Handelsstreit vs. Zinshoffnung

DAX: Chance von 85 Prozent p.a.


Auf der einen Seite gefährdet der Handelsstreit die Weltkonjunktur. Andererseits könnte der Aktienmarkt von Zinshoffnungen gestützt werden. Mit einem Inline-Optionsschein auf den DAX können risikofreudige Anleger eine hohe Seitwärtsrendite erzielen.

Morgen stecken die US-amerikanischen Notenbanker um Jerome Powell die Köpfe zusammen. Nach der mit Spannung erwarteten Sitzung dürften die Märkte dann an den Lippen des US-Notenbank-Präsidenten hängen und jedes seiner Worte auf die Goldwaage legen. „Der amerikanische Notenbankchef Jerome Powell hat eine angemessene Reaktion auf Auswirkungen des Handelskonflikts angekündigt und damit die Tür für eine Zinssenkung geöffnet“, berichtete die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (FAZ) vor kurzem. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Währungshüter bereits morgen die Zügel lockern, wurde laut Reuters vor einigen Tagen lediglich auf 14 Prozent taxiert. Insofern hofft man, dass zumindest Powells Worte eine baldige Zinswende nach unten signalisieren. Durch diese frische Zinshoffnung konnte sich der DAX in den letzten Handelswochen auch ein wