONG

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Market-Buy-Order : 127,98 US-Dollar

Kursziele : 130,33 und 137,76 US-Dollar

Renditechance via DN3SZU : 65 Prozent

Anlagehorizont : 1 - 2 Wochen

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Anmerkungen: Stopps und Gewinnziele im Insight sind als Orientierungspunkte zu verstehen und hängen maßgeblich vom eigenen Risiko- und Geldmanagement sowie der jeweiligen Entwicklung im Tageshandel ab.

Gewinne eigenständig mitnehmen.

Space Exploration Technologies Corp. (4h-Chart in US-Dollar)

Tendenz:

Wichtige Chartmarken

Widerstände: 125,70 // 130,33 // 132,15 // 137,76 US-Dollar
Unterstützungen: 117,63 // 115,45 // 112,61 // 107,41 US-Dollar
Strategie für steigende Kurse
WKN: DN3SZU Typ: Open End Turbo Long
akt. Kurs: 1,32 - 1,33 Euro Emittent: DZ Bank
Basispreis: 114,5648 US-Dollar Basiswert: Space Exploration Technologies Corp.
KO-Schwelle: 114,5648 US-Dollar akt. Kurs Basiswert: 127,98 US-Dollar
Laufzeit: Open End Kursziel: 137,76 US-Dollar
Hebel: 8,60 Kurschance: + 65 Prozent
Risikohinweis:
Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.
http://www.boerse-frankfurt.de
Strategie für fallende Kurse
WKN: DN3PMA Typ: Open End Turbo Short
akt. Kurs: 1,65 - 1,66 Euro Emittent: DZ Bank
Basispreis: 145,1556 US-Dollar Basiswert: Space Exploration Technologies Corp.
KO-Schwelle: 145,1556 US-Dollar akt. Kurs Basiswert: 127,98 US-Dollar
Laufzeit: Open End Kursziel:
Hebel: 6,67 Kurschance:
Risikohinweis:
Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.
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Interessenkonflikt

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