Technisch einwandfrei

Caterpillar: Gratwanderung


Zuletzt hatten eine Reihe von Banken Aktien des US-Baumaschinenherstellers herabgestuft, trotzdem konnten die Papiere entgegen dem Trend zulegen. Aus technischer Sicht wurde Anfang November ein mittelfristiges Kaufsignal aktiviert, wodurch sich eine Bodenformation größeren Ausmaßes präsentiert.

Aktien des US-Baumaschinenherstellers Caterpillar sind zweifelsohne konjunktursensitive Wertpapiere, das spiegelt das letzte markante Rekordhoch aus Anfang 2018 bei 173,24 US-Dollar sehr gut wider. Seitdem musste die Aktie jedoch in der Spitze gut 35 Prozent Wertverlust bis Sommer dieses Jahres verdauen, konnte sich aber auf diesem Niveau stabilisieren und zunächst eine Seitwärtsbewegung einschlagen. Diese wurde bislang auf der Oberseite bei 140,62 US-Dollar begrenzt, hierüber konnte sich Caterpillar aber Anfang November 2019 mit einem dynamischen Kursanstieg befreien und im Bereich von 148,50 US-Dollar sein vorläufiges Hoch etablieren und ein mittelfristiges Kaufsignal aktivieren. Dieses stellt in den letzten Tagen jedoch einen merklichen Widerstand dar, der für einen weiteren Anstieg allerdings geknackt werden müsste. In diesem Fall könnte gleichwohl Kurspotenzial zurück zu den Jahreshochs aus 2018 aktiviert werden. Das Schlussquartal Anfang Februar 2020 wird Gewissheit bringen, ob die Herabstufung wirklich gerechtfertigt war.

Doppelhoch vs. Kaufsignal

 

An Caterpillar interessierte Anleger sollten sich nicht mit den kurzzeitigen Kursschwankungen zu sehr auseinandersetzen. Für einen Lauf zurück an die Jahreshöchststände aus 2018 bei 173,24 US-Dollar sind mittelfristige Handelsansätze von Vorteil, was die zuletzt an den Tag gelegte Schwankungsbreite des Wertpapiers nur zu genau verdeutlicht. Ebenfalls von einer weiteren Kurssteigerung der Caterpillar-Aktie überzeugte Investoren können an einem fortgesetzten Lauf oberhalb von 148,50 US-Dollar profitieren. Für diesen Fall würde sich ein Long-Investment beispielsweise in das Faktor Zertifikat Long auf Caterpillar WKN VN64NS mit einem fest eingebauten Hebel von 5,0 anbieten. Rücksetzer zurück auf das Ausbruchsniveau der zurückliegenden Handelsspanne aus November dieses Jahres sollten kurzfristig jedoch einkalkuliert werden. Eine deutliche Eintrübung des Chartbildes würde sich erst darunter ergeben, in diesem Fall könnte es zeitweise in den Bereich von 130,00 US-Dollar abwärts gehen, im schlimmsten Fall wird noch einmal die untere Ebene der vorherigen Handelsspanne um 112,11 US-Dollar getestet. Bislang wird aber von einer weiteren Umsetzung des kürzlich aufgestellten mittelfristigen Kaufsignals ausgegangen.

 

Caterpillar (Tageschart in US-Dollar)

Tendenz:

Faktor Zertifikat Long auf Caterpillar

Strategie für steigende Kurse
WKN: VN64NS Typ: Faktor
akt. Kurs: 7,11 – 7,16 Euro Emittent: Vontobel
Ausgabepreis: 9,70 Euro Basiswert: Caterpillar Inc.
Richtung: Long akt. Kurs Basiswert: 145,36 US-Dollar
Laufzeit: endlos Kursziel: 9,95 Euro
Faktor: 5,0 Kurschance: + 37 Prozent
Vontobel Zertifikate

Faktor Update: Infineon

Besser geht es nicht

 

In der letzten Besprechung zu Infineon wurde auf einen weiteren Kursanstieg an die zentrale Hürde von rund 21,00 Euro hingewiesen. Dieses Ziel konnte das Papier bereits Ende letzter Woche gemäß den Erwartungen abarbeiten, womit der Trade jetzt auch enden könnte. Investoren, die zuletzt über das vorgestellte Faktor Zertifikat Long auf Infineon WKN VF5PUN eingestiegen sind, können sich nun über eine schnelle Rendite freuen. Rücksetzer von diesem Niveau aus sind ab sofort einzuplanen, oberhalb von 21,00 Euro könnte aber bei weiter anziehenden Aktienmärkten noch das Niveau bei 21,61 Euro angesteuert werden.

 

Infineon Technologies (Tageschart in Euro)

Tendenz:

Interessenkonflikt

Hinweis auf bestehende Interessenkonflikte nach § 34b Abs. 1 Nr. 2 WpHG:

Wir weisen Sie darauf hin, dass die FSG Financial Services Group oder ein verbundenes Unternehmen aktuell oder in den letzten zwölf Monaten eine entgeltliche Werbungskooperation zur Bank Vontobel Europe AG eingegangen ist.

Der Autor erklärt, dass er bzw. sein Arbeitgeber oder eine mit ihm oder seinem Arbeitgeber verbundene Person im Besitz von Finanzinstrumenten ist, auf die sich die Analyse bezieht, bzw. in den letzten 12 Monaten an der Emission des analysierten Finanzinstruments beteiligt war. Hierdurch besteht die Möglichkeit eines Interessenskonfliktes.

Der Autor versichert weiterhin, dass Analysen unter Beachtung journalistischer Sorgfaltspflichten, insbesondere der Pflicht zur wahrheitsgemäßen Berichterstattung sowie der erforderlichen Sachkenntnis, Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit abgefasst werden.

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