Im Vorfeld der Quartalsergebnisse:

Deutsche Bank: Chance von 182 Prozent p.a.


Im Verlauf dieser Woche werden die Ergebnisse der Deutschen Bank zum vierten Quartal 2019 erwartet. Zugleich rechnen die Marktteilnehmer mit einem Ausblick auf das angelaufene Jahr 2020. Eine spannende Situation, aber wird das Zahlenwerk imstande sein, die Aktie deutlicher aus ihrer seit über einem Jahr bestehenden Handelsspanne hinaus zu tragen? Das ist zu bezweifeln. Und daraus entsteht ein Szenario, von dem sich mit einem Inline-Optionsschein überproportional profitieren ließe.

Im Grunde weiß man, was das abgelaufene Quartal und die derzeitige Situation angeht, schon einiges. Denn Deutsche Bank-Vorstandschef Sewing hatte am 16. Januar im Zuge einer Rede in Berlin unterstrichen, dass das Geldinstitut in Bezug auf die im Sommer 2019 beschlossenen Restrukturierungs- und Sparmaßnahmen gut vorankäme. Auf der anderen Seite warnte er in diesem Statement, dass die Gemengelage in Europa derzeit fragil wäre und es sinnvoll sei, sich auf Marktturbulenzen einzustellen. Das goss Wasser in den Wein derer, die bereits jetzt darauf setzen, dass die Aktie der Deutschen Bank ihre Tiefs mittlerweile gesehen hat.

Details zum vierten Quartal sollen am 30. Januar, d.h. am Donnerstag, vor Handelsbeginn kommen. Allzu große Überraschungen sind dabei nicht zu erwarten: Eine leichte Verbesserung der Lage und der Perspektive, zugleich die Warnung, dass die Rahmenbedingungen herausfordernd bleiben, das wäre das wahrscheinlichste Bild, welches dort gezeichnet werden könnte. Nichtsdestotrotz wird die Aktie darauf wohl recht kräftig reagieren. Ob diese Reaktion nach oben oder nach unten weisen wird, ist im Vorfeld jedoch nicht absehbar. Wer vorab gezielt auf eine Ausbruchsrichtung setzen wollte, ginge also ein recht hohes Risiko ein, aber:

Gute Voraussetzungen für einen Inline-Optionsschein

Würde man sich den Einstieg in einen Inline-Optionsschein mit relativ kurzer Restlaufzeit überlegen, kann einem die Richtung der Reaktion auf die Quartalsbilanz egal sein, wichtig ist bei einem solchen Schein nur, dass der Kurs der Aktie die für einen solchen Optionsschein geltende Handelsspanne nicht vor dem Ende der Laufzeit verlässt.

Der Chart seit Anfang Januar 2019 zeigt, dass sich die Deutsche Bank-Aktie seit einem Jahr in einer breiten Handelsspanne bewegt, deren unterer Extrempunkt durch das Rekordtief bei 5,78 Euro gestellt wird; das obere Ende der Handelsspanne, zugleich das Jahres-Verlaufshoch 2019, findet sich bei 8,32 Euro. Dass die Aktie diese Zone als Reaktion auf die anstehenden Bilanzdaten nachhaltig verlassen würde, ist momentan weniger wahrscheinlich. Aber selbst wenn es dazu käme, müsste das sehr deutlich der Fall sein, um die K.O.-Schwellen unseres hier vorgestellten Inline-Optionsscheins zu erreichen.

Fazit

Mit einem Inline-Optionsschein auf die Deutsche Bank-Aktie (WKN SR2WTN) können risikofreudige Anleger eine maximale Rendite von 18 Prozent oder 182 Prozent p.a. erzielen, wenn sich die Aktie bis einschließlich 20.03.2020 durchgehend oberhalb der unteren KO-Schwelle von 5,50 Euro und unterhalb der oberen KO-Schwelle von 9,00 Euro des Inline-Optionsscheins bewegen sollte. Zur Vermeidung eines Knockouts sollte man sich den vorzeitigen Ausstieg aus der Position überlegen, falls die Deutsche Bank-Aktie auf Schlusskursbasis die obere Begrenzung des derzeitigen Seitwärtstrendkanals bei 8,32 Euro überwinden oder die untere Begrenzung dieser Handelsspanne bei 5,78 Euro unterschreiten sollte.

Deutsche Bank-Aktie (in Euro)

Tendenz:
Chart Aktien Merck

Wichtige Chartmarken

Widerstände: 7,96 Euro // 8,32 Euro
Unterstützungen: 6,20 Euro // 5,78 Euro

Inline-Optionsschein auf die Deutsche Bank-Aktie (Stand 27.01.2020 18:45 Uhr)

Strategie für seitwärts gerichtete Kurse
WKN: SR2WTN Typ: Inline-Optionsschein
akt. Kurs: 8,34 / 8,44 Euro Emittent: Société Générale
untere KO-Schwelle: 5,50 Euro Basiswert: Deutsche Bank-Aktie (in Euro)
obere KO-Schwelle: 9,00 Euro akt. Kurs Basiswert: 7,747 Euro
Laufzeit: 20.03.2020 Kursziel: 10,00 Euro
Kurschance: + 18% (+182% p.a.)
Quelle: Société Générale

Interessenkonflikt

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