Erneut am Buy-Trigger gescheitert

DAX: Weder Fisch noch Fleisch


Der Handel an der Frankfurter Börse begann zunächst noch etwas unsicher, entwickelte sich im Tagesverlauf aber zunehmend zugunsten der Käufer. Die anfängliche Freude hielt jedoch nicht lange an. Zum Handelsschluss stand beim DAX dennoch ein Plus von 0,38 Prozent beziehungsweise 93 Punkten zu Buche. Im Tageschart bewegt sich der deutsche Leitindex weiterhin in einer neutralen Zone und liefert derzeit weder auf der Ober- noch auf der Unterseite klare Handelssignale.

Zu Beginn dieser Woche hatte der DAX noch damit gedroht, unter seinen 200-Tage-Durchschnitt zu fallen. Damit wäre zugleich ein seit Ende März bestehender Aufwärtstrend gebrochen worden. Dieses Risiko konnte jedoch durch eine starke grüne Tageskerze am Montag schnell entschärft werden. Am Dienstag stieg der Index zwischenzeitlich sogar auf 24.690 Punkte.

Trotzdem scheiterte der DAX auf Tagesbasis an einem nachhaltigen Anstieg über den wichtigen Buy-Trigger bei 24.480 Punkten. Ein verlässliches Kaufsignal liegt damit weiterhin nicht vor – dieses wäre jedoch Voraussetzung für einen erneuten Angriff auf höhere Kursstände.

Auf der Unterseite bleibt dagegen das bestehende Short-Szenario unverändert bestehen. Sollte der DAX unter die Marke von 23.750 Punkten fallen, würde ein Verkaufssignal aktiviert. Mögliche Ziele lägen dann zunächst bei 23.397 Punkten und anschließend bei 23.000 Zählern.

Aktuelle Lage

DAX bei 24.400 Punkten

VDAX auf erhöhtem Niveau

Fear& Greed Index bei 62 auf "Greed"

Tagesanalyse:

RSI: 54 - Neutral

MACD: 165 - Buy

MOM: Das Momentum auf Tagesbasis ist ins neutrale Lager gewechselt

Anlaufmarken nach oben bei 25.020 / 25.294 / 25.405 und 25.507 Punkten, nach unten bei 23.950 / 23.827 / 23.476 und 23.000 Punkten.

Gaps bei 23.397 / 21.296 / 18.198 / 17.817 / 16.957 und 16.262 Punkten.

Big Picture

Langfristige Trendverläufe rücken wieder in den Fokus - Risiko einer weltweiten Rezession weiter hoch - Ölknappheit schlägt weltweit durch! - Inflation zieht offiziell an!

VDAX-New

Angstlevel weiter hoch, aber rückläufig

VDAX-New der Deutschen Börse (18. Mai 2026): Bei 23,01% (steigend) (Vortag: 21,75%). Über 17% kaum stärkere Abwärtsbewegung.

Zonen: Tiefe Werte unter 17%, Norm 17 bis 27%, Angst und Panik über 27%.

(Der VDAX-New zeigt die Volatilität im DAX an. Dreht der VDAX-New von sehr hohen Werten nach unten ab, ist mit steigenden Kursen zu rechnen. Dreht der VDAX-New von sehr tiefen Werten wieder nach oben über 17% ab, ist verstärkt mit fallenden Kursen zu rechnen. Der VDAX-New ist dabei als Indikator für fallende Kurse besser geeignet. Um 12-13% Verlaufshoch wahrscheinlich.)

Handelsidee:

 
1. Stop-Sell-Order unter 23.750 Punkten (Tagesbasis) platzieren, Stopp bei 24.100 Punkten. Kursziele bei 23.476/23.000 Punkten
 
2. Stop-Buy-Order über 24.500 Punkten (Tagesbasis) platzieren, Stopp bei 24.150 Punkten. Kursziele bei 25.000/25.507 Punkten
 
Anmerkungen: Stopps und Gewinnziele im Insight sind als Orientierungspunkte zu verstehen und hängen maßgeblich vom eigenen Risiko- und Geldmanagement sowie der jeweiligen Entwicklung im Tageshandel ab. Gewinne eigenständig mitnehmen. Maßgeblich für das Erreichen des Kursziels ist das genannte Kursziel im Underlying.

DAX Performance Index (Tageschart in Punkten)

Tendenz:

Wichtige Chartmarken

Widerstände: 25.020 // 25.294 // 25.405 // 25.507 Punkte
Unterstützungen: 23.950 // 23.827 // 23.476 // 23.000 Punkte
Strategie für steigende Kurse
WKN: DN0PDC Typ: Open End Turbo Long
akt. Kurs: 9,73 - 9,74 Euro Emittent: DZ Bank
Basispreis: 23.439,14 Punkte Basiswert: DAX-Performance-Index
KO-Schwelle: 23.439,14 Punkte akt. Kurs Basiswert: 24.400,66 Punkte
Laufzeit: Open End Kursziel:
Hebel: 24,99 Kurschance:
http://www.boerse-frankfurt.de
Strategie für fallende Kurse
WKN: DU8X5T Typ: Open End Turbo Short
akt. Kurs: 8,05 - 8,06 Euro Emittent: DZ Bank
Basispreis: 25.158,77 Punkte Basiswert: DAX-Performance-Index
KO-Schwelle: 25.158,77 Punkte akt. Kurs Basiswert: 24.400,66 Punkte
Laufzeit: Open End Kursziel:
Hebel: 30,18 Kurschance:
http://www.boerse-frankfurt.de



Interessenkonflikt

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