Ganz schlechtes Zeichen!

Netflix: Technisch bedenklich!


Seit Sommer 2016 hat sich der Kursverlauf der Netflix-Aktie mehr als vervierfacht und hat dabei an 423,20 US-Dollar zugelegt – doch auch zu Recht? Der letzte Kursanstieg seit Anfang dieses Jahres hatte es wirklich in sich, die steile Rally war wohl etwas zu viel des Guten!

Bereits ab Februar dieses Jahres kam das sonst in geordneten Bahnen steigende Wertpapier leicht ins Straucheln, konnte sich ab Mai aber wieder kontinuierlich auf der Oberseite entwickeln und seine Aufwärtsbewegung auf 423,20 US-Dollar zeitweise sogar noch beschleunigen. Doch die Rechnung wurde ohne das allgemeine Marktumfeld gemacht, Technologiewerte knickten zu Beginn dieser Woche merklich ein, darunter auch das Wertpapier von Netflix. Hier aber liegt nun das Problem des jüngsten Kursanstiegs über die Marke von 400,00 US-Dollar, mit den letzten drei Tageskerzen oberhalb des runden Kursniveaus wurde nämlich ein unmittelbares Verkaufssignal aktiviert.

Dabei handelt es sich genau genommen um ein selten vorkommendes Konstrukt eines sogenannten Islang Gap´s, das sehr häufig am Ende eines Trends auftritt und für eine Wende sorgt. Die Abgaben zu Beginn dieser Handelswoche bestätigen nun diese Vermutung, sodass weitere Rücksetzer in dem Wertpapier des Streamingdienstanbieters Netflix folgen dürften und für den Aufbau von kurzfristigen Short-Positionen herangezogen werden können.

Anleger nehmen Gewinne im großen Stil mit

 

Die eindeutige Abkehr der Investoren aus vorherigen Sternchen des Investmenthorizontes könnte nun den Beginn einer größeren Korrektur bedeuten und ist daher besonders für den Aufbau von kurzfristigen Short-Positionen geeignet. Abgaben zurück auf das Niveau von zunächst 356,25 US-Dollar könnten noch bis Mitte dieser Woche folgen. Darüber hinaus kann ein auf einen Abverkauf bis grob 330,00 US-Dollar gesetzt werden, wo Netflix einen ersten größeren Boden vorfinden sollte. Für diesen Fall können Anleger auf das Faktor-Zertifikat Short auf Netflix (WKN VL8U4D) mit einem fest eingebauten Hebel von 5,0 zurückgreifen. Eine Haltedauer von einigen Wochen sollte aber noch einkalkuliert werden.

Für den Fall eines unerwarteten Anstiegs der Kursnotierungen über das Niveau von mindestens 409,65 US-Dollar dürfen hingegen Kursgewinne zurück an die Jahreshochs von 423,20 US-Dollar eingeplant werden. Ob dies allerdings für ein neuerliches Kaufsignal ausreicht, muss vom heutigen Standpunkt aus noch stark bezweifelt werden. Auch wenn die Quartalszahlen zuletzt immer hervorragend ausgefallen sind, kann sich auch dieses Papier einer gesunden Korrektur nicht entziehen.

 

Netflix (Tageschart in US-Dollar)

Tendenz:

Faktor-Zertifikat Short auf Netflix Inc.

Strategie für fallende Kurse
WKN: VL8U4D Typ: Faktor
akt. Kurs: 1,10 - 1,11 Euro Emittent: Vontobel
Ausgabepreis: 8,10 Euro Basiswert: Netflix Inc.
akt. Kurs Basiswert: 384,48 US-Dollar
Laufzeit: endlos Kursziel: 330,00 US-Dollar
Faktor: 5,0 Kurschance:
Vontobel Zertifikate

Faktor-Update: DAX

Planmäßig abwärts

Das letzte Woche vorgestellte Faktor-Zertifikat Short auf den DAX® (WKN VL51WC) hat sich angesichts eines deutlichen Abverkaufs zum Ende letzter Woche bislang positiv entwickelt und liegt dabei 12 Prozent vorn. Noch aber wurde das Hauptziel bei rund 12.000 Punkten nicht erreicht, weshalb an der Short-Strategie weiter festgehalten werden kann. Das Nachziehen des Stop-Niveaus auf rund 12.600 Punkte kann dabei aber nicht schaden!

 

DAX (Tageschart in Punkten)

Tendenz:

Interessenkonflikt

Hinweis auf bestehende Interessenkonflikte nach § 34b Abs. 1 Nr. 2 WpHG:

Wir weisen Sie darauf hin, dass die FSG Financial Services Group oder ein verbundenes Unternehmen aktuell oder in den letzten zwölf Monaten eine entgeltliche Werbungskooperation zur Bank Vontobel Europe AG eingegangen ist.

Der Autor erklärt, dass er bzw. sein Arbeitgeber oder eine mit ihm oder seinem Arbeitgeber verbundene Person im Besitz von Finanzinstrumenten ist, auf die sich die Analyse bezieht, bzw. in den letzten 12 Monaten an der Emission des analysierten Finanzinstruments beteiligt war. Hierdurch besteht die Möglichkeit eines Interessenskonfliktes.

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