HelloFresh: Ausblick nach den Zahlen

HelloFresh: Chance von 256,01 Prozent p.a.!


Die Öffnung der Bücher am 28. April sollte etwas Volatilität in die Entwicklung des Kurses von HelloFresh bringen. Die Kurskorrektur dauert aber jetzt schon fünf Monate an und sorgte für einen Verlust in der Spitze von 65 Prozent. Nach der Veröffentlichung Quartalszahlen könnte der Kurs eine Seitwärtsrange ausbilden, die mit einer Inline-Option kapitalisiert werden kann.

Der Kochboxenversender Hellofresh hat im vergangenen Geschäftsjahr durch Zukäufe versucht, in neue Geschäftsfelder und Märkte zu expandieren. So übernahm der Dax-Konzern in den USA die Firma Factor, einen Lieferdienst für fertige Gerichte, und in Australien Youfoodz. Entsprechend stürmisch ist das Wachstum. Im abgelaufenen Jahr wuchs der Umsatz um 61,5 Prozent auf fast sechs Milliarden Euro. Der CEO Dominik Richter sieht weiters kaum Auswirkungen des Ukrainekriegs auf die Entwicklung von Hellofresh. Das Unternehmen hat zwar eine Exposition auf die gestiegenen Energiepreise, die aber einen sehr geringen Anteil an den Gesamtkosten haben. Das hohe Wachstumstempo des abgelaufenen Jahres wird Hellofresh aber wohl nicht halten. So bleibt das Unternehmen bei seinen Prognosen vom Dezember 2021 und erwartet ein Umsatzwachstum für das laufende Jahr zwischen 20 und 26 Prozent.
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Wie fast alle Wachstumstitel musste auch HelloFresh seit Ende November des vergangenen Jahres Federn lassen. Der Aktienkurs verlor ausgehend vom partiellen Hoch bei 97,50 Euro am 19. November 2021 bis zum Tief bei 33,41 Euro am 8. März rund 65 Prozent. Die Erholung vom Tief bei 33,41 war heftig und leitete eine Bodenbildung ein. Aktuell hat sich der Kurs in die Mitte des Inline-Bereichs des Optionsscheins entwickelt. Die Veröffentlichung der Zahlen zum ersten Quartal 2022 am 28. April macht die Sache noch einmal spannend und könnte für einen starken Ausreißer in die jeweilige Richtung sorgen. Beim Gewinn pro Aktie 2024 ist auf Basis des Jahres 2022 ein Wachstum von rund 98 Prozent bereits eingepreist, was aktuell zu einem erwarteten KGV 2024 von 13,95 führt. Der Kursverfall war bis dato relativ stark und hat sehr viel heiße Luft aus der Bewertung entweichen lassen, sodass ein weiterer Kursverfall in diesem Ausmaß immer unwahrscheinlicher wird. Der Verlauf könnte in eine Seitwärtsrange münden, die am Markt mit einer Inline-Option zu Geld gemacht werden kann.

Fazit

Mit einem Inline-Optionsschein bezogen auf die Aktie von HelloFresh (WKN SH2R1Q) würden risikofreudige Anleger den maximalen Auszahlungsbetrag von 10,00 Euro erzielen, wenn sich die Aktie bis einschließlich 17.06.2022 durchgehend über der unteren Knockout-Schwelle von 25,00 Euro und unterhalb der oberen Knockout-Schwelle von 60,00 Euro bewegt. Gerechnet vom Stand des Scheins am 25. April 2022 um 20.15 Uhr (Briefkurs 7,30 Euro), würde dies einem annualisierten Kursgewinn von 256,01 Prozent entsprechen. Wird eine der beiden Knockout-Schwellen erreicht, würde ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals eintreten. Falls der Aktienkurs von HelloFresh unter den Supportbereich bei 28,17 Euro fällt oder über den Kernwiderstand bei 52,98 Euro klettert, sollte zur Vermeidung eines Knockouts der vorzeitige Ausstieg aus der spekulativen Position erwogen werden.

HelloFresh SE (Tageschart in Euro)

Tendenz:

Wichtige Chartmarken

Widerstände: 52,98 Euro
Unterstützungen: 28,17 Euro

Inline-Optionsschein auf HelloFresh (Stand: 25.04.2022, 20:20 Uhr)

Strategie für seitwärts gerichtete Kurse
WKN: SH2R1Q Typ: Inline-Optionsschein
akt. Kurs: 7,20 – 7,30 Euro Emittent: Société Générale
untere KO-Schwelle: 25,00 Euro Basiswert: HelloFresh SE
obere KO-Schwelle: 60,00 Euro akt. Kurs Basiswert: 35,73 Euro
Laufzeit: 17.06.2022 Kursziel: 10,00 Euro
Kurschance: + 256,01 % p.a.
Quelle: Société Générale



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