Long-Setup weiter attraktiv

Deutsche Post: Prognoseanhebung und gute Q-Zahlen heben Stimmung


Höherer Portokosten und erfolgreiche Umstrukturierungsmaßnahmen haben der Deutschen Post eine positive Geschäftsentwicklung verschafft. Erwartungsgemäß konnte die Aktie von dieser Nachricht profitieren und legt nach den jüngsten Markturbolenzen merklich an Wert zu.

Im zweiten Quartal hat der global operierende Post und Paketzusteller Deutsch Post DHL Group sein Umsatz und Ergebnis steigern können. Ersteres steigt um 3,0 Prozent auf 15,5 Mrd. Euro, beim operative Ergebnis (EBIT) konnte eine Steigerung von 2,9 Prozent auf 769 Mio. Euro erzielt werden. Darüber hinaus hat der Konzern seine Jahresprognose für 2019 angehoben. Besonders erfreulich zeigt sich die Gewinnsteigerung beim Paketversand, nachdem letztes Jahr noch Rückgänge zu verzeichnen waren. Deutsche Post Vorstand Frank Appel sagte: „Wir erwarten für das zweite Halbjahr weitere Ergebnisverbesserungen, trotz des herausfordernden gesamtwirtschaftlichen Umfelds“. Die Prognose für das Jahr 2020 hat die Deutsche Post DHL Group bestätigt.

Technisch präsentiert sich das Wertpapier der Deutschen Post seit Sommer letzten Jahres in einer Stabilisierungsphase, nachdem zuvor die Kursnotierungen um gut 43 Prozent von den Verlaufshochs aus Ende 2017 bei 41,36 Euro zurückgefallen waren. Interessant hierbei gestaltet sich die Form der bisherigen Konsolidierungsphase, hier ist eine eindeutige inverse SKS-Formation anzutreffen, die allerdings noch nicht aktiviert worden ist. Die dazugehörige blau gekennzeichnete Nackenlinie verläuft leicht abfallend um 31,00 Euro. Die deutlich besseren Quartalszahlen und vor allem Gewinnaussichten auch für das Jahr 2020 könnten dem Papier trotz widriger Marktgegebenheiten eine positive Tendenz für die nächsten Monate verleihen und machen die Aktie somit auf mittel- bis langfristiger Sicht auf der Long-Seite attraktiv.

Besser als erwartet

 

Grundsätzlich müssen Investoren bei der Deutschen Post einen langen Atem haben. Die noch nicht aufgelöste inverse SKS-Formation könnte zunächst einmal eine Fortsetzung des Seitwärtstrends bereithalten. Erst bei einem nachhaltigen Ausbruch über die dazugehörige Nackenlinie um 31,00 Euro dürfte anschließendes Kurspotenzial in Richtung 32,20 Euro freigesetzt werden. Nach einem anschließenden Pullback würde anschließend die mittelfristige Zielzone bei 38,00 Euro in den Fokus der Käufer geraten und hält bei einem Investment beispielsweise in das mit einem konstanten Hebel von 8 ausgestattete Faktor Zertifikat Long auf Deutsche Post (WKN VF5PQS) eine Renditechance von 65 Prozent bereit. Auf der Unterseite gestaltet sich das Niveau der rechten Schulter bei 26,07 Euro als wichtige Schaltmarke. Ein Kursrutsch unter diese könnte den Bodenbildungsprozess seit Sommer letzten Jahres merklich in Gefahr bringen und Kursabschläge zunächst in den Bereich von 25,18 Euro hervorrufen, darunter sogar an die Jahrestiefs aus Anfang 2019 bei 23,36 Euro bereithalten. Die inverse SKS-Formation würde damit Geschichte werden.

 

Deutsche Post (Wochenchart in Euro)

Tendenz:

Faktor-Zertifikat Long auf Deutsche Post

Strategie für steigende Kurse
WKN: VF5PQS Typ: Faktor
akt. Kurs: 9,24 – 9,35 Euro Emittent: Vontobel
Ausgabepreis: 7,68608 Euro Basiswert: Deutsch Post AG
Richtung: Long akt. Kurs Basiswert: 28,53 Euro
Laufzeit: endlos Kursziel: 15,33 Euro
Faktor: 8,0 Kurschance: + 65 Prozent
Vontobel Zertifikate

Faktor-Update: RWE

Pullback wahrscheinlich abgeschlossen

 

Die zuletzt vorgestellte Long-Idee über das Faktor Zertifikat Long auf RWE (WKN VF46JH) auf RWE notiert nahezu auf Einstand. Trotz der jüngsten Marktturbolenzen kann sich die defensive Aktie des Energiekonzerns über dem Niveau von 24,54 Euro behaupten und hat wahrscheinlich auch schon einen regelkonformen Pullback abgeschlossen. An der Long-Strategie wird weiter festgehalten, Anstiegschancen für das Wertpapier von RWE sind bis in den Bereich von 29,38 Euro weiter präsent.

 

RWE (Tageschart in Euro)

Tendenz:



Interessenkonflikt

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