Neuer Monat, neues Glück

DAX konsolidiert zunächst


Nach der vergleichsweise erfolgreichen Vorwoche hat der deutsche Leitindex DAX zu Beginn des neuen Handelsmonats kurzzeitig den Rückwärtsgang eingelegt und sich intraday auf seine zweite markante Unterstützung abwärts begeben. Zum Schluss konnte ein Teil der Verluste wieder aufgeholt werden, sodass am Ende des Xetra-Handels ein Abschlag von einem Prozent bzw. 240 Punkten in den Büchern stehen blieb. Diese Entwicklung könnte nun aber den Grundstein für eine sehr viel aussagekräftigere Trendwendeformation gelegt haben.

Zunächst aber schauen wir angesichts des frisch angelaufenen letzten Handelsmonats und 2025 auf den langfristig angelegten und zuverlässigen Signalgeber, den Gebert-Indikator. Grundsätzlich werden immer vier Punkte genauer belichtet, der Leitzins, die Inflationsrate, das Euro/US-Dollar-Verhältnis und am Ende die Saisonalität. Zuletzt gab es eine Zinssenkung seitens der Europäischen Zentralbank (EZB), weshalb hier ein Punkt zugerechnet werden kann. Da die jährliche HVPI-Inflationsrate für die Eurozone im Oktober bei 2,1 Prozent und damit höher als ein Jahr zuvor lag, kann diesem Kriterium kein Punkt zugerechnet werden. Der Wechselkurs von EUR/USD lag per Ende November höher als noch ein Jahr zuvor, dies ergibt leider keinen Punkt. Der Zeitraum ab Ende Oktober bis in den April hinein gilt saisonal als trendstark, dieses Kriterium erhält einen Punkt. Insgesamt ergeben sich für den Gebert-Indikator zwei Punkte für Dezember, nach ebenfalls zwei Punkten im November. Wer dem Gebert-Indikator folgt, bleibt demnach auch im Dezember im DAX investiert, da bei zwei Punkten die bisherige Positionierung beibehalten werden kann. Ein Verkaufssignal in den kommenden Monaten ist nach dieser Methode unwahrscheinlich. Statistisch gesehen ist der Dezember bezogen auf den S&P 500 Index ein Gewinnmonat, durchschnittlich ein Prozent Gewinn sind zu erwarten.

Technisch könnte der DAX in den kommenden Tagen mit etwas Fantasie versuchen, eine inverse SKS-Formation seit Anfang November auszubilden - entscheidend ist der Support bei 23.476 Zählern. Dies lässt für die kommenden Stunden weiteres Aufwärtspotenzial auf 24.200 Punkte und damit die potenzielle Nackenlinie der Formation erahnen. Aber nur ein überzeugender Kurssprung darüber dürfte das Signal in vollem Umfang aktivieren und im Anschluss Kursgewinne an das bisherige Rekordhoch bei 24.771 Punkten und darüber sogar auf 24.961 Punkte ermöglichen. Diese Entwicklung würde sich auch aus technischer Sicht seit dem Novembertief durch die Form einer klassischen 123-Erholungsbewegung decken. Rücksetzer sind derzeit attraktiv, um den DAX auf einem tieferen Niveau auf der Käuferseite zu akkumulieren. Erst ein Tagesschlusskurs unterhalb von 23.382 Punkten würde Zweifel an der Durchsetzungsfähigkeit des Barometers aufkommen lassen, Rücksetzer zurück auf 23.000 Punkte müssten in diesem Fall zwingend eingeplant werden.

Aktuelle Lage

DAX bei 23.589 Punkten

VDAX kommt weiter zurück und signalisierst Normalisierung!

Wahrscheinlichkeit für Fed-Zinssenkung überraschend bei 88 Prozent

Tagesbasis:

RSI: um 44 - Sell

Stochastik: 97 (überkauft)

MACD: -18 - Sell

MOM: Das Momentum auf Tagesbasis  ins neutrale Lager gewechselt

Fear& Greed Index bei 25 auf "Extreme Fear" - Tendenz steigend und kurz vor Wechsel auf "Fear"

Ein weiterer Zinsschritt in den USA am 10. Dezember in 2025 erwartet!

