Positive Entwicklung?

Lufthansa: Chance von 103 Prozent p.a.


Die Aktie der mittlerweile im MDAX notierten Lufthansa ist weiterhin in hohem Maße abhängig von der Entwicklung des Pandemie-Geschehens. Im Sommer aber konnte sich der Flugreise-Markt deutlich erholen. Mit einem Inline-Optionsschein auf die Aktie der Lufthansa kann man eine hohe Seitwärtsrendite erzielen.

Die Lufthansa Group konnte im zweiten Quartal von einer deutlichen Markterholung mit steigenden Passagier- und Buchungszahlen profitieren. Dies teilte das Unternehmen mit. Lockerungen von Reisebeschränkungen im internationalen Luftverkehr sowie ein großer Nachholbedarf bei Flugreisenden hätten sowohl die Ticketnachfrage als auch die Reisetätigkeit angetrieben. Allein im Juni wäre die Zahl der Buchungen mehr als doppelt so hoch gewesen wie noch zu Beginn des Quartals. Die angebotene Kapazität habe Ende Juni plangemäß bei 40 Prozent des Vorkrisenniveaus gelegen.

Operativer Verlust

Das Unternehmen rechnet auch für die zweite Jahreshälfte mit einer positiven Entwicklung der Nachfrage im touristischen Europa-Verkehr und einer zunehmenden Erholung im Geschäftsreise-Verkehr. Für die Langstrecke hätte die Fluglinie ihr Angebot zu touristischen Zielen weiter ausgebaut. Für das Gesamtjahr erwarte der Konzern eine Verringerung des operativen Verlustes. Im aktuellen Geschäftsjahr wird man somit aller Voraussicht nach rote Zahlen schreiben. Zum Chart: Das September-Tief bei 7,80 Euro gilt als Widerstandsmarke. Das aktuelle Jahrestief bei 5,77 Euro stellt indes eine signifikante Unterstützungsmarke dar.

Fazit

Mit einem Inline-Optionsschein auf die Lufthansa-Aktie (WKN SF40A8) würden risikofreudige Anleger den maximalen Auszahlungsbetrag von 10,00 Euro erzielen, wenn sich die Aktie bis einschließlich 21.01.2022 durchgehend über der unteren Knockout-Schwelle von 4,50 Euro und unterhalb der oberen Knockout-Schwelle von 8,00 Euro bewegt. Gerechnet vom Stand des Scheins am 04. Oktober 2021 um 19.10 Uhr (Briefkurs 7,55 Euro), würde dies einem Kursgewinn von 32 Prozent entsprechen. Sollte eine der beiden Knockout-Schwellen erreicht werden, würde ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals eintreten. Falls die Lufthansa-Aktie unter das Jahrestief bei 5,77 Euro fällt oder das September-Tief bei 7,80 Euro überwinden kann, sollte zur Vermeidung eines Knockouts der vorzeitige wie auch schnelle Ausstieg aus der spekulativen Position erwogen werden.

Lufthansa (in Euro)

Tendenz:
Chart Aktien Merck
(Quelle: www.tradesignalonline.com)

Wichtige Chartmarken

Widerstände: 7,80 Euro (September-Tief)
Unterstützungen: 5,77 Euro (Jahrestief)

Inline-Optionsschein auf Lufthansa (Stand: 04.10.2021, 19.10 Uhr)

Strategie für seitwärts gerichtete Kurse
WKN: SF40A8 Typ: Inline-Optionsschein
akt. Kurs: 7,45/7,55 Euro Emittent: Société Générale
untere KO-Schwelle: 4,50 Euro Basiswert: Lufthansa
obere KO-Schwelle: 8,00 Euro akt. Kurs Basiswert: 6,15 Euro
Laufzeit: 21.01.2022 Kursziel: 10,00 Euro
Kurschance: + 32,4% (103% p.a.)
Quelle: Société Générale



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