Schwieriges Umfeld

DAX: Inflationsrisiken steigen wieder


Der DAX tut sich derzeit schwer, eine klare Richtung einzuschlagen. Bereits am Montag gelang es den Käufern nicht, den deutschen Leitindex nachhaltig nach oben zu treiben. Auch der neue Anlauf am Dienstag blieb letztlich ohne den erhofften Erfolg.

Ein wichtiger Belastungsfaktor ist die Eskalation im Nahen Osten. Sie hat die Ölpreise deutlich steigen lassen und könnte in den kommenden Monaten für neue Preisschocks sorgen. Dadurch rücken auch die Notenbanken wieder stärker in den Mittelpunkt, da steigende Energiepreise die Inflation anheizen und Einfluss auf die Geldpolitik haben können.

Besonders aufmerksam blicken Anleger auf die Renditen von US-Staatsanleihen. Sie gelten als wichtiger Maßstab für die Finanzierungskosten von Unternehmen. Höhere Kapitalkosten könnten vor allem den Technologiesektor belasten, der für Investitionen häufig große Summen aufbringen muss. Hinzu kommt, dass Taiwan Semiconductor Manufacturing Co (TSMC) laut einem Bericht plant, die Preise für Bestellungen von modernen und älteren Chips im Jahr 2027 um bis zu zehn Prozent anzuheben. Das könnte nicht nur die Halbleiterbranche, sondern auch andere Bereiche der Wirtschaft unter Druck setzen – und damit ebenfalls Auswirkungen auf den Handel am Frankfurter Aktienmarkt haben.

Entsprechend bleibt die Stimmung am deutschen Aktienmarkt eher vorsichtig. Das gilt trotz erfreulicher Konjunkturdaten: Das Barometer der Konjunkturerwartungen für die kommenden sechs Monate stieg im Juli laut dem Mannheimer Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) um 15,8 Punkte auf 26,3 Zähler.

Aus charttechnischer Sicht hat sich die Lage beim DAX kaum verändert. Gelingt dem Index ein nachhaltiger Anstieg über die Marke von 25.205 Punkten, würden sich die Chancen auf eine Fortsetzung der Aufwärtsbewegung bis zu den Januarhöchstständen bei 25.507 Punkten verbessern. Ein noch stärkeres Kaufsignal mit Potenzial bis in den Bereich von 27.500 Zählern würde erst entstehen, wenn auch das jüngste Rekordhoch bei 25.900 Punkten überwunden wird.

Auf der Unterseite bleibt der 50-Tage-Durchschnitt bei aktuell 24.844 Zählern die wichtigste Unterstützung. Sollte der DAX auch unter diese Marke fallen, könnte sich die Korrektur bis zum 200-Tage-Durchschnitt bei 24.240 Punkten ausweiten.

Aktuelle Lage

DAX bei 25.011 Punkten

VDAX signalisiert erhöhte Nervosität

Fear& Greed Index bei 41 auf "FEAR"

Tagesanalyse:

RSI: 50 - Neutral

MACD: -3,0 - Sell

Insgesamt: Neutral

MOM: Das Momentum auf Tagesbasis ist ins neutrale Lager gewechselt

Anlaufmarken nach oben bei 25.507 / 25.890 / 26.101 und 26.224 Punkten, nach unten bei 24.786 / 24.480 / 24.203 und 23.968 Punkten.

Gaps bei 24.327 / 23.397 / 21.296 / 18.198 / 17.817 / 16.957 und 16.262 Punkten.

Big Picture

Langfristige Trendverläufe weiter intakt - DAX versucht aus Keil-Formation auszubrechen! - Inverse SKS-Formation stark auf der Kippe! - USA-Iran-Konflikt wieder aufgeflammt!

Ölknappheit weiter ein Problem! - Tech mit Stablisierungsansatz!

VDAX-New

Angstlevel weiter hoch, Seitwärtsbewegung

VDAX-New der Deutschen Börse (17. Juli 2026): Bei 17,99% (steigend) (Vortag: 17,88%). Über 17% kaum stärkere Abwärtsbewegung.

Zonen: Tiefe Werte unter 17%, Norm 17 bis 27%, Angst und Panik über 27%.

(Der VDAX-New zeigt die Volatilität im DAX an. Dreht der VDAX-New von sehr hohen Werten nach unten ab, ist mit steigenden Kursen zu rechnen. Dreht der VDAX-New von sehr tiefen Werten wieder nach oben über 17% ab, ist verstärkt mit fallenden Kursen zu rechnen. Der VDAX-New ist dabei als Indikator für fallende Kurse besser geeignet. Um 12-13% Verlaufshoch wahrscheinlich.)

Handelsidee:

 
1. Stop-Buy-Order über 25.205 Punkten (Tagesbasis) platzieren, Stopp bei 24.830 Punkten. Kursziel bei 25.507 Punkten - NEU
 
2. Stop-Sell-Order unter 24.670 Punkten (Tagesbasis) platzieren, Stopp bei 24.935 Punkten. Kursziel bei 24.246 Punkten - NEU
 
Anmerkungen: Stopps und Gewinnziele im Insight sind als Orientierungspunkte zu verstehen und hängen maßgeblich vom eigenen Risiko- und Geldmanagement sowie der jeweiligen Entwicklung im Tageshandel ab. Gewinne eigenständig mitnehmen. Maßgeblich für das Erreichen des Kursziels ist das genannte Kursziel im Underlying.

DAX Performance Index (Tageschart in Punkten)

Tendenz:

Wichtige Chartmarken

Widerstände: 25.507 // 26.101 // 26.224 // 26.325 Punkte
Unterstützungen: 24.786 // 24.480 // 24.203 // 23.968 Punkte
Strategie für steigende Kurse
WKN: DN1NX0 Typ: Open End Turbo Long
akt. Kurs: 9,80 - 9,81 Euro Emittent: DZ Bank
Basispreis: 24.067,73 Punkte Basiswert: DAX-Performance-Index
KO-Schwelle: 24.067,73 Punkte akt. Kurs Basiswert: 25.011,35 Punkte
Laufzeit: Open End Kursziel:
Hebel: 25,51 Kurschance:
Risikohinweis:
Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.
http://www.boerse-frankfurt.de
Strategie für fallende Kurse
WKN: DY8ZNH Typ: Open End Turbo Short
akt. Kurs: 9,80 - 9,81 Euro Emittent: DZ Bank
Basispreis: 25.990,75 Punkte Basiswert: DAX-Performance-Index
KO-Schwelle: 25.990,75 Punkte akt. Kurs Basiswert: 25.011,35 Punkte
Laufzeit: Open End Kursziel:
Hebel: 25,50 Kurschance:
Risikohinweis:
Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.
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Interessenkonflikt

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Wir weisen Sie darauf hin, dass die FSG Financial Services Group oder ein verbundenes Unternehmen aktuell oder in den letzten zwölf Monaten eine entgeltliche Werbungskooperation zur DZ Bank Aktiengesellschaft eingegangen ist.

Der Autor erklärt, dass er bzw. sein Arbeitgeber oder eine mit ihm oder seinem Arbeitgeber verbundene Person im Besitz von Finanzinstrumenten ist, auf die sich die Analyse bezieht, bzw. in den letzten 12 Monaten an der Emission des analysierten Finanzinstruments beteiligt war. Hierdurch besteht die Möglichkeit eines Interessenskonfliktes.

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Haftungsausschluss

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