Zentralbanken im Fokus

DAX rutscht weiter ab


Während die Sub-Indizes MDAX und SDAX zu Wochenbeginn deutliche Verluste verzeichnet haben, sträubte sich der DAX von seinem hohen Ross runterzukommen, konnte intraday die Marke von 20.400 Punkten jedoch nicht mehr verteidigen. Damit ist der Index einen weiteren Schritt hin zu einer längst überfälligen Konsolidierung gegangen und könnte in den nächsten Tagen weiter fallen. Hinzu kommen in dieser Woche noch wichtige Notenbankentscheidungen, die zusätzlich Volatilität im Markt hervorrufen dürften.

Neben der US-Notenbank Fed stehen in dieser Woche außerdem Zinsentscheide der Bank of England und der Bank of Japan (beide Donnerstag) an. Am Freitag entscheidet zudem die chinesische Notenbank über ihre sogenannte Loan Prime Rate.

Trotz der sehr wichtigen Daten zum Ende dieses Jahres scheint beim deutschen Leitbarometer DAX vorläufig die Luft raus zu sein, nachdem der Index am Freitag mit einem nachhaltigen Ausbruch über seine bisherigen Rekordstände gescheitert war. Abschläge auf 20.220 und darunter auf 20.038 Punkte kämen insofern nicht überraschend, idealerweise setzt der Index auf 19.800 Punkte zurück. Eines der zuletzt genannten Niveaus könnte im Anschluss als Sprungbrett für einen neuerlichen Rallyeschub dienen und entsprechend frische Rekorde aufstellen. Mittelfristig wird für den DAX immer noch ein Anstieg auf 20.976 Punkte favorisiert, ein solches Szenario würde entsprechend früher einsetzen, sobald es gelingt, das aktuelle Rekordhoch vom Freitag bei 20.522 Punkten dynamisch zu überwinden.

Aktuelle Lage

DAX im Konsolidierungsmodus!

DAX bei 20.313 Punkten

Indikatoren übergeordnet zugunsten bullischer Anleger ausgerichtet

Anlaufmarken nach oben bei 20.461 / 20.506 / 20.634 und 20.733 Punkten, nach unten bei 20.085 / 20.000 / 19.754 und 19.674 Punkten.

Gaps bei 20.038 / 19.287 / 18.965, 16.957, 14.949 und 11.391 Punkten.

Historische Saisonalität

In US-Wahljahren (DAX): Saisonal im Dezember steigend - Jahresendrallye läuft!

Gebert-Börsenindikator (Dezember)

Langfristiger Börsenindikator nach Gebert: Kaufen (Vormonat November: Kaufen).

(Dieser Börsenindikator berücksichtigt monatlich die Inflations- und Zinsdaten, den Euro/Dollar-Kurs und die Saisonalität. Anhand der Daten signalisiert der Indikator langfristige Kauf- und Verkaufssignale für den DAX.)

Big Picture

Handelskrieg zwischen China und USA spitzt sich zu - neue Eskalationsstufe erreicht!

Sentiment

DAX (Woche 51)

Sentiment in laufender Woche mit Mehrheit für Käufer, bullisch zu werten.

VDAX-New

VDAX-New der Deutschen Börse (13. Dezember 2024): Bei 13,13% (Vortag: 12,88%). Über 17% kaum stärkere Abwärtsbewegung.

Zonen: Tiefe Werte unter 17%, Norm 17 bis 27%, Angst und Panik über 27%.

(Der VDAX-New zeigt die Volatilität im DAX an. Dreht der VDAX-New von sehr hohen Werten nach unten ab, ist mit steigenden Kursen zu rechnen. Dreht der VDAX-New von sehr tiefen Werten wieder nach oben über 17% ab, ist verstärkt mit fallenden Kursen zu rechnen. Der VDAX-New ist dabei als Indikator für fallende Kurse besser geeignet. Um 12-13% Verlaufshoch wahrscheinlich.)

1. CNN Money's Fear & Greed Index (16. Dezember 2024): Bei 56 (Vortag: 50 - Neutral) Punkten, Modus "Greed"

(Skala von 0 - 100, bei "Extreme Greed" vorsichtig mit Longs werden, bei "Extreme Fear" vorsichtig mit Shorts werden, Kontraindikator)

(Quelle: http://money.cnn.com/data/fear-and-greed/)

Commitment of Traders (CoT) Report), (10.12.2024)

Die Commercials (US-Profis) sind auf den S&P 500 insgesamt Short aufgestellt, haben in der abgelaufenen Woche ihre Positionen aber merklich ausgebaut.

Die Small Speculators (Kleinanleger) sind insgesamt Long positioniert, haben ihre Positionen aber nur minimal weiter ausgebaut. (Kontraindikator)!

Trading-Strategie

1. Short-Einstieg unter 20.220 Punkten - Ziele bei 20.038 und 19.800 Punkten - Stopp bei 20.335 Punkten - Tagesschlusskurs vorausgesetzt - spekulativ!

 
Anmerkungen: Stopps und Gewinnziele im Insight sind als Orientierungspunkte zu verstehen und hängen maßgeblich vom eigenen Risiko- und Geldmanagement sowie der jeweiligen Entwicklung im Tageshandel ab. Gewinne eigenständig mitnehmen. Maßgeblich für das Erreichen des Kursziels ist das genannte Kursziel im Underlying.

DAX (Tageschart in Punkten):

Tendenz:

Wichtige Chartmarken

Widerstände: 20.461 // 20.506 // 20.634 // 20.733 Punkte
Unterstützungen: 20.085 // 20.000 // 19.754 // 19.674 Punkte
Strategie für steigende Kurse
WKN: DJ6M53 Typ: Open End Turbo Long
akt. Kurs: 38,42 - 38,43 Euro Emittent: DZ Bank
Basispreis: 16.509,29 Punkte Basiswert: DAX
KO-Schwelle: 16.509,29 Punkte akt. Kurs Basiswert: 20.313,82 Punkte
Laufzeit: Open End Kursziel: 20.976 Punkte
Hebel: 5,30 Kurschance:
Risikohinweis:
Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.
http://www.boerse-frankfurt.de
Strategie für fallende Kurse
WKN: DJ7MET Typ: Open End Turbo Short
akt. Kurs: 35,57 - 35,58 Euro Emittent: DZ Bank
Basispreis: 23.916,60 Punkte Basiswert: DAX
KO-Schwelle: 23.916,60 Punkte akt. Kurs Basiswert: 20.313,82 Punkte
Laufzeit: Open End Kursziel:
Hebel: 5,72 Kurschance:
Risikohinweis:
Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.
http://www.boerse-frankfurt.de



Interessenkonflikt

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Wir weisen Sie darauf hin, dass die FSG Financial Services Group oder ein verbundenes Unternehmen aktuell oder in den letzten zwölf Monaten eine entgeltliche Werbungskooperation zur DZ Bank Aktiengesellschaft eingegangen ist.

Der Autor erklärt, dass er bzw. sein Arbeitgeber oder eine mit ihm oder seinem Arbeitgeber verbundene Person im Besitz von Finanzinstrumenten ist, auf die sich die Analyse bezieht, bzw. in den letzten 12 Monaten an der Emission des analysierten Finanzinstruments beteiligt war. Hierdurch besteht die Möglichkeit eines Interessenskonfliktes.

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Haftungsausschluss

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