Anlaufmarken nach oben bei 23.845 / 23.968 / 24.000 und 24.108 Punkten, nach unten bei 23.476 / 23.148 / 23.000 und 22.764 Punkte Punkten.

Gaps bei 22.607 / 21.296 / 18.198 / 17.817 / 16.957 und 16.262 Punkten.

Big Picture

Langfristige Trendverläufe weiter auf wackeligen Füßen - Jahresendrallye noch unsicher

VDAX-New

Angst erhöht - Kontraindikation!!!

VDAX-New der Deutschen Börse (28. November 2025): Bei 17,21% (fallend) (Vortag: 17,84%). Über 17% kaum stärkere Abwärtsbewegung.

Zonen: Tiefe Werte unter 17%, Norm 17 bis 27%, Angst und Panik über 27%.

(Der VDAX-New zeigt die Volatilität im DAX an. Dreht der VDAX-New von sehr hohen Werten nach unten ab, ist mit steigenden Kursen zu rechnen. Dreht der VDAX-New von sehr tiefen Werten wieder nach oben über 17% ab, ist verstärkt mit fallenden Kursen zu rechnen. Der VDAX-New ist dabei als Indikator für fallende Kurse besser geeignet. Um 12-13% Verlaufshoch wahrscheinlich.)

 

Handelsideen:

 

1. Buy-Limit-Position bei 23.000 Punkten eröffnet, Stopp bei 22.800 Punkten. Neues Kursziel bei 24.200 Punkten - AKTIV!

 

2. Stop-Buy-Position über 24.350 Punkten eröffnen, Stopp bei 24.155 Punkten. Kursziele 24.480/24.500 Punkte

 

3. Stop-Buy-Position über 24.639 Punkten eröffnen, Stopp bei 24.250 Punkten. Kursziele 24.710/24.961 Punkte

 
Anmerkungen: Stopps und Gewinnziele im Insight sind als Orientierungspunkte zu verstehen und hängen maßgeblich vom eigenen Risiko- und Geldmanagement sowie der jeweiligen Entwicklung im Tageshandel ab. Gewinne eigenständig mitnehmen. Maßgeblich für das Erreichen des Kursziels ist das genannte Kursziel im Underlying.

DAX Performance Index (Tageschart in Punkten)

Tendenz:

Wichtige Chartmarken

Widerstände: 23.845 // 23.968 // 24.000 // 24.108 Punkte
Unterstützungen: 23.476 // 23.148 // 23.000 // 22.764 Punkte
Strategie für steigende Kurse
WKN: DY8BJQ Typ: Open End Turbo Long
akt. Kurs: 8,11 - 8,12 Euro Emittent: DZ Bank
Basispreis: 22.843,09 Punkte Basiswert: DAX-Performance-Index
KO-Schwelle: 22.843,09 Punkte akt. Kurs Basiswert: 23.589,45 Punkte
Laufzeit: Open End Kursziel: 24.200 Punkte
Hebel: 29,10 Kurschance: + 40 Prozent
http://www.boerse-frankfurt.de
Strategie für fallende Kurse
WKN: DU399Z Typ: Open End Turbo Short
akt. Kurs: 9,39 - 9,40 Euro Emittent: DZ Bank
Basispreis: 24.553,64 Punkte Basiswert: DAX-Performance-Index
KO-Schwelle: 24.553,64 Punkte akt. Kurs Basiswert: 23.589,45 Punkte
Laufzeit: Open End Kursziel:
Hebel: 25,07 Kurschance:
http://www.boerse-frankfurt.de



Interessenkonflikt

Hinweis auf bestehende Interessenkonflikte nach § 34b Abs. 1 Nr. 2 WpHG:

Wir weisen Sie darauf hin, dass die FSG Financial Services Group oder ein verbundenes Unternehmen aktuell oder in den letzten zwölf Monaten eine entgeltliche Werbungskooperation zur DZ Bank Aktiengesellschaft eingegangen ist.

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