Geht dem Goldpreis die Puste aus?

Gold: Chance von 38 Prozent p.a.


Der Goldpreis profitierte in den vergangenen Wochen von seiner Eigenschaft als Krisenmetall. Doch nun könnte der Goldpreis allmählich an Grenzen stoßen. Mit einem StayLow-Optionsschein kann man auf ein Ende der Gold-Rally setzen.

Krisenmetall. Sicherer Hafen. Inflationsschutz. Gold hat einige Eigenschaften. Eigenschaften, die Gold in den letzten Wochen verstärkt in das Blickfeld der Anleger rückten. Eine signifikante Ausweitung der Geldmenge im Zuge der Corona-Krise schürt zum einen Inflationsängste. Während eine Entwertung von Papiergeld grundsätzlich nicht auszuschließen ist, bleibt Gold zum anderen ein knappes Gut. Im März verkaufte das Handelshaus Pro Aurum laut Medienberichten 6,2 Tonnen Barren und Münzen – vier Mal so viel wie im Vorjahresmonat. In der Corona-Krise wurde Gold somit von vielen Anlegern als sicherer Hafen angesteuert. Der Goldpreis stürmte dem entsprechend in nur wenigen Wochen seit Ende März um etwa 20 Prozent Richtung Norden.

Charttechnische Widerstände

Nun aber könnte der Goldpreis an seine Grenzen stoßen. Dies insbesondere in charttechnischer Hinsicht. So tun sich aktuell einige Widerstandsmarken auf, die so leicht nicht zu überwinden sein dürften. Zu nennen diesbezüglich ist das aktuelle Jahreshoch bei 1.765 US-Dollar. Ebenso wie das Mehrjahreshoch, welches im Oktober 2012 bei 1.796 Dollar markiert wurde. Nicht zu vergessen natürlich das Allzeithoch von 2011, welches bei 1.921 Dollar eine hohe Hürde darstellen dürfte. Interessant in diesem Zusammenhang ist auch ein Blick auf die aktuellen CoT-Daten. CoT ist die Abkürzung für Commitment of Traders. Und die diesbezüglichen Daten zeugen derzeit davon, dass Gold-Produzenten signifikant auf der Short-Seite positioniert sind und sich somit an den Terminmärkten gegen sinkende Kurse absichern.

Fazit

Mit einem StayLow-Optionsschein auf den Goldpreis (WKN SR68TY) würden risikofreudige Anleger den maximalen Auszahlungsbetrag von 10,00 Euro erhalten, wenn sich der Goldpreis bis einschließlich zum 18.12.2020 durchgehend unter der Knockout-Schwelle von 2.000 US-Dollar bewegt. Gerechnet vom Stand des Scheins am 25. Mai 2020 um 16.30 Uhr (Briefkurs 8,17 Euro), würde dies einem Kursgewinn von 22,4 Prozent entsprechen. Sollte die Knockout-Schwelle erreicht werden, würde ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals eintreten. Zur Vermeidung eines solchen Knockouts sollte deshalb der vorzeitige Ausstieg aus dieser spekulativen Position erwogen werden, falls der Goldpreis das Allzeithoch bei 1.921 Dollar überwinden kann.

Gold (in US-Dollar)

Tendenz:
Chart Aktien Merck
(Quelle: www.tradesignalonline.com)

Wichtige Chartmarken

Widerstände: 1.765 US-Dollar (aktuelles Jahreshoch) // 1.796 US-Dollar (Mehrjahreshoch) // 1.921 US-Dollar (Allzeithoch)

StayLow-Optionsschein auf Gold (Stand: 25.05.2020, 16.30 Uhr)

Strategie für fallende Kurse
WKN: SR68TY Typ: Staylow
akt. Kurs: 7,67/8,17 Euro Emittent: Société Générale
Schwelle: 2.000 US-Dollar Basiswert: Goldpreis
akt. Kurs Basiswert: 1.732 US-Dollar
Laufzeit: 18.12.2020 Kursziel: 10,00 Euro
Kurschance: + 22,4% (38% p.a.)
Quelle: Société Générale

Interessenkonflikt

Hinweis auf bestehende Interessenkonflikte nach § 34b Abs. 1 Nr. 2 WpHG:

Wir weisen Sie darauf hin, dass die FSG Financial Services Group oder ein verbundenes Unternehmen aktuell oder in den letzten zwölf Monaten eine entgeltliche Werbungskooperation zur Société Générale S.A. eingegangen ist.

Der Autor erklärt, dass er bzw. sein Arbeitgeber oder eine mit ihm oder seinem Arbeitgeber verbundene Person im Besitz von Finanzinstrumenten ist, auf die sich die Analyse bezieht, bzw. in den letzten 12 Monaten an der Emission des analysierten Finanzinstruments beteiligt war. Hierdurch besteht die Möglichkeit eines Interessenskonfliktes.

Der Autor versichert weiterhin, dass Analysen unter Beachtung journalistischer Sorgfaltspflichten, insbesondere der Pflicht zur wahrheitsgemäßen Berichterstattung sowie der erforderlichen Sachkenntnis, Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit abgefasst werden.

Haftungsausschluss

Der Herausgeber übernimmt keine Gewähr für die Aktualität, Korrektheit, Vollständigkeit oder Qualität der bereitgestellten Informationen. Haftungsansprüche gegen den Herausgeber, welche sich auf Schäden materieller oder ideeller Art beziehen, die durch die Nutzung oder Nichtnutzung der dargebotenen Informationen bzw. durch die Nutzung fehlerhafter und unvollständiger Informationen verursacht wurden, sind grundsätzlich ausgeschlossen. Alle enthaltenen Meinungen und Informationen sollen nicht als Aufforderung verstanden werden, ein Geschäft oder eine Transaktion einzugehen. Auch stellen die vorgestellten Strategien keinesfalls einen Aufruf zur Nachbildung, auch nicht stillschweigend, dar. Vor jedem Geschäft bzw. vor jeder Transaktion sollte geprüft werden, ob sie im Hinblick auf die persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse geeignet ist. Wir weisen ausdrücklich noch einmal darauf hin, dass der Handel mit Optionsscheinen oder Zertifikaten mit grundsätzlichen Risiken verbunden ist und der Totalverlust des eingesetzten Kapitals nicht ausgeschlossen werden kann. Alle Angebote sind freibleibend und unverbindlich. Der Nachdruck, die Verwendung der Texte, die Veröffentlichung / Vervielfältigung ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung der FSG Financial Services Group GbR gestattet.

Zurück