Ist der Euro jetzt überhitzt?

Euro/US-Dollar: Chance von 40 Prozent


Kommt doch noch ein billionenschweres Hilfspaket der US-Politik? Dies könnte den Dollar gegenüber dem Euro stärken. Generell scheint der Euro nach der jüngsten Kursrallye überhitzt. Ein StayLow-Optionsschein auf das Währungspaar ist interessant.

Der US-amerikanische Dollar zeigte sich in den vergangenen Wochen sehr schwach. Dient dieser derzeit doch als Spiegelbild der US-Wirtschaft. Viele Familien haben finanzielle Sorgen – gerade der private Konsum ist aber das Schwungrad der Wirtschaft in den Staaten. Das politische Hickhack in Washington über ein neues Corona-Hilfspaket trug zudem maßgeblich zur jüngsten Dollar-Schwäche bei. Demokraten und Republikaner konnten sich bisher nicht auf weitere Maßnahmen im Kampf gegen die wirtschaftlichen Folgen der weltweiten Pandemie einigen. Auf Sicht aber scheint ein neues Hilfspaket der US-Politik durchaus möglich – es ist schließlich Wahlkampf. Vom US-Arbeitsmarkt gab es zuletzt eine gute Nachricht, denn dieser konnte sich im Juli besser als erwartet erholen.

Mehrjahreshoch als Widerstand

Der Euro profitierte von der jüngsten Dollar-Schwäche und kletterte. Nun aber scheint der Euro-Kurs im Verhältnis zum US-Dollar etwas überhitzt. Eine Konsolidierung sollte somit nicht überraschen in naher Zukunft. Charttechnisch stellen das aktuelle Jahreshoch bei 1,1916 Dollar sowie das Mehrjahreshoch von Februar 2018 bei 1,2555 Dollar wichtige Widerstandsmarken dar. Interessant auch ein Blick auf die so genannten COT-Daten. COT ist die Abkürzung für Commitments of Traders. Diese Daten beziehen sich auf die Handelspositionen anzeigepflichtiger Marktteilnehmer in Termingeschäften. Und die Daten zeigen aktuell, dass die Commercials, sprich die Marktteilnehmer, die sich professionell am Terminmarkt absichern, dies in der Mehrheit gegen einen Rückgang des Euro im Verhältnis zum US-Dollar tun.

Fazit

Mit einem StayLow-Optionsschein auf Euro/US-Dollar (WKN SR92W3) würden risikofreudige Anleger den maximalen Auszahlungsbetrag von 10,00 Euro erhalten, wenn sich der Euro im Verhältnis zum US-Dollar bis einschließlich zum 19.03.2021 durchgehend unter der Knockout-Schwelle von 1,2600 US-Dollar bewegt. Gerechnet vom Stand des Scheins am 17. August 2020 um 18.00 Uhr (Briefkurs 7,16 Euro), würde dies einem Kursgewinn von 40 Prozent entsprechen. Sollte die Knockout-Schwelle erreicht werden, würde ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals eintreten. Zur Vermeidung eines solchen Knockouts sollte deshalb der vorzeitige wie auch sehr schnelle Ausstieg aus dieser spekulativen Position erwogen werden, falls der Euro im Verhältnis zum Dollar das Mehrjahreshoch bei 1,2555 US-Dollar nach oben überwinden kann.

Euro (in US-Dollar)

Tendenz:
Chart Aktien Merck
(Quelle: www.tradesignalonline.com)

Wichtige Chartmarken

Widerstände: 1,2555 US-Dollar (Mehrjahreshoch) // 1,1916 US-Dollar (Jahreshoch)

StayLow auf Euro/US-Dollar (Stand: 17.08.2020, 18.00 Uhr)

Strategie für fallende Kurse
WKN: SR92W3 Typ: Staylow
akt. Kurs: 6,96/7,16 Euro Emittent: Société Générale
Schwelle: 1,2600 US-Dollar Basiswert: Euro/US-Dollar
akt. Kurs Basiswert: 1,1871 US-Dollar
Laufzeit: 19.03.2021 Kursziel: 10,00 Euro
Kurschance: + 39,7% (66% p.a.)
Quelle: Société Générale



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