Aktie im Aufwind

IBM: Besser als erwartet


Der IT-Dinosaurier IBM hat Zahlen zum vierten Quartal vorgelegt und erwartungsgemäß schwache Daten abgeliefert. Die Aktie legte nachbörslich zunächst um rund fünf Prozent zu, Analysten hatten ein schlechteres Ergebnis erwartet.

Der Computerhersteller IBM hat zum Jahresende weitere Geschäftseinbußen verkraften müssen. Im Schlussquartal sank der Umsatz verglichen mit dem Vorjahreswert um 3,5 Prozent auf 21,8 Milliarden US-Dollar. Das Nettoergebnis konnte hingegen kräftig zulegen, in der Summe blieben dem Konzern 2,0 Milliarden US-Dollar. Im Vorjahr hatten noch hohe Abschreibung aufgrund der US-Steuerreform die Bilanz verhagelt – das verzerrt den Vergleich allerdings etwas. Der operative Gewinn sank erneut um 8 Prozent auf jetzt 4,4 Milliarden US-Dollar. Bei Investoren kamen die Zahlen dennoch gut an, nachbörslich legte das Wertpapier um rund 5 Prozent zu.

Rein vom Kursverlauf seit Anfang 2017 steckt das Wertpapier von IBM noch in einem breiten Abwärtstrend und setzte dabei von 182,79 US-Dollar auf ein Verlaufstief von 105,94 US-Dollar zurück. Dabei gelang es nur sehr knapp sich im Bereich der Horizontalunterstützung aus 2016 von 116,91 US-Dollar zu behaupten, schlussendlich hat es aber noch geklappt. Seit Ende Dezember befindet sich IBM folglich wieder im Aufwind und konnte zunächst in den Bereich von rund 125,00 US-Dollar und einer ersten wichtigen Hürde aus Ende 2018 zulegen. Sollte sich die positive Einstellung der Investoren in den nächsten Tagen nicht ändern, wären durchaus noch weitere Kursgewinne möglich und können für den Aufbau von kurzfristigen Long-Positionen herangezogen werden.

Seit Jahresbeginn steigend

 

Long-Positionen auf IBM bleiben aufgrund der schwachen Geschäftsentwicklung tendenziell noch spekulativ, oberhalb der Marke von grob 125,60 US-Dollar dürften weitere Kapitalzuflüsse dem Wertpapier des Technologiekonzerns IBM weiteren Auftrieb und eine Erholung in Richtung des 50-Tage-Durchschnitts bei derzeit 135,95 US-Dollar ermöglichen. Spätestens am Horizontalwiderstand von 137,45 US-Dollar muss jedoch wieder mit Gewinnmitnahmen gerechnet werden. Über ein Investment beispielsweise in das Faktor-Zertifikat Long auf IBM (WKN VA60WQ) mit einem fest eingebauten Hebel von 4 kann bei einer positiven Kursentwicklung aber noch eine ansehnliche Rendite herausspringen. Trotzdem bleibt ein konsequentes Stop-Management Pflicht!

Volatilität dürfte hoch bleiben

Eine zunehmende Eintrübung des Chartbildes würde sich nach technischen Maßstäben hingegen bei einem Wochenschlusskurs unterhalb der Oktoberzwischentiefs von rund 115,00 US-Dollar ergeben. Dann könnte IBM nämlich einen Kursrutsch zurück auf die Jahrestiefs aus 2018 bei 105,94 US-Dollar erleiden. Natürlich hängt eine solide Geschäftsentwicklung für IBM nicht zuletzt von einem freien Handel ab, der aktuell noch durch den Konflikt zwischen den USA und China ausgebremst wird.

 

IBM (Wochenchart in US-Dollar)

Tendenz:

Faktor-Zertifikat Long auf IBM

Strategie für steigende Kurse
WKN: VA60WQ Typ: Faktor
akt. Kurs: 11,99 - 12,20 Euro Emittent: Vontobel
Ausgabepreis: 10,90 Euro Basiswert: IBM
Richtung: Long akt. Kurs Basiswert: 122,52 US-Dollar
Laufzeit: endlos Kursziel: 137,45 US-Dollar
Faktor: 4,0 Kurschance: + 60 Prozent
Vontobel Zertifikate

Faktor-Update: Deutsche Bank

Boden nimmt Form an

 

Die letzte Woche vorgestellte Long-Idee auf eine steigende Deutsche Bank-Aktie trägt erste Früchte. Aktuell notiert der Wert knapp unter dem entscheidenden Widerstand von rund 8,00 Euro, der für ein mustergültiges Kaufsignal auf mittelfristiger Basis entscheidend ist. Das ausgewählte Faktor-Zertifikat Long auf Deutsche Bank (WKN VF1HG9) notiert derzeit gut 28 Prozent im positiven Bereich, eine Fortsetzung der Long-Strategie mit der Aussicht auf einen Kurssprung über die Marke von 8,00 Euro wird weiter favorisiert. Eine konsequente Stop-Anpassung auf jetzt 7,50 Euro gemessen am Basiswert sollte jedoch nicht ausbleiben!

 

Deutsche Bank (Tageschart in Euro)

Tendenz:

Interessenkonflikt

Hinweis auf bestehende Interessenkonflikte nach § 34b Abs. 1 Nr. 2 WpHG:

Wir weisen Sie darauf hin, dass die FSG Financial Services Group oder ein verbundenes Unternehmen aktuell oder in den letzten zwölf Monaten eine entgeltliche Werbungskooperation zur Bank Vontobel Europe AG eingegangen ist.

Der Autor erklärt, dass er bzw. sein Arbeitgeber oder eine mit ihm oder seinem Arbeitgeber verbundene Person im Besitz von Finanzinstrumenten ist, auf die sich die Analyse bezieht, bzw. in den letzten 12 Monaten an der Emission des analysierten Finanzinstruments beteiligt war. Hierdurch besteht die Möglichkeit eines Interessenskonfliktes.

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