Spannung im September

Euro/US-Dollar: Chance von 106 Prozent p.a.


Was werden die US-amerikanische Notenbank und die Europäische Zentralbank im September tun? Insbesondere am Devisenmarkt ist man gespannt. Mit einem Inline-Optionsschein auf Euro/US-Dollar können risikofreudige Anleger eine hohe Seitwärtsrendite erzielen.

Angesichts einer Abkühlung der Weltwirtschaft aufgrund des schwelenden Handelskonfliktes zwischen den Vereinigten Staaten und China leitete die US-amerikanische Notenbank Ende Juli die Zinswende nach unten ein. Der US-Leitzins liegt nunmehr in der Spanne von 2,00 bis 2,25 Prozent. Es war laut Medienberichten die erste Zinssenkung seit der globalen Finanzkrise vor rund einem Jahrzehnt. Zur Erklärung: Der Leitzins, die so genannte Federal Funds Rate, ist der Zinssatz, zu dem sich Geschäftsbanken über Nacht Geld leihen. Eine Senkung des Zinssatzes verbilligt Kredite – die Investitionslust der Unternehmen soll damit gefördert werden. Die Analysten von Morgan Stanley glauben sogar, dass der nächste Zinsschritt schon früher kommen könnte als bislang erwartet – nämlich schon im September.

Psychologische Unterstützung?

Eine weitere Zinssenkung in den Staaten würde den Dollar weicher machen. Allerdings könnte auch die Europäische Zentralbank im September erneut an der Geldschraube drehen. "Die EZB treibt um, dass die aktuelle konjunkturelle Schwächephase im Euro-Raum womöglich viel länger anhalten könnte als bislang gedacht", berichtete „Handelsblatt Online“ vor kurzem. In charttechnischer Hinsicht markierte der Euro im Verhältnis zum US-Dollar vor wenigen Wochen ein Zweijahrestief bei 1,1027 Dollar. Die runde Marke bei 1,1000 Dollar könnte auch eine psychologische Unterstützung darstellen. Nach oben hin gilt das aktuelle Jahreshoch bei 1,1570 Dollar als wichtige Widerstandsmarke.

Fazit

Mit einem Inline-Optionsschein auf Euro/US-Dollar (WKN SR106Z) können risikofreudige Anleger eine maximale Rendite von 12 Prozent oder 106 Prozent p.a. erzielen, wenn sich der Kurs des Währungspaares bis einschließlich 18.10.2019 durchgehend zwischen den beiden Knockout-Schwellen von 1,0800 und 1,1700 US-Dollar bewegt. Nach unten haben die Notierungen aktuell einen Abstand von 2,8 Prozent. Nach oben sind es 5,3 Prozent. Falls der Kurs unter das Zweijahrestief bei 1,1027 Dollar sowie nachhaltig unter die psychologische Unterstützung bei 1,1000 Dollar fällt oder das aktuelle Jahreshoch bei 1,1570 Dollar überwinden kann, sollte zur Vermeidung eines Knockouts der vorzeitige Ausstieg aus der spekulativen Position erwogen werden.

Euro (in US-Dollar)

Tendenz:
Chart Aktien Merck

Wichtige Chartmarken

Widerstände: 1,1570 US-Dollar (aktuelles Jahreshoch)
Unterstützungen: 1,1027 US-Dollar (Zweijahrestief)

Inline-Optionsschein auf Euro/US-Dollar (Stand: 27.08.2019, 09.50 Uhr)

Strategie für seitwärts gerichtete Kurse
WKN: SR106Z Typ: Inline-Optionsschein
akt. Kurs: 8,70/8,90 Euro Emittent: Société Générale
untere KO-Schwelle: 1,0800 US-Dollar Basiswert: Euro/US-Dollar
obere KO-Schwelle: 1,1700 US-Dollar akt. Kurs Basiswert: 1,1112 US-Dollar
Laufzeit: 18.10.2019 Kursziel: 10,00 Euro
Kurschance: + 12,4% (106% p.a.)
Quelle: Société Générale

Exotic-Trader-Update: Adidas

Psychologisch wichtige Marke?

Leicht über Vorstellungsniveau notiert der Inline-Optionsschein auf Adidas (WKN SR2614), den wir letzte Woche im „Exotic-Trader“ vorgestellt haben. Zu beachten ist: Falls die Adidas-Aktie unter das Mehrmonatstief bei 225,15 Euro fällt oder das Allzeithoch bei 296,75 Euro sowie die runde, psychologisch wichtige Marke von 300 Euro überwinden kann, sollte zur Vermeidung eines Knockouts der vorzeitige wie auch sehr schnelle Ausstieg aus dieser spekulativen Position in Erwägung gezogen werden.

Adidas (in Euro)

Tendenz:
Chart Aktien Vonovia

Wichtige Chartmarken

Widerstände: 296,75 Euro (Allzeithoch)
Unterstützungen: 225,15 Euro (Mehrmonatstief) // 253,20 Euro (aktuelles Monatstief)



Interessenkonflikt

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