Iran verhandlungsbereit

DAX baut weiter an einem Boden


Aufgrund neuer Friedenshoffnungen im Nahost-Konflikt haben Anleger am Freitag an der Frankfurter Börse verhalten zugegriffen, dennoch bewegt sich das heimische Leitbarometer weiter in seiner zweiwöchigen Spanne grob seitwärts. Daran konnte auch ein leicht rückläufiger Ölpreis nur wenig ändern, während die übrigen Energiepreise weiter auf einem sehr hohen Niveau verharren und dadurch immense Kosten in der Wirtschaft verursachen. Ein Blick auf die USA zeigt da schon ein sehr viel robusteres Bild.

Besonders die diplomatischen Signale im Iran-Konflikt sorgten zum Ende der abgelaufenen Woche für etwas Entlastung; Irans Präsident Massud Peseschkian zeigte sich bereit, die zu 60 Prozent angereicherten Uranbestände seines Landes zu verdünnen. Iran werde im Rahmen des internationalen Rechts akzeptieren, was im Atomwaffensperrvertrag vorgeschlagen werde, sagte Peseschkian in einem Interview. Die USA haben Irans Vorschläge später jedoch vollständig zurückgewiesen.

Aber auch das Treffen zwischen China und den USA stand stark im Fokus der Investoren. Auf dem dreitägigen Besuch der Chinesen in Washington haben sich die beiden Parteien auf einen gegenseitigen Abbau von Zöllen im Umfang von 30 Milliarden US-Dollar sowie die Aufnahme eines Dialogs über Künstliche Intelligenz (KI) verständigt. Wie das chinesische Außenministerium mitteilte, ist dies Teil einer aus acht Punkten bestehenden Vereinbarung, die während des Besuchs des chinesischen Präsidenten Xi Jinping erzielt wurde. Die nächste Gesprächsrunde ist für November geplant. Zudem soll ein Kommunikationskanal für KI-bezogene Vorfälle eingerichtet werden. Damit hängt das Schicksal des DAX-Index vollständig von den Ereignissen auf der Weltbühne ab.

Bei der technischen Einschätzung des DAX hat sich unterdessen nichts grundlegend verändert; die Handelsspanne zwischen 25.172 und 25.800 Punkten liefert derzeit noch keine eindeutige Einschätzung der weiteren Entwicklung. Aus charttechnischer Sicht gibt es Anzeichen dafür, dass sich beim DAX ein stabiler Boden ausbildet. Dafür spricht insbesondere der Rücksetzer vom Donnerstag auf das Vorwochentief bei 25.172 Punkten. Um einen erfolgreichen Trendwechsel zu schaffen, müsste der DAX nun allerdings deutlich zulegen und den 50-Tage-Durchschnitt bei aktuell 25.653 Punkten zurückerobern. Gelingt dies, würden sich die Chancen auf weitere Kursgewinne in Richtung 25.900 und 26.080 Punkte deutlich erhöhen. Auf der Unterseite bleibt dagegen das Vorwochentief entscheidend. Sollte der DAX diese Marke unterschreiten, könnte dies weitere Kursverluste in Richtung 24.480 Punkte ankündigen.

Aktuelle Lage

DAX bei 25.408 Punkten

VDAX bei 16,87 signalisiert leicht erhöhte Nervosität

Fear& Greed Index bei 37 auf "FEAR"

Tagesanalyse:

RSI: 43 - Sell

MACD: -115 - Sell

Insgesamt: Strong Sell

MOM: Das Momentum auf Tagesbasis ist ins bärische Lager gewechselt

Anlaufmarken nach oben bei 25.900 / 26.085 / 26.249 und 26.471 Punkten, nach unten bei 25.172 / 25.099 / 25.000 und 24.790 Punkten.

Gaps bei 25.099 / 24.327 / 23.397 / 21.296 / 18.198 / 17.817 / 16.957 und 16.262 Punkten.

Big Picture

Langfristige Trendverläufe wackeln, aber noch intakt - DAX jetzt im Seitwärtsmodus, Bodenbildung in Arbeit - Inverse SKS-Formation auf dem Prüfstand! - Ölknappheit bleibt weiter ein Problem!

VDAX-New

Angstlevel im Normbereich

VDAX-New der Deutschen Börse (25. September 2026): Bei 16,87% (steigend) (Vortag: 17,89%). Über 17% kaum stärkere Abwärtsbewegung.

Zonen: Tiefe Werte unter 17%, Norm 17 bis 27%, Angst und Panik über 27%.

(Der VDAX-New zeigt die Volatilität im DAX an. Dreht der VDAX-New von sehr hohen Werten nach unten ab, ist mit steigenden Kursen zu rechnen. Dreht der VDAX-New von sehr tiefen Werten wieder nach oben über 17% ab, ist verstärkt mit fallenden Kursen zu rechnen. Der VDAX-New ist dabei als Indikator für fallende Kurse besser geeignet. Um 12-13% Verlaufshoch wahrscheinlich.)

Handelsidee: 

1. Stop-Buy-Order über 26.620 Punkten (Tagesbasis) platzieren, Stopp bei 26.200 Punkten. Kursziel bei 27.500 Punkten
 
2. Buy-Limit-Order um 25.507 Punkten (Tagesbasis) platzieren, Stopp bei 25.100 Punkten. Kursziele bei 26.080 / 26.260 Punkten - Aktiv!
 
3. Stop-Sell-Order unter 25.170 Punkten (Tagesbasis) platzieren, Stopp bei 25.400 Punkten. Kursziel bei 24.831 Punkten
 
Anmerkungen: Stopps und Gewinnziele im Insight sind als Orientierungspunkte zu verstehen und hängen maßgeblich vom eigenen Risiko- und Geldmanagement sowie der jeweiligen Entwicklung im Tageshandel ab. Gewinne eigenständig mitnehmen. Maßgeblich für das Erreichen des Kursziels ist das genannte Kursziel im Underlying.

DAX Performance Index (Tageschart in Punkten)

Tendenz:

Wichtige Chartmarken

Widerstände: 25.900 // 26.085 // 26.249 // 26.471 Punkte
Unterstützungen: 25.172 // 25.099 // 25.000 // 24.790 Punkte
Strategie für steigende Kurse
WKN: DN34LF Typ: Open End Turbo Long
akt. Kurs: 9,15 - 9,16 Euro Emittent: DZ Bank
Basispreis: 24.651,36 Punkte Basiswert: DAX-Performance-Index
KO-Schwelle: 24.651,36 Punkte akt. Kurs Basiswert: 25.408,65 Punkte
Laufzeit: Open End Kursziel: 26.080 Punkte
Hebel: 27,91 Kurschance: + 75 Prozent
Risikohinweis:
Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.
http://www.boerse-frankfurt.de
Strategie für fallende Kurse
WKN: DN5K7U Typ: Open End Turbo Short
akt. Kurs: 10,69 - 10,70 Euro Emittent: DZ Bank
Basispreis: 26.582,30 Punkte Basiswert: DAX-Performance-Index
KO-Schwelle: 26.582,30 Punkte akt. Kurs Basiswert: 25.408,65 Punkte
Laufzeit: Open End Kursziel:
Hebel: 23,84 Kurschance:
Risikohinweis:
Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.
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Interessenkonflikt

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Wir weisen Sie darauf hin, dass die FSG Financial Services Group oder ein verbundenes Unternehmen aktuell oder in den letzten zwölf Monaten eine entgeltliche Werbungskooperation zur DZ Bank Aktiengesellschaft eingegangen ist.

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Haftungsausschluss

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