Zittern am Abwärtstrend

MDax: Friedensverhandlungen auf der Kippe


Gegen Ende Mai hatten sich die Hoffnungen auf eine Entspannung im Verhältnis zwischen den USA und dem Iran deutlich verstärkt. Zu Beginn der neuen Handelswoche wurden diese Erwartungen jedoch durch die jüngsten militärischen Auseinandersetzungen Israels im Libanon und die anschließende Aussetzung der Gespräche zwischen Washington und Teheran erheblich gedämpft. Die Folge waren spürbare Kursverluste an den Aktienmärkten. Für den MDax kommt diese Entwicklung zu einem ungünstigen Zeitpunkt, da der Index gerade dabei war, ein wichtiges charttechnisches Kaufsignal zu bestätigen.

Zwischen Mitte Januar und Ende Mai hatte sich im MDax eine sogenannte inverse Schulter-Kopf-Schulter-Formation ausgebildet, die von vielen Marktteilnehmern als Hinweis auf eine mögliche Trendwende gewertet wird. Die entscheidende Hürde lag bei 32.115 Punkten. Ende des vergangenen Monats gelang schließlich der Sprung über diese Marke, wodurch ein positives Signal aktiviert wurde.

Im Anschluss setzte der MidCap-Index seine Erholung fort und erreichte bei 33.547 Punkten ein neues Jahreshoch. Gleichzeitig wurde erstmals versucht, einen seit September 2021 bestehenden langfristigen Abwärtstrend nach oben zu durchbrechen.

Die jüngsten geopolitischen Spannungen haben die Märkte jedoch wieder verunsichert. Aktuell besteht die Gefahr, dass der MDax auf die wichtige Unterstützungszone bei 32.115 Punkten zurückfällt. Ein solcher Rücksetzer wäre aus technischer Sicht noch kein Grund zur Sorge, solange die Verluste begrenzt bleiben und die Fortschritte der vergangenen Wochen nicht vollständig verloren gehen.

Im Idealfall findet der Index im Bereich dieser Marke neue Unterstützung und setzt seinen Aufwärtstrend fort. In diesem Szenario könnte der MDax mittelfristig in Richtung 36.128 Punkte steigen. Anleger sollten allerdings berücksichtigen, dass gerade im Umfeld eines langfristigen Trendwechsels mit erhöhten Kursschwankungen und gelegentlichen Fehlsignalen zu rechnen ist.

 

Trading-Strategie:

 

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LONG

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Stop-Buy-Order : 33.550 Punkte

Kursziel : 36.128 Punkte

Renditechance via DN07Q0 : 150 Prozent

Anlagehorizont : 3 - 6 Wochen

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Anmerkungen: Stopps und Gewinnziele im Insight sind als Orientierungspunkte zu verstehen und hängen maßgeblich vom eigenen Risiko- und Geldmanagement sowie der jeweiligen Entwicklung im Tageshandel ab.

Gewinne eigenständig mitnehmen.

MDax-Index (Tageschart in Punkten)

Tendenz:

Wichtige Chartmarken

Widerstände: 33.547 // 34.306 // 35.069 // 35.710 Punkte
Unterstützungen: 32.383 // 32.115 // 31.631 // 31.250 Punkte
Strategie für steigende Kurse
WKN: DN07Q0 Typ: Open End Turbo Long
akt. Kurs: 2,02 - 2,05 Euro Emittent: DZ Bank
Basispreis: 30.845,09 Punkte Basiswert: MDax-Index
KO-Schwelle: 30.845,09 Punkte akt. Kurs Basiswert: 32.899,55 Punkte
Laufzeit: Open End Kursziel: 36.128 Punkte
Hebel: 16,03 Kurschance: + 150 Prozent
http://www.boerse-frankfurt.de
Strategie für fallende Kurse
WKN: DY8V2D Typ: Open End Turbo Short
akt. Kurs: 2,53 - 2,56 Euro Emittent: DZ Bank
Basispreis: 35.391,06 Punkte Basiswert: MDax-Index
KO-Schwelle: 35.391,06 Punkte akt. Kurs Basiswert: 32.899,55 Punkte
Laufzeit: Open End Kursziel:
Hebel: 12,84 Kurschance:
http://www.boerse-frankfurt.de



Interessenkonflikt

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Wir weisen Sie darauf hin, dass die FSG Financial Services Group oder ein verbundenes Unternehmen aktuell oder in den letzten zwölf Monaten eine entgeltliche Werbungskooperation zur DZ Bank Aktiengesellschaft eingegangen ist.

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