Nach Erholung seitwärts?

Euro/US-Dollar: Chance von 140 Prozent p.a.


Monatelang ging es immer weiter runter für den Euro. Doch: In den letzten Handelstagen zeigte der Euro neue Stärke. Mit einem Inline-Optionsschein auf das Währungspaar Euro/US-Dollar können risikofreudige Anleger eine hohe Seitwärtsrendite erzielen.

Was ist passiert? Laut Medienberichten hat der US-amerikanische Notenbankchef Jerome Powell eine angemessene Reaktion auf Auswirkungen des Handelskonflikts angekündigt. Damit schürte Powell Hoffnungen auf eine baldige Zinssenkung. Die Federal Reserve würde die Entwicklungen rund um die Handelsstreitigkeiten genau beobachten, habe Powell auf einer Notenbank-Konferenz in Chicago gesagt. An den Märkten wird nach Informationen der Nachrichtenagentur Reuters mittlerweile fest damit gerechnet, dass die Notenbank spätestens im Dezember die Zinsen senken würde. Der US-Leitzins liegt derzeit in einer Spanne von 2,25 bis 2,5 Prozent. Kurzum: Die Märkte preisten in den vergangenen Handelstagen einen US-Zinsschritt nach unten ein gutes Stück weit ein.

Boden gebildet?

Trotz der jüngsten Euro-Erholung ist ein längerer Euro-Höhenflug eher nicht denkbar. Denn auch die Europäische Zentralbank dürfte weiterhin an ihrem Kurs des billigen Geldes festhalten. Der Kurs des Euro im Verhältnis zum US-Dollar könnte sich daher in den kommenden Monaten seitwärts bewegen. In charttechnischer Hinsicht könnte der Euro in den vergangenen Wochen bei 1,1107 Dollar einen Boden gebildet haben – dort befindet sich auch das aktuelle Jahrestief. Das aktuelle Monatstief bei 1,1160 Dollar dient als weitere Unterstützungsmarke. Das aktuelle Jahreshoch bei 1,1570 Dollar sowie das Mehrmonatshoch bei 1,1815 Dollar stellen wichtige Widerstandsmarken dar.

Fazit

Mit einem Inline-Optionsschein auf Euro/US-Dollar (WKN SR103V) können risikofreudige Anleger eine maximale Rendite von 29 Prozent oder 140 Prozent p.a. erzielen, wenn sich der Euro-Kurs bis einschließlich 20.09.2019 durchgehend zwischen den beiden Knockout-Schwellen von 1,10 und 1,19 US-Dollar bewegt. Nach unten haben die Notierungen aktuell einen Abstand von 2,8 Prozent. Nach oben sind es 5,1 Prozent. Falls der Kurs unter das aktuelle Jahrestief bei 1,1107 Dollar fällt oder das Mehrmonatshoch bei 1,1815 Dollar überwinden kann, sollte zur Vermeidung eines Knockouts der vorzeitige wie auch schnelle Ausstieg aus der spekulativen Position erwogen werden.

Euro (in US-Dollar)

Tendenz:
Chart Aktien Merck

Wichtige Chartmarken

Widerstände: 1,1570 US-Dollar (aktuelles Jahreshoch) // 1,1815 US-Dollar (Mehrmonatshoch)
Unterstützungen: 1,1107 US-Dollar (aktuelles Jahrestief) // 1,1160 US-Dollar (aktuelles Monatstief)

Inline-Optionsschein auf EUR/USD (Stand: 11.06.2019, 10.10 Uhr)

Strategie für seitwärts gerichtete Kurse
WKN: SR103V Typ: Inline-Optionsschein
akt. Kurs: 7,47/7,72 Euro Emittent: Société Générale
untere KO-Schwelle: 1,1000 US-Dollar Basiswert: Euro/US-Dollar
obere KO-Schwelle: 1,1900 US-Dollar akt. Kurs Basiswert: 1,1328 US-Dollar
Laufzeit: 20.09.2019 Kursziel: 10,00 Euro
Kurschance: + 29,5% (140% p.a.)
Quelle: Société Générale

Exotic-Trader-Update: Deutsche Post

8 Prozent Plus in 7 Tagen

Bislang auf Kurs ist der Inline-Optionsschein auf Deutsche Post (WKN SR1KEL), den wir am vergangenen Dienstag im „Exotic-Trader“ vorgestellt haben. Der Inliner konnte seitdem um 8 Prozent zulegen. Zu beachten ist: Falls die Post-Aktie unter das Mehrjahrestief bei 23,36 Euro fällt oder das aktuelle Jahreshoch bei 31,34 Euro überwinden kann, sollte zur Vermeidung eines Knockouts der vorzeitige wie auch sehr schnelle Ausstieg aus der spekulativen Position erwogen werden.

 

Deutsche Post (in Euro)

Tendenz:
Chart Aktien Vonovia

Wichtige Chartmarken

Widerstände: 31,34 Euro (aktuelles Jahreshoch)
Unterstützungen: 23,36 Euro (Mehrjahrestief)
Aufwärtstrend: 24,38 Euro



Interessenkonflikt

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