Abwärtstrend im Fokus

Deutsche Bank: Zieht die Aktie mit Citi mit?


Das Wertpapier der Deutschen Bank weist seit Jahresbeginn zur Abwechslung eine positive Bilanz auf und notiert sogar an der oberen Begrenzungslinie eines kurzfristigen Abwärtstrendkanals – vielleicht kann der Wert an die Gewinne von US-Banken anknüpfen.

Man darf gespannt sein, ob das Wertpapier der Deutschen Bank vor dem Hintergrund der gerade erst gestartete US-Bankenberichtssaison seine positive Entwicklung fortsetzen kann. Noch steckt die Aktie in einem seit Mitte September bestehenden Abwärtstrend fest, zeigt aber Ambitionen zu einem möglichen Ausbruchsszenario. Nur wenig höher verlaufen aber schon wieder markante Hürden, wie beispielsweise ein Horizontalwiderstand sowie der gleitende Durchschnitt EMA 50 (blaue Linie) auf Tagesbasis um 8,00 Euro.

Sollten Anleger jedoch wieder Mut fassen und bei positiven Impulsen aus den USA bei der Deutschen Bank mitziehen, könnte sich durchaus eine längere Erholungsbewegung einstellen. Dafür aber müssen Investoren schon sehr bald handeln, damit es zu keinem Abpraller an der aktuellen Trendlinie kommt. Technisch lässt sich entfernt sogar eine zugegeben etwas schiefe, aber eindeutige inverse SKS-Formation seit Anfang Dezember ausmachen. Bis zu einer Aktivierung ist aber noch viel Arbeit zu leisten, aber partout nicht unmöglich.

Beobachten und rechtzeitig handeln

 

Noch ist ein Einstieg in Long-Positionen tendenziell spekulativ, erst oberhalb der Marke von grob 8,00 Euro sollten größere Kapitalzuflüsse das Wertpapier der Deutschen Bank merklich anschieben und eine Erholung in Richtung des Niveaus von rund 9,50 Euro erlauben zu vollziehen. Sobald der Abwärtstrend überwunden wurde, können bereits kleinere Positionen beispielsweise über das Faktor-Zertifikat Long auf Deutsche Bank (WKN VF1HG9) mit einem fest eingebauten Hebel von 8 aufgebaut werden. Mit erhöhter Volatilität ist anschließend aber an den Hürden von rund 8,00 Euro zu rechnen.

Ausbruch abwarten

Eine Eintrübung des bisherigen Chartbildes würde sich nach technischen Maßstäben hingegen bei einem Tagesschlusskurs unterhalb des letzten Zwischentiefs von 7,15 US-Dollar ergeben. Dann würde nämlich das Wertpapier Gefahr laufen, an seine Jahrestiefs aus 2018 bei 6,67 Euro zurückzusetzen. Ob es im Anschluss aber nicht noch tiefer geht, muss an entsprechender Stelle erst noch ausgewertet werden. Ganz risikolos bleibt ein Investment daher nicht!

 

Deutsche Bank (Tageschart in Euro)

Tendenz:

Faktor-Zertifikat Long auf Deutsche Bank

Strategie für steigende Kurse
WKN: VF1HG9 Typ: Faktor
akt. Kurs: 1,93 - 1,96 Euro Emittent: Vontobel
Ausgabepreis: 2,03 Euro Basiswert: Deutsche Bank
Richtung: Long akt. Kurs Basiswert: 7,46 Euro
Laufzeit: endlos Kursziel: 9,50 Euro
Faktor: 8,0 Kurschance: + 120 Prozent
Vontobel Zertifikate

Faktor-Update: Brent Crude Oil

Pullback läuft

 

Die zuletzt vorgestellte Long-Idee auf einen steigenden Rohölpreis der Nordseesorte Brent Crude über das Faktor-Zertifikat Long auf Brent Crude Oil (WKN VA9F4U) trägt erste Früchte, für eine Ernte ist es aber noch zu früh. Aktuell läuft nämlich nach dem Ausbruch über die Hürde von 57,94 US-Dollar ein regelkonformer Pullback, der an dem Ausbruchsniveau idealerweise wieder ein Ende findet und der Ölpreis wieder zur Oberseite abdreht. An dem letzte Woche genannten Zielbereich von 64,00 US-Dollar hat sich unterdessen nichts geändert – dranbleiben lautet jetzt das Motto!

 

Brent Crude Oil (Tageschart in US-Dollar)

Tendenz:



Interessenkonflikt

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