Aufwärtsdynamik lässt nach

DAX kommt nicht mehr voran


Trotz eines frischen Rekordhochs bei 18.567 Punkten im frühen Dienstagshandel hat sich das heimische Leitbarometer vergleichsweise schnell von seinen Hochs distanziert und ist in eine Intraday-Konsolidierung übergegangen. Auch die US-Indizes spielten nicht im Sinne der Bullen mit und setzten ihre bereits am Montag eingeleitete Talfahrt weiter fort. Einen Hoffnungsschimmer für die deutsche Wirtschaft senden dagegen aktuelle Inflationsdaten aus.

In Deutschland hat sich die Inflation im März weiter abgeschwächt, offiziellen Angaben zufolge betrug die Teuerungsrate noch 2,2 Prozent. Günstigere Energie und Nahrungsmittel haben die Inflation in Deutschland im März auf den tiefsten Stand seit fast drei Jahren gedrückt. Die Verbraucherpreise stiegen nur noch um 2,2 Prozent zum Vorjahresmonat, wie das Statistische Bundesamt zu seiner Schätzung mitteilte. Langsam, aber sicher dürfte hierdurch nun die Europäische Zentralbank EZB unter Zugzwang geraten.

Gegenwind kommt dagegen aus den USA mit vergleichsweise robusten ISM-Daten. Laut Analysten der Deutschen Bank liegt die Wahrscheinlichkeit einer Zinssenkung im Juni nur noch bei 62 Prozent, am vergangenen Mittwoch lagen sie noch bei stolzen 77 Prozent. Für das Gesamtjahr werden nur noch Zinssenkungen in den USA von 67 Basispunkte eingepreist, das sind 25 Basispunkte weniger als noch am Mittwoch.

Trotz der Informationsdichte am Dienstag verharrte der DAX-Index am Ende des Tages noch auf einem vergleichsweise hohen Niveau und sendet hierdurch noch keine Umkehrsignale aus. Dennoch dürften Zinssenkungsfantasien großteils in den Kursen bereits eingepreist worden sein, was die Wahrscheinlichkeit einer nahenden Konsolidierung der wichtigsten Indizes rund um den Erdball deutlich erhöht.

Auffangpunkte findet das heimische Leitbarometer nun am EMA 50 (blauer Durchschnitt) bei 18.261 Punkten und darunter im Bereich von 18.039 Zählern vor. Ein Tagesschlusskurs oberhalb des aktuellen Rekords von 18.567 Punkten könnte den Index aber zeitweise noch einmal auf 18.600 bzw. 18.633 Punkte vorantreiben.

In der Nacht zum Mittwoch hat China erste Daten zum Caixin-Einkaufsmanagerindex aus dem Dienstleistungssektor per März vorgelegt, ab 11:00 Uhr geht es mit Daten zur Arbeitslosenquote aus der EWU weiter. Das heutige Hauptaugenmerk dürfte dagegen auf dem ADP-Arbeitsmarktbericht der US-Amerikaner um 14:15 Uhr liegen. Um 15:45 bzw. 16:00 Uhr werden der S&P Global- und ISM-Einkaufsmanagerindex für den Dienstleistungssektor aus März vorgelegt.

DAX (Tageschart in Punkten):

Tendenz:

Wichtige Chartmarken

Widerstände: 18.385 // 18.492 // 18.567 Punkte
Unterstützungen: 18.261 // 18.039 // 17.932 Punkte
Strategie für steigende Kurse
WKN: DJ6M53 Typ: Open End Turbo Long
akt. Kurs: 25,53 - 25,56 Euro Emittent: DZ Bank
Basispreis: 15.751,57 Punkte Basiswert: DAX
KO-Schwelle: 15.751,57 Punkte akt. Kurs Basiswert: 18.283,14 Punkte
Laufzeit: Open End Kursziel:
Hebel: 7,16 Kurschance:
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Strategie für fallende Kurse
WKN: DJ2JXD Typ: Open End Turbo Short
akt. Kurs: 4,71 - 4,72 Euro Emittent: DZ Bank
Basispreis: 18.900,00 Punkte Basiswert: DAX
KO-Schwelle: 18.900,00 Punkte akt. Kurs Basiswert: 18.283,14 Punkte
Laufzeit: Open End Kursziel:
Hebel: 39,04 Kurschance:
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