US-Finanzpolitik im Fokus
DAX findet keine klare Richtung
Zwar hatte sich die Stimmung an den Finanzmärkten zuletzt kurzzeitig aufgehellt. Auslöser war die Entscheidung von US-Präsident Donald Trump, den früheren Notenbank-Gouverneur Kevin Warsh als neuen Chef der US-Notenbank Fed zu benennen. Allerdings sorgt diese Personalie inzwischen eher für Unsicherheit. Warsh könnte eine andere geldpolitische Richtung einschlagen, als viele Marktteilnehmer zunächst angenommen hatten. Statt schneller Zinssenkungen, wie sie von Trump gefordert werden, spricht er sich eher für eine Verringerung der Notenbankbilanz aus. Diese widersprüchlichen Signale haben an den Märkten für spürbare Nervosität gesorgt und führen derzeit zu starken Kursschwankungen bei vielen Anlageklassen.
Diese Unsicherheit hat auch den DAX erfasst. Nach dem positiven Start in den Dienstagshandel verlor der Index im Tagesverlauf sämtlichen Schwung und gab alle zuvor erzielten Gewinne bis zum Handelsschluss wieder ab.
Für eine mögliche Fortsetzung der Aufwärtsbewegung in Richtung 26.000 Punkte bleibt daher entscheidend, dass der DAX den Widerstandsbereich zwischen 25.197 Punkten und dem aktuellen Rekordhoch bei 25.507 Punkten klar und dauerhaft überwindet. Fällt der Index hingegen unter das Tief der Vorwoche bei 24.166 Punkten, wäre ein geordneter Rückgang bis in den Bereich von 23.968 Punkten denkbar.
Auf Basis dieser Marken lassen sich derzeit gut strukturierte Anlageentscheidungen für den deutschen Leitindex ableiten.
Aktuelle Lage
DAX bei 24.780 Punkten
123-Korrekturwelle scheint fertig zu sein
VDAX zieht wieder merklich nach unten
Tagesanalyse:
RSI: um 50 - Neutral
MACD: 81 - Buy
MOM: Das Momentum auf Tagesbasis ist ins neutrale Lager gewechselt
Fear& Greed Index bei 40 auf "Fear" gewechselt
Anlaufmarken nach oben bei 24.870 / 24.940 / 25.070 und 25.197 Punkten, nach unten bei 24.535 / 24.266 / 24.153 und 23.968 Punkten.
Gaps bei 22.607 / 21.296 / 18.198 / 17.817 / 16.957 und 16.262 Punkten.
Big Picture
Langfristige Trendverläufe intakt - DAX (noch) im Korrekturtrend - Ausbruch erwartet!
VDAX-New
Angstlevel deutlich gestiegen
VDAX-New der Deutschen Börse (02. Februar 2026): Bei 17,96% (steigend) (Vortag: 19,62%). Über 17% kaum stärkere Abwärtsbewegung.
Zonen: Tiefe Werte unter 17%, Norm 17 bis 27%, Angst und Panik über 27%.
(Der VDAX-New zeigt die Volatilität im DAX an. Dreht der VDAX-New von sehr hohen Werten nach unten ab, ist mit steigenden Kursen zu rechnen. Dreht der VDAX-New von sehr tiefen Werten wieder nach oben über 17% ab, ist verstärkt mit fallenden Kursen zu rechnen. Der VDAX-New ist dabei als Indikator für fallende Kurse besser geeignet. Um 12-13% Verlaufshoch wahrscheinlich.)
Handelsidee:
2. Buy-Limit-Order bei 23.968 Punkten prüfen, Stopp bei 23.790 Punkten. Kursziel bei 24.480 Punkten
3. Stop-Buy-Order über 24.915 Punkten, Stopp bei 24.550 Punkten. Kursziele bei 25.197/25.507 Punkten - Hot-Stock!
| Strategie für steigende Kurse | |
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|---|---|---|---|---|
| WKN: | DU6YY0 | Typ: | Open End Turbo Long | |
| akt. Kurs: | 6,57 - 6,58 Euro | Emittent: | DZ Bank | |
| Basispreis: | 24.049,18 Punkte | Basiswert: | DAX-Performance-Index | |
| KO-Schwelle: | 24.049,18 Punkte | akt. Kurs Basiswert: | 24.780,80 Punkte | |
| Laufzeit: | Open End | Kursziel: | 25.507 Punkte | |
| Hebel: | 37,55 | Kurschance: | + 80 Prozent | |
| http://www.boerse-frankfurt.de | ||||
| Strategie für fallende Kurse | |
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|---|---|---|---|---|
| WKN: | DU7UP6 | Typ: | Open End Turbo Short | |
| akt. Kurs: | 6,45 - 6,46 Euro | Emittent: | DZ Bank | |
| Basispreis: | 25.307,27 Punkte | Basiswert: | DAX-Performance-Index | |
| KO-Schwelle: | 25.307,27 Punkte | akt. Kurs Basiswert: | 24.780,80 Punkte | |
| Laufzeit: | Open End | Kursziel: | ||
| Hebel: | 37,88 | Kurschance: | ||
| http://www.boerse-frankfurt.de | ||||
Interessenkonflikt
Hinweis auf bestehende Interessenkonflikte nach § 34b Abs. 1 Nr. 2 WpHG:
Wir weisen Sie darauf hin, dass die FSG Financial Services Group oder ein verbundenes Unternehmen aktuell oder in den letzten zwölf Monaten eine entgeltliche Werbungskooperation zur DZ Bank Aktiengesellschaft eingegangen ist.
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Der Autor versichert weiterhin, dass Analysen unter Beachtung journalistischer Sorgfaltspflichten, insbesondere der Pflicht zur wahrheitsgemäßen Berichterstattung sowie der erforderlichen Sachkenntnis, Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit abgefasst werden.
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