Tech-Werte laufen weiter gut

Infineon: Papier in bullischer Ausgangslage


Trotz anhaltender Unsicherheiten im Handelsstreit, sind Technologiewerte nach wie vor stark nachgefragt und markieren zum Teil neue Rekordstände. Zwar ist Infineon hiervon noch ein gutes Stück entfernt, bietet nach dem Ausbruch über seinen mittelfristigen Abwärtstrend aber vielversprechende Handelsansätze.

Bis Anfang letzten Jahres lief es für Aktionäre von Infineon außerordentlich gut, die Aktie konnte nahezu stetig zulegen und im Bereich von 25,50 Euro ihr vorläufiges Hoch markieren. Die erste Jahreshälfte war allerdings auch schon wieder von einer groben Seitwärtsphase mit einer markanten Unterstützung um 21,00 Eurogeprägt, diese wurde jedoch Ende des dritten Quartals gebrochen und führte bis Sommer 2019 auf ein Verlaufstief von 13,42 Euro und somit eine wichtige Unterstützung aus 2016 abwärts. Seitdem aber befindet sich der Wert wieder im Aufwind und konnte Anfang November seinen seit 2018 bestehenden Abwärtstrend überwinden. Eine überschwängliche Aufwärtsdynamik blieb jedoch aus, das geübte Auge erkennt aber eine bullische Konsolidierung in Form eines steigenden Trends. Für gewöhnlich sind solche Konstrukte abwärts gerichtet, das Gegenteil spricht von einer entschlossenen Käuferschicht, woraus weitere Kursgewinne abgeleitet werden können und gute Handelsansätze bietet.

Kaufsignal aktiv

 

Für die Aktie von Infineon war der Kurssprung über das Niveau von 18,70 Euro und somit den mittelfristigen Abwärtstrend entscheidend. Das hieraus resultierende Kaufsignal brachte erste Kursgewinne an 20,00 Eurohervor, das nächsthöhere Widerstandsniveau liegt bei 21,00 Euro. Bis dahin könnte das Papier innerhalb seines seit Sommer bestehenden Aufwärtstrendkanal weiter hochlaufen und bietet entsprechende Handelsansätze auf der Oberseite. Ebenfalls an einer Long-Variante interessierte Investoren können hierzu beispielsweise auf das Faktor Zertifikat Long auf Infineon WKN VF5PUN zurückgreifen, dass mit einem stetigen Hebel von 6,0 arbeitet und eine vielversprechende Gewinnchance bietet. An Schwankungsbreite dürfte es dem Basispapier allerdings nicht fehlen, eine potenzielle Verlustbegrenzung kommt daher erst unterhalb der Kursmarke von rund 18,00 Euro in Betracht. Bei einem Kursrutsch unter das Niveau von rund 17,00 Euro drohen allerdings größere Abgaben, ein Trendbruch wäre dann kaum noch zu vermeiden. In diesem Fall müssten sich Anleger auf rückläufige Notierungen zurück an 15,00 Euro bzw. 13,42 Euroeinstellen.

 

Infineon Technologies (Tageschart in Euro)

Tendenz:

Faktor Zertifikat Long auf Infineon

Strategie für steigende Kurse
WKN: VF5PUN Typ: Faktor
akt. Kurs: 1,85 – 1,86 Euro Emittent: Vontobel
Ausgabepreis: 2,50 Euro Basiswert: Infineon Technologies AG
Richtung: Long akt. Kurs Basiswert: 19,63 Euro
Laufzeit: endlos Kursziel: 2,32 Euro
Faktor: 6,0 Kurschance: + 25 Prozent
Vontobel Zertifikate

Faktor Update: Airbus

Flugzeugbauer im freien Fall

 

In der letzten Besprechung zu Airbus wurde auf einen weiteren Kursverfall bei der Airbus-Aktie hingewiesen. Seit Anfang dieser Woche tendiert das Papier des Flugzeugbauers weiter abwärts und markierte dabei frische Monatstiefs. Investoren, die zuletzt über das vorgestellte Faktor Zertifikat Short auf Airbus WKN VF5TL9 eingestiegen sind, können sich nun über eine Rendite von 6,7 Prozent freuen. Ab einem Niveau von 120,00 Euro muss allerdings mit einer deutlichen Gegenwehr der Käufer gerechnet werden; womit die Handelsidee an dieser Stelle auch endet.

 

Airbus (Tageschart in Euro)

Tendenz:

Interessenkonflikt

Hinweis auf bestehende Interessenkonflikte nach § 34b Abs. 1 Nr. 2 WpHG:

Wir weisen Sie darauf hin, dass die FSG Financial Services Group oder ein verbundenes Unternehmen aktuell oder in den letzten zwölf Monaten eine entgeltliche Werbungskooperation zur Bank Vontobel Europe AG eingegangen ist.

Der Autor erklärt, dass er bzw. sein Arbeitgeber oder eine mit ihm oder seinem Arbeitgeber verbundene Person im Besitz von Finanzinstrumenten ist, auf die sich die Analyse bezieht, bzw. in den letzten 12 Monaten an der Emission des analysierten Finanzinstruments beteiligt war. Hierdurch besteht die Möglichkeit eines Interessenskonfliktes.

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