Belastungsfaktor Pandemie?

Lufthansa: Chance von 340 Prozent p.a.


Die Lufthansa-Aktie ist in hohem Maße abhängig vom Pandemie-Geschehen. Als die neue Omikron-Variante im November auf den Kursen lastete, verlor die Aktie deutlich. Im Dezember aber konnte sich die Aktie erholen. Mit einem Inline-Optionsschein auf die Aktie der Lufthansa kann man eine hohe Seitwärtsrendite erzielen.

Um mehr als 2 Prozent sank die Aktie der Lufthansa gestern zum Handelsbeginn. Was nicht verwunderte. Denn vor Weihnachten berichteten Medien, dass die Kranichlinie aufgrund von Buchungs-Einbrüchen nicht weniger als 33.000 Flüge streichen muss. Omikron wirbelt somit die Winter-Flugpläne der Airlines durcheinander. Die Aktie der Lufthansa konnte den gestrigen Tagesverlust zum Handelsende aber reduzieren auf minus 0,5 Prozent. Nichts desto trotz bleibt die Pandemie für die Aktie der Lufthansa ein potenzieller Belastungsfaktor. Die Omikron-Variante sorgt für Unsicherheit, inwieweit das gesellschaftliche und wirtschaftliche Leben eingeschränkt werden muss.

Finanzhilfe zurückgezahlt

Positiv ist: Nach eigenen Angaben hat die Lufthansa Mitte November die staatlichen Finanzhilfen zurückgezahlt. Die Rückzahlung sei deutlich früher als ursprünglich geplant erfolgt. Ermöglicht worden sie dies primär durch die steigende Nachfrage nach Flugreisen, die schnelle Restrukturierung und Transformation der Lufthansa Group sowie durch das Vertrauen der Kapitalmärkte in das Unternehmen. Zum Chart: Das Jahrestief bei 5,24 Euro gilt als Unterstützungsmarke. Das November-Hoch bei 7,14 Euro, welches vor dem Kurseinbruch durch Omikron erzielt wurde, stellt indes eine signifikante Widerstandsmarke dar.

Fazit

Mit einem Inline-Optionsschein auf die Lufthansa-Aktie (WKN SF6VF0) würden risikofreudige Anleger den maximalen Auszahlungsbetrag von 10,00 Euro erzielen, wenn sich die Aktie bis einschließlich 18.03.2022 durchgehend über der unteren Knockout-Schwelle von 4,50 Euro und unterhalb der oberen Knockout-Schwelle von 7,50 Euro bewegt. Gerechnet vom Stand des Scheins am 27. Dezember 2021 um 18.00 Uhr (Briefkurs 5,52 Euro), würde dies einem Kursgewinn von 81 Prozent entsprechen. Sollte eine der beiden Knockout-Schwellen erreicht werden, würde ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals eintreten. Falls die Lufthansa-Aktie unter das Jahrestief bei 5,24 Euro fällt oder das November-Hoch bei 7,14 Euro überwinden kann, sollte zur Vermeidung eines Knockouts der vorzeitige Ausstieg aus der sehr spekulativen Position erwogen werden.

Lufthansa (in Euro)

Tendenz:
Chart Aktien Merck

Wichtige Chartmarken

Widerstände: 7,14 Euro (November-Hoch)
Unterstützungen: 5,24 Euro (Jahrestief)

Inline-Optionsschein auf Lufthansa (Stand: 27.12.2021, 18.00 Uhr)

Strategie für seitwärts gerichtete Kurse
WKN: SF6VF0 Typ: Inline-Optionsschein
akt. Kurs: 5,42/5,52 Euro Emittent: Société Générale
untere KO-Schwelle: 4,50 Euro Basiswert: Lufthansa
obere KO-Schwelle: 7,50 Euro akt. Kurs Basiswert: 6,26 Euro
Laufzeit: 18.03.2022 Kursziel: 10,00 Euro
Kurschance: + 81,2% (340% p.a.)
Quelle: Société Générale

Interessenkonflikt

Hinweis auf bestehende Interessenkonflikte nach § 34b Abs. 1 Nr. 2 WpHG:

Wir weisen Sie darauf hin, dass die FSG Financial Services Group oder ein verbundenes Unternehmen aktuell oder in den letzten zwölf Monaten eine entgeltliche Werbungskooperation zur Société Générale S.A. eingegangen ist.

Der Autor erklärt, dass er bzw. sein Arbeitgeber oder eine mit ihm oder seinem Arbeitgeber verbundene Person im Besitz von Finanzinstrumenten ist, auf die sich die Analyse bezieht, bzw. in den letzten 12 Monaten an der Emission des analysierten Finanzinstruments beteiligt war. Hierdurch besteht die Möglichkeit eines Interessenskonfliktes.

Der Autor versichert weiterhin, dass Analysen unter Beachtung journalistischer Sorgfaltspflichten, insbesondere der Pflicht zur wahrheitsgemäßen Berichterstattung sowie der erforderlichen Sachkenntnis, Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit abgefasst werden.

Haftungsausschluss

Der Herausgeber übernimmt keine Gewähr für die Aktualität, Korrektheit, Vollständigkeit oder Qualität der bereitgestellten Informationen. Haftungsansprüche gegen den Herausgeber, welche sich auf Schäden materieller oder ideeller Art beziehen, die durch die Nutzung oder Nichtnutzung der dargebotenen Informationen bzw. durch die Nutzung fehlerhafter und unvollständiger Informationen verursacht wurden, sind grundsätzlich ausgeschlossen. Alle enthaltenen Meinungen und Informationen sollen nicht als Aufforderung verstanden werden, ein Geschäft oder eine Transaktion einzugehen. Auch stellen die vorgestellten Strategien keinesfalls einen Aufruf zur Nachbildung, auch nicht stillschweigend, dar. Vor jedem Geschäft bzw. vor jeder Transaktion sollte geprüft werden, ob sie im Hinblick auf die persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse geeignet ist. Wir weisen ausdrücklich noch einmal darauf hin, dass der Handel mit Optionsscheinen oder Zertifikaten mit grundsätzlichen Risiken verbunden ist und der Totalverlust des eingesetzten Kapitals nicht ausgeschlossen werden kann. Alle Angebote sind freibleibend und unverbindlich. Der Nachdruck, die Verwendung der Texte, die Veröffentlichung / Vervielfältigung ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung der FSG Financial Services Group GbR gestattet.

Zurück