Vor-Corona-Niveau noch nicht erreicht
Fraport: Steiniger Weg
Im dritten Quartal erzielte Fraport ein vorläufiges EBITDA von rund 595 Mio. Euro und lag damit über den Erwartungen der Analysten von 574 Mio. Euro. Entscheidend für die positive Überraschung war jedoch ein Sondereffekt in Höhe von 24 Mio. Euro aus dem Verkauf der MAS-Anteile. Ohne diesen zusätzlichen Erlös wäre das Ergebnis leicht unter den Erwartungen geblieben. An seiner Jahresprognose hält das Unternehmen dennoch fest und rechnet weiterhin mit einem EBITDA zwischen 1,44 bis 1,5 Mrd. Euro.
Ein Blick auf die Verkehrszahlen verdeutlicht, dass Fraport noch immer hinter dem Niveau von vor der Pandemie zurückliegt. Im dritten Quartal 2026 wurden rund 17.400 Flugbewegungen weniger gezählt als im Sommer 2019. Das entspricht einem Rückgang von etwa 12,4 Prozent. Auch die Passagierzahlen blieben unter dem Vor-Corona-Niveau, allerdings fiel der Rückgang geringer aus. Das spricht dafür, dass heute zwar weniger Flugzeuge starten und landen, dafür aber mehr Passagiere pro Flug befördert werden.
Aus charttechnischer Sicht bleibt das Gesamtbild trotz der jüngsten Kursverluste interessant. Seit Oktober 2022 befindet sich die Fraport-Aktie in einem langfristigen Aufwärtstrend. Allerdings hat sich der Kurs in den vergangenen Wochen deutlich von seinem Jahreshoch bei 85,70 Euro entfernt, das Mitte Februar erreicht wurde. Im Bereich des 200-Wochen-Durchschnitts, der im Chart als rote Linie eingezeichnet ist, scheint sich nun eine stabile Unterstützung zu bilden. Von diesem Niveau aus könnte die Aktie wieder an Boden gewinnen und zunächst in Richtung 65,88 Euro steigen. Damit würde sie sich zugleich dem seit Februar bestehenden Aufwärtstrend annähern.
Für eine nachhaltige Erholung müsste die Aktie allerdings zunächst die Widerstandszone zwischen 67,40 und 68,90 Euro überwinden. Erst wenn der Kurs diese Spanne dauerhaft hinter sich lässt, wäre ein deutlicher Ausbruch nach oben wahrscheinlicher. In diesem Fall könnte das Jahreshoch bei 85,70 Euro wieder in Reichweite rücken. Ein solcher Anstieg würde die Aktie auch für Anleger attraktiver machen, die auf steigende Kurse setzen möchten.
Sollte sich die Aktie dagegen wieder deutlich abschwächen, ist vor allem das Oktobertief bei 56,80 Euro von Bedeutung. Ein Fall unter diese Marke könnte weitere Verluste begünstigen. In diesem Szenario würde der langfristige Aufwärtstrend seit 2022 im Bereich von 53,00 Euro als nächste mögliche Unterstützung in den Fokus rücken.
Trading-Strategie:
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LONG
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Market-Buy-Order : 63,15 Euro
Kursziele : 65,80 und 66,75 Euro
Renditechance via DY65X6 : 27 Prozent
Anlagehorizont : 1 - 2 Wochen
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Anmerkungen: Stopps und Gewinnziele im Insight sind als Orientierungspunkte zu verstehen und hängen maßgeblich vom eigenen Risiko- und Geldmanagement sowie der jeweiligen Entwicklung im Tageshandel ab.
Gewinne eigenständig mitnehmen.
| Strategie für steigende Kurse | |
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| WKN: | DY65X6 | Typ: | Open End Turbo Long | |
| akt. Kurs: | 0,71 - 0,84 Euro | Emittent: | DZ Bank | |
| Basispreis: | 55,8472 Euro | Basiswert: | Fraport AG | |
| KO-Schwelle: | 55,8472 Euro | akt. Kurs Basiswert: | 63,15 Euro | |
| Laufzeit: | Open End | Kursziel: | 66,75 Euro | |
| Hebel: | 7,49 | Kurschance: | + 27 Prozent | |
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Risikohinweis: Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet. |
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| http://www.boerse-frankfurt.de | ||||
| Strategie für fallende Kurse | |
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|---|---|---|---|---|
| WKN: | DN3PK4 | Typ: | Open End Turbo Short | |
| akt. Kurs: | 0,76 - 0,90 Euro | Emittent: | DZ Bank | |
| Basispreis: | 71,0445 Euro | Basiswert: | Fraport AG | |
| KO-Schwelle: | 71,0445 Euro | akt. Kurs Basiswert: | 63,15 Euro | |
| Laufzeit: | Open End | Kursziel: | ||
| Hebel: | 7,05 | Kurschance: | ||
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Risikohinweis: Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet. |
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Interessenkonflikt
Hinweis auf bestehende Interessenkonflikte nach § 34b Abs. 1 Nr. 2 WpHG:
Wir weisen Sie darauf hin, dass die FSG Financial Services Group oder ein verbundenes Unternehmen aktuell oder in den letzten zwölf Monaten eine entgeltliche Werbungskooperation zur DZ Bank Aktiengesellschaft eingegangen ist.
Der Autor erklärt, dass er bzw. sein Arbeitgeber oder eine mit ihm oder seinem Arbeitgeber verbundene Person im Besitz von Finanzinstrumenten ist, auf die sich die Analyse bezieht, bzw. in den letzten 12 Monaten an der Emission des analysierten Finanzinstruments beteiligt war. Hierdurch besteht die Möglichkeit eines Interessenskonfliktes.
Der Autor versichert weiterhin, dass Analysen unter Beachtung journalistischer Sorgfaltspflichten, insbesondere der Pflicht zur wahrheitsgemäßen Berichterstattung sowie der erforderlichen Sachkenntnis, Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit abgefasst werden.
Haftungsausschluss
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