E.ON: Weiter seitwärts?

E.ON: Chance von 41 Prozent


Seit vielen Monaten befindet sich die Aktie von E.ON in einer Seitwärtsbewegung. Diese könnte sich auch in den kommenden Monaten fortsetzen. Ein Inline-Optionsschein auf die Aktie von E.ON scheint somit einen näheren Blick wert.

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier hält laut Medienberichten einen noch stärkeren Konjunktureinbruch in diesem Jahr für möglich. Bislang gehe die Regierung davon aus, dass die Wirtschaftsleistung in 2020 um 6,3 Prozent schrumpfen werde. Dies wäre das größte Minus der Nachkriegszeit. Schließlich legte die Coronavirus-Pandemie weite Teile der Wirtschaft über Wochen lahm. Energieversorger wie beispielsweise E.ON sind allerdings weniger abhängig von der konjunkturellen Großwetterlage. Und somit auch weniger anfällig für starke Konjunktureinbrüche. Denn Energie wird immer gebraucht. E.ON liefert Strom, Erdgas und Dienstleistungen für mehr als 6 Millionen Kunden im gesamten Bundesgebiet.

Signifikante Unterstützungsmarke

Die Aktie von E.ON kam demzufolge in der Corona-Crash-Phase im März auch nicht ganz so schlimm unter die Räder wie beispielsweise Aktien von Herstellern konjunkturabhängiger Produkte. Und auch wenn der Konjunktureinbruch stärker werden sollte als aktuell prognostiziert, könnten die Korrekturbewegungen bei Aktien von Energieversorgern weniger heftig ausfallen. In charttechnischer Hinsicht markierte die Aktie von E.ON im März ein Mehrjahrestief bei 7,60 Euro. Dieses gilt als signifikante Unterstützungsmarke. Unterstützend könnte auch die 200-Tage-Linie wirken. Der gleitende Durchschnitt verläuft aktuell bei 9,35 Euro. Als signifikante Widerstandsmarke nach oben ist das Mehrjahreshoch bei 11,56 Euro zu nennen, welches im vergangenen Februar erklommen wurde.

Fazit

Mit einem Inline-Optionsschein auf die Aktie von E.ON (WKN SR67RQ) würden risikofreudige Anleger den maximalen Auszahlungsbetrag von 10,00 Euro erzielen, wenn sich die Aktie bis einschließlich 18.12.2020 durchgehend über der unteren Knockout-Schwelle von 7,00 Euro und unterhalb der oberen Knockout-Schwelle von 12,00 Euro bewegt. Gerechnet vom Stand des Scheins am 08. Juni 2020 um 18.00 Uhr (Briefkurs 7,08 Euro), würde dies einem Kursgewinn von 41 Prozent entsprechen. Sollte eine der beiden Knockout-Schwellen erreicht werden, würde ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals eintreten. Falls die E.ON-Aktie unter das Mehrjahrestief bei 7,60 Euro fällt oder das Mehrjahreshoch bei 11,56 Euro überwinden kann, sollte zur Vermeidung eines Knockouts der vorzeitige wie auch schnelle Ausstieg aus der spekulativen Position erwogen werden.

E.ON (in Euro)

Tendenz:
Chart Aktien Merck
(Quelle: www.tradesignalonline.com)

Wichtige Chartmarken

Widerstände: 11,56 Euro (Mehrjahreshoch)
Unterstützungen: 7,60 Euro (Mehrjahrestief) // 9,35 Euro (200-Tage-Linie)

Inline-Optionsschein auf E.ON (Stand: 08.06.2020, 18.00 Uhr)

Strategie für seitwärts gerichtete Kurse
WKN: SR67RQ Typ: Inline-Optionsschein
akt. Kurs: 6,98/7,08 Euro Emittent: Société Générale
untere KO-Schwelle: 7,00 Euro Basiswert: E.ON
obere KO-Schwelle: 12,00 Euro akt. Kurs Basiswert: 10,34 Euro
Laufzeit: 18.12.2020 Kursziel: 10,00 Euro
Kurschance: + 41,2% (74% p.a.)
Quelle: Société Générale

Interessenkonflikt

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