Täglich grüßt das Murmeltier

DAX: Der Hauch einer Chance


Auf Wochensicht hat sich der DAX kaum verändert. Zwar legte der deutsche Leitindex in der ersten Tageshälfte zunächst zu, doch dann stieß er erneut auf Widerstand am 50-Tage-Durchschnitt und gab anschließend wieder nach. Trotz dieser Entwicklung gibt es aus charttechnischer Sicht Anlass zur Hoffnung. Möglich wäre die Ausbildung einer sogenannten inversen Schulter-Kopf-Schulter-Formation. Dieses Muster gilt als mögliches Signal für steigende Kurse. Sollte sich diese Formation bestätigen, könnte der DAX mittelfristig wieder an Stärke gewinnen. Die kommenden Handelstage dürften zeigen, ob sich dieses positive Szenario durchsetzt.

Ein unerwartet hoher Inflationswert aus den USA hat die Diskussion über die weitere Geldpolitik der US-Notenbank neu entfacht. Damit wächst die Sorge, dass die Fed bei ihrer nächsten Sitzung die Zinsen anheben könnte.

Vor allem die gestiegenen Ölpreise treiben die Inflation weiter nach oben. Im September verteuerten sich Waren und Dienstleistungen in den USA um 3,7 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Im August hatte die Teuerungsrate noch bei 3,4 Prozent gelegen. Das teilte das US-Arbeitsministerium am Mittwoch in Washington mit.

Von der Nachrichtenagentur Reuters befragte Ökonomen hatten mit einer Inflationsrate von 3,6 Prozent gerechnet. Im Vergleich zum Vormonat August stiegen die Verbraucherpreise um 0,6 Prozent. Dieser Anstieg entsprach den Erwartungen der Experten.

Für eine nachhaltige Erholung muss der DAX zunächst wichtige Widerstände überwinden. Besonders im Fokus steht der Bereich um 25.800 Punkte. Gelingt der Sprung über diese Marke, könnte der Index zunächst auf 26.080 Punkte steigen. Anschließend wäre ein erneuter Anlauf auf den bisherigen Rekordstand von 26.618 Punkten denkbar.

Es gibt allerdings auch ein Abwärtsszenario. Sollte der DAX wieder deutlich unter Druck geraten, kommt es vor allem auf die Marke von 24.792 Punkten an. Dieses Niveau markiert das Tief der Vorwoche. Fällt der Index darunter, könnten weitere Verluste folgen. Mögliche nächste Haltepunkte liegen bei 24.480 Punkten und danach bei 23.968 Punkten.

Auch in den kommenden Tagen dürften neue Konjunkturdaten die Märkte bewegen. Am Donnerstag stehen die US-Erzeugerpreise im Mittelpunkt. Am Freitag folgt eine Rede des Fed-Vorsitzenden Kevin Warsh.

Die Anleger werden genau beobachten, welche Hinweise sich daraus für die künftige Zinspolitik der US-Notenbank ergeben. Für den DAX bleibt damit entscheidend, ob positive charttechnische Signale die Oberhand gewinnen oder neue wirtschaftliche Belastungen den Index erneut unter Druck setzen.

 

Aktuelle Lage

DAX bei 25.298 Punkten

VDAX bei 18,20 signalisiert leicht erhöhte Nervosität

Fear& Greed Index bei 45 auf "NEUTRAL" gewechselt

Tagesanalyse:

RSI: 48 - Neutral

MACD: -135 - Sell

Insgesamt: Neutral

MOM: Das Momentum auf Tagesbasis ist ins neutrale Lager gewechselt

Anlaufmarken nach oben bei 25.507 / 25.800 / 25.900 und 26.080 Punkten, nach unten bei 24.480 / 24.205 / 23.968 und 23.797 Punkten.

Gaps bei 24.327 / 23.397 / 21.296 / 18.198 / 17.817 / 16.957 und 16.262 Punkten.

Big Picture

Langfristige Trendverläufe wackeln weiter - DAX im Stabilisierungsmodus, Bodenbildung möglich - Ölknappheit bleibt weiter ein Problem!

VDAX-New

Angstlevel leicht erhöht

VDAX-New der Deutschen Börse (13. Oktober 2026): Bei 18,20% (steigend) (Vortag: 17,96%). Über 17% kaum stärkere Abwärtsbewegung.

Zonen: Tiefe Werte unter 17%, Norm 17 bis 27%, Angst und Panik über 27%.

(Der VDAX-New zeigt die Volatilität im DAX an. Dreht der VDAX-New von sehr hohen Werten nach unten ab, ist mit steigenden Kursen zu rechnen. Dreht der VDAX-New von sehr tiefen Werten wieder nach oben über 17% ab, ist verstärkt mit fallenden Kursen zu rechnen. Der VDAX-New ist dabei als Indikator für fallende Kurse besser geeignet. Um 12-13% Verlaufshoch wahrscheinlich.)

Handelsidee: 

1. Market-Sell-Order bei 24.806 Punkten (Tagesbasis) eröffnen, Stopp bei 25.360 Punkten. Kursziel bei 24.480 und 23.968 Punkten

 

2. Stop-Buy-Order über 26.620 Punkten (Tagesbasis) platzieren, Stopp bei 26.200 Punkten. Kursziel bei 27.500 Punkten
 
Anmerkungen: Stopps und Gewinnziele im Insight sind als Orientierungspunkte zu verstehen und hängen maßgeblich vom eigenen Risiko- und Geldmanagement sowie der jeweiligen Entwicklung im Tageshandel ab. Gewinne eigenständig mitnehmen. Maßgeblich für das Erreichen des Kursziels ist das genannte Kursziel im Underlying.

DAX Performance Index (Tageschart in Punkten)

Tendenz:

Wichtige Chartmarken

Widerstände: 25.507 // 25.800 // 25.900 // 26.080 Punkte
Unterstützungen: 24.480 // 24.205 // 23.968 // 23.797 Punkte
Strategie für steigende Kurse
WKN: DN6ADF Typ: Open End Turbo Long
akt. Kurs: 12,19 - 12,20 Euro Emittent: DZ Bank
Basispreis: 24.023,08 Punkte Basiswert: DAX-Performance-Index
KO-Schwelle: 24.023,08 Punkte akt. Kurs Basiswert: 25.298,62 Punkte
Laufzeit: Open End Kursziel:
Hebel: 20,69 Kurschance:
Risikohinweis:
Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.
http://www.boerse-frankfurt.de
Strategie für fallende Kurse
WKN: DN46XW Typ: Open End Turbo Short
akt. Kurs: 10,08 - 10,09 Euro Emittent: DZ Bank
Basispreis: 26.218,43 Punkte Basiswert: DAX-Performance-Index
KO-Schwelle: 26.218,43 Punkte akt. Kurs Basiswert: 25.298,62 Punkte
Laufzeit: Open End Kursziel: 23.968 Punkte
Hebel: 24,96 Kurschance: + 88 Prozent
Risikohinweis:
Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.
http://www.boerse-frankfurt.de



Interessenkonflikt

Hinweis auf bestehende Interessenkonflikte nach § 34b Abs. 1 Nr. 2 WpHG:

Wir weisen Sie darauf hin, dass die FSG Financial Services Group oder ein verbundenes Unternehmen aktuell oder in den letzten zwölf Monaten eine entgeltliche Werbungskooperation zur DZ Bank Aktiengesellschaft eingegangen ist.

Der Autor erklärt, dass er bzw. sein Arbeitgeber oder eine mit ihm oder seinem Arbeitgeber verbundene Person im Besitz von Finanzinstrumenten ist, auf die sich die Analyse bezieht, bzw. in den letzten 12 Monaten an der Emission des analysierten Finanzinstruments beteiligt war. Hierdurch besteht die Möglichkeit eines Interessenskonfliktes.

Der Autor versichert weiterhin, dass Analysen unter Beachtung journalistischer Sorgfaltspflichten, insbesondere der Pflicht zur wahrheitsgemäßen Berichterstattung sowie der erforderlichen Sachkenntnis, Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit abgefasst werden.

Haftungsausschluss

Der Herausgeber übernimmt keine Gewähr für die Aktualität, Korrektheit, Vollständigkeit oder Qualität der bereitgestellten Informationen. Haftungsansprüche gegen den Herausgeber, welche sich auf Schäden materieller oder ideeller Art beziehen, die durch die Nutzung oder Nichtnutzung der dargebotenen Informationen bzw. durch die Nutzung fehlerhafter und unvollständiger Informationen verursacht wurden, sind grundsätzlich ausgeschlossen. Alle enthaltenen Meinungen und Informationen sollen nicht als Aufforderung verstanden werden, ein Geschäft oder eine Transaktion einzugehen. Auch stellen die vorgestellten Strategien keinesfalls einen Aufruf zur Nachbildung, auch nicht stillschweigend, dar. Vor jedem Geschäft bzw. vor jeder Transaktion sollte geprüft werden, ob sie im Hinblick auf die persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse geeignet ist. Wir weisen ausdrücklich noch einmal darauf hin, dass der Handel mit Optionsscheinen oder Zertifikaten mit grundsätzlichen Risiken verbunden ist und der Totalverlust des eingesetzten Kapitals nicht ausgeschlossen werden kann. Alle Angebote sind freibleibend und unverbindlich. Der Nachdruck, die Verwendung der Texte, die Veröffentlichung / Vervielfältigung ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung der FSG Financial Services Group GbR gestattet.

Zurück