Starker Dollar bremst

Gold: Chance von 127 Prozent p.a.


Der Goldpreis befindet sich seit Monaten in einer Seitwärtsphase. Diese könnte noch eine gute Weile andauern. Mit einem Inline-Optionsschein auf Gold kann man hingegen eine durchaus beachtliche Seitwärtsrendite erzielen.

Krisenmetall. Sicherer Hafen. Inflationsschutz. Gold hat einige Eigenschaften. Während Papiergeld heutzutage auf Teufel komm‘ raus vermehrt wird, bleibt Gold ein knappes Gut. Apropos sicherer Hafen. In jüngster Vergangenheit scheint Gold von einigen Marktteilnehmern wieder entdeckt worden zu sein. Dies insbesondere vor dem Hintergrund einer drohenden weltweiten Konjunktur-Abschwächung. Der Handelskonflikt zwischen den USA und China, die geplante Neuverschuldung des bereits hoch verschuldeten Italiens sowie die Gefahr eines ungeordneten Brexit rücken Gold wieder mehr in den Blickpunkt. Doch: Die Entwicklung des Goldpreises hängt auch immer von der Entwicklung des US-amerikanischen Dollars ab. Und dieser profitiert derzeit von der Zinswende in den Staaten.

Gedämpfte Nachfrage?

In den vergangenen Monaten zeigte der Dollar demzufolge gegenüber dem Euro Stärke – was wiederum einen Höhenflug des Goldpreises verhinderte. Weil Gold in der Regel in Dollar notiert und auch gehandelt wird, macht ein starker Dollar das Edelmetall für Käufer außerhalb der Dollar-Region teurer. Was wiederum die Nachfrage nach Gold dämpft und den Goldpreis in Schach hält. Eine kurz- bis mittelfristige Fortsetzung der Seitwärtsbewegung beim Goldpreis ist daher denkbar. Zum Chart. Das aktuelle Jahrestief wurde im August bei 1.160 US-Dollar markiert und gilt als wichtige Unterstützungsmarke. Bei 1.366 Dollar wurde im Januar das aktuelle Jahreshoch erklommen, welches als wichtige Widerstandsmarke gilt.

Strategie

Mit einem Inline-Optionsschein auf Gold (WKN ST5EH2) können risikofreudige Anleger eine maximale Rendite von 25 Prozent oder 127 Prozent p.a. erzielen, wenn sich der Preis für eine Feinunze Gold bis einschließlich 15.02.2019 durchgehend zwischen den beiden Knockout-Schwellen von 1.150 und 1.400 US-Dollar bewegt. Nach unten haben die Notierungen aktuell einen Abstand von 5 Prozent. Nach oben sind es 16 Prozent. Wenn der Goldpreis unter das aktuelle Jahrestief bei 1.160 Dollar fällt oder über das aktuelle Jahreshoch bei 1.366 Dollar steigt, sollte zur Vermeidung eines Knockouts der vorzeitige wie auch sehr schnelle Ausstieg aus der spekulativen Position erwogen werden.

Gold (in US-Dollar)

Tendenz:
Chart Aktien Merck

Wichtige Chartmarken

Widerstände: 1.366 US-Dollar (Jahreshoch) // 1.326 US-Dollar (Mehrmonatshoch)
Unterstützungen: 1.160 US-Dollar (Jahrestief) // 1.181 US-Dollar (Mehrmonatstief)

Inline-Optionsschein auf Gold (Stand: 13.11.2018, 09.35 Uhr)

Strategie für seitwärts gerichtete Kurse
WKN: ST5EH2 Typ: Inline-Optionsschein
akt. Kurs: 7,81/8,01 Euro Emittent: Société Générale
untere KO-Schwelle: 1.150 US-Dollar Basiswert: Goldpreis
obere KO-Schwelle: 1.400 US-Dollar akt. Kurs Basiswert: 1.202 US-Dollar
Laufzeit: 15.02.2019 Kursziel: 10,00 Euro
Kurschance: + 24,8% (127% p.a.)
Quelle: Société Générale

Exotic-Trader-Update: Wirecard

7 Prozent Plus in 7 Tagen

Wirecard sieht sich selbst als einer der weltweit führenden unabhängigen Anbieter von Lösungen für den elektronischen Zahlungsverkehr. Trotz hoher Wachstumsraten scheint der DAX-Aufsteiger mit einem für 2019 geschätzten Gewinnvielfachen von 36 nicht gerade günstig. Vor einer Woche haben wir Ihnen im „Exotic-Trader“ einen Inline-Optionsschein auf Wirecard (WKN ST6Q2Z) vorgestellt. Dieser konnte binnen sieben Tagen um 7 Prozent steigen. Falls die Aktie von Wirecard den Aufwärtstrend bei etwa 125 Euro nach unten durchbricht oder das aktuelle Allzeithoch bei 199,00 Euro nachhaltig überwinden sowie über die runde Marke von 200 Euro steigen kann, sollte zur Vermeidung eines Knockouts der vorzeitige wie auch schnelle Ausstieg aus der spekulativen Position erwogen werden.

Wirecard (in Euro)

Tendenz:
Chart Aktien Vonovia

Wichtige Chartmarken

Widerstände: 199,00 Euro (Allzeithoch)
Unterstützungen: 128,80 Euro (Mehrmonatstief) // 140,53 Euro (200-Tage-Linie)
Aufwärtstrend: 124,56 Euro



Interessenkonflikt

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