Energie, Friedens- und Inflationssorgen

DAX: Korrektur gestartet


Nach dem jüngsten Rekordhoch von 26.573 Punkten am Mittwoch vergangener Woche hat die Aufwärtsbewegung beim deutschen Leitindex DAX spürbar an Kraft verloren. In den vergangenen Stunden haben sich die Anzeichen für eine gesunde Konsolidierung weiter verstärkt. Damit bewegt sich der DAX nun in dem zuvor favorisierten Abwärtsszenario und nimmt die früheren Höchststände von Anfang Juli ins Visier.

Hinter der aktuellen Entwicklung stehen unter anderem neue Unsicherheiten im Nahen Osten. Die Hoffnung auf eine Einigung zwischen den USA und Iran schwindet. Dadurch wachsen die Sorgen über die Versorgung durch die Straße von Hormus. Gleichzeitig nimmt die Angst vor einer erneut steigenden Inflation zu. US-Präsident Donald Trump erklärte zudem, dass er nicht damit rechnet, dass der Iran einem für die USA akzeptablen Abkommen zustimmen wird. Außerdem machte Trump deutlich, dass die USA keine Verlängerung der Waffenruhe mit dem Iran anstreben.

Aus charttechnischer Sicht haben sich durch den Bruch des kleineren Aufwärtstrends der vergangenen Tage kurzfristig Kursziele bei 25.0900 und 25.507 Punkten ergeben. Letzterer Wert entspricht dem ersten Rekordhoch aus Anfang dieses Jahres.

Für Anleger ergeben sich damit grundsätzlich zwei Möglichkeiten: Einerseits lässt sich die erwartete Abwärtsbewegung über entsprechende Optionsscheine handeln. Andererseits können Anleger auf eine erneute Erholung und damit auf die Käuferseite setzen. Letzteres bietet sich allerdings erst an, wenn der DAX seine Korrekturziele erreicht hat und anschließend Anzeichen für eine Bodenbildung zeigt.

Der längerfristige Ausblick bleibt trotz der aktuellen Schwäche positiv. Weiterhin wird mit einem Anstieg auf 27.500 Punkte gerechnet. Im Idealfall würde eine Einigung zwischen den USA und Iran diese Entwicklung zusätzlich unterstützen.

Noch eine kleine Randnotiz für Heavy-Trader:

Die Nasdaq plant, den Handel mit US-Aktien ab Dezember 2026 auf nahezu 23 Stunden täglich auszuweiten. Damit soll vor allem der wachsenden internationalen Nachfrage Rechnung getragen werden.

Vorgesehen ist eine zusätzliche Nachtsitzung von 21.00 Uhr bis 4.00 Uhr US-Ostküstenzeit. Lediglich zwischen 20.00 Uhr und 21.00 Uhr soll der Handel täglich für technische Prozesse und den Wechsel zum nächsten Handelstag unterbrochen werden.

Die reguläre Handelssitzung von 9.30 Uhr bis 16.00 Uhr bleibt unverändert. Sie soll auch künftig die maßgeblichen Referenzkurse für den US-Markt liefern. Nach derzeitiger Planung könnte die neue Nachtsitzung am 6. Dezember 2026 starten.

Für Anleger in Deutschland würde sich damit grundsätzlich eine neue Möglichkeit ergeben: Nasdaq-Aktien könnten bereits während des europäischen Vormittags direkt am US-Markt gehandelt werden.

Aktuelle Lage

DAX bei 26.128 Punkten

VDAX bei 15,78 signalisiert normale Nervosität

Fear& Greed Index bei 55 auf "NEUTRAL"

Tagesanalyse:

RSI: 59 - Buy

MACD: 305 - Buy

Insgesamt: Buy

MOM: Das Momentum auf Tagesbasis ist ins neutrale Lager gewechselt

Anlaufmarken nach oben bei 26.441 / 26.481 / 26.556 und 26.621 Punkten, nach unten bei 25.900 / 25.620 / 25.507 und 25.303 Punkten.

Gaps bei 25.099 / 24.327 / 23.397 / 21.296 / 18.198 / 17.817 / 16.957 und 16.262 Punkten.

Big Picture

Langfristige Trendverläufe intakt - DAX entfernt sich von Jahreshochs - Inverse SKS-Formation aber erfolgreich aktiviert! - Konsolidierung steht unmittelbar bevor!

Ölknappheit weiter ein Problem! - Tech im Erholungsmodus!

VDAX-New

Angstlevel im Normbereich

VDAX-New der Deutschen Börse (17. August 2026): Bei 15,78% (fallend) (Vortag: 15,39%). Über 17% kaum stärkere Abwärtsbewegung.

Zonen: Tiefe Werte unter 17%, Norm 17 bis 27%, Angst und Panik über 27%.

(Der VDAX-New zeigt die Volatilität im DAX an. Dreht der VDAX-New von sehr hohen Werten nach unten ab, ist mit steigenden Kursen zu rechnen. Dreht der VDAX-New von sehr tiefen Werten wieder nach oben über 17% ab, ist verstärkt mit fallenden Kursen zu rechnen. Der VDAX-New ist dabei als Indikator für fallende Kurse besser geeignet. Um 12-13% Verlaufshoch wahrscheinlich.)

Handelsidee: 

1. Stop-Sell-Order unter 26.285 Punkten (Tagesbasis) platzieren, Stopp bei 26.460 Punkten. Kursziel bei 25.900 und 25.507 Punkten - AKTIV!
 
Anmerkungen: Stopps und Gewinnziele im Insight sind als Orientierungspunkte zu verstehen und hängen maßgeblich vom eigenen Risiko- und Geldmanagement sowie der jeweiligen Entwicklung im Tageshandel ab. Gewinne eigenständig mitnehmen. Maßgeblich für das Erreichen des Kursziels ist das genannte Kursziel im Underlying.

DAX Performance Index (Tageschart in Punkten)

Tendenz:

Wichtige Chartmarken

Widerstände: 26.441 // 26.481 // 26.556 // 26.621 Punkte
Unterstützungen: 25.900 // 25.620 // 25.507 // 25.303 Punkte
Strategie für steigende Kurse
WKN: DN4A8R Typ: Open End Turbo Long
akt. Kurs: 9,28 - 9,29 Euro Emittent: DZ Bank
Basispreis: 25.264,10 Punkte Basiswert: DAX-Performance-Index
KO-Schwelle: 25.264,10 Punkte akt. Kurs Basiswert: 26.128,37 Punkte
Laufzeit: Open End Kursziel:
Hebel: 28,19 Kurschance:
Risikohinweis:
Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.
http://www.boerse-frankfurt.de
Strategie für fallende Kurse
WKN: DY0SGT Typ: Open End Turbo Short
akt. Kurs: 9,27 - 9,28 Euro Emittent: DZ Bank
Basispreis: 27.072,34 Punkte Basiswert: DAX-Performance-Index
KO-Schwelle: 27.072,34 Punkte akt. Kurs Basiswert: 26.128,37 Punkte
Laufzeit: Open End Kursziel: 25.507 Punkte
Hebel: 28,14 Kurschance: + 55 Prozent
Risikohinweis:
Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.
http://www.boerse-frankfurt.de



Interessenkonflikt

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Wir weisen Sie darauf hin, dass die FSG Financial Services Group oder ein verbundenes Unternehmen aktuell oder in den letzten zwölf Monaten eine entgeltliche Werbungskooperation zur DZ Bank Aktiengesellschaft eingegangen ist.

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