Volkswagen: Kurs tendiert wieder seitwärts!
Volkswagen AG: 150,90 Prozent p.a.!
Volkswagen sieht sich inzwischen weniger mit einem Nachfrageproblem konfrontiert, sondern mit Herausforderungen in den Bereichen Kosten, Komplexität und Produktivität. CEO Oliver Blume argumentiert, dass die Gemeinkosten bei VW rund 30 % höher liegen als bei wichtigen Wettbewerbern und die operative Marge von unter 4 % für die langfristig erforderlichen Investitionen nicht ausreicht. Das Unternehmen verfolgt nicht mehr das Ziel, die alte Kostenstruktur durch höhere Stückzahlen zu stabilisieren, sondern strebt eine grundlegende Veränderung der Kostenstruktur an. Der bereits genehmigte Zukunftsplan sieht weitere etwa 50.000 Stellenstreichungen vor. Insgesamt könnte der Personalabbau bis 2030 somit etwa 100.000 Stellen betreffen. Darüber hinaus sollen vier deutsche Werke langfristig alternative Nutzungen erhalten oder aus der Fahrzeugproduktion herausgelöst werden.
Zum Chart
Die Aktien von Volkswagen (VW) haben gestern um 0,34 Prozent auf 81,46 Euro zugelegt und liegen damit wieder gut 18 Prozent über ihrem Mehrjahrestief, das sie Anfang Juli 2026 bei 69,20 Euro markiert hatten. Längerfristig betrachtet befand sich die VW-Aktie seit Mitte März 2021 in einem Abwärtstrend. Anfang Juli 2026 bildete der Kurs einen Boden, um sich am 4. September 2026 davon abzuheben. Die Ursache ist in der Veröffentlichung des neuen Umstrukturierungsplans zu suchen. Seit der Veröffentlichung des Plans hat der Kurs um knapp 9,5 Prozent zugelegt, wobei das Handelsvolumen mit über 3,2 Mio. Aktien außergewöhnlich hoch war. Nach diesem kräftigen Sprung hat sich das Momentum zwar verbessert, das langfristige Chartbild ist aber noch nicht eindeutig bullisch. Der RSI ist bereits sehr hoch. Dies deutet nicht automatisch auf „verkaufen“, aber es erhöht die Wahrscheinlichkeit einer Zwischenkorrektur oder Seitwärtsphase. Die Unterstützung bei 71,24 Euro sollte aber in den kommenden 13,5 Wochen zu verteidigen sein. Auch ein bullisches Szenario könnte das Papier in dieser Periode bis 95,00 Euro ansteigen lassen. Bei einem sehr positiven Gesamtmarkt und gleichzeitig positiven VW-Nachrichten wäre sogar ein Angriff auf 100 € möglich.
Fazit
Mit einem Inline-Optionsschein, bezogen auf die Aktie der Volkswagen AG (FG30RX), können risikofreudige Anleger einen maximalen Auszahlungsbetrag von 10,00 Euro erzielen. Dafür muss sich der Kurs bis einschließlich 18.12.2026 durchgehend innerhalb der für den Inline-Optionsschein maßgeblichen Spanne zwischen 70,00 Euro auf der Unterseite und 120,00 Euro auf der Oberseite bewegen. Gerechnet vom Stand des Scheins am 14. September 2026 um 20:00 Uhr (Briefkurs 7,18 Euro) würde dies einem annualisierten Kursgewinn von 150,90 Prozent entsprechen. Wird eine der beiden Knockout-Schwellen erreicht, tritt ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ein. Falls der Kurs unter den Supportbereich bei 71,24 Euro fällt oder über den Widerstand bei 117,15 Euro klettert, sollte zur Vermeidung eines Knockouts der vorzeitige Ausstieg aus der spekulativen Position erwogen werden. Der Preis des Inline-Optionsscheins reagiert während der Laufzeit darauf, ob die Wahrscheinlichkeit des Erreichens einer der beiden Schwellen zu- oder abnimmt.
Inline-Optionsschein auf die Volkswagen AG VZ. (Stand: 14.09.2026, 20:00 Uhr) |
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| Strategie für seitwärts gerichtete Kurse | |
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| WKN: | FG30RX | Typ: | Inline-Optionsschein | |
| akt. Kurs: | 6,98 / 7,18 Euro | Emittent: | Société Générale | |
| untere KO-Schwelle: | 70,00 Euro | Basiswert: | Volkswagen AG VZ. | |
| obere KO-Schwelle: | 120,00 Euro | akt. Kurs Basiswert: | 81,46 Euro | |
| Laufzeit: | 18.12.2026 | Kursziel: | 10,00 Euro | |
| Kurschance: | + 150,90 % p.a. | |||
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Risikohinweis: Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet. |
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| Quelle: Société Générale | ||||
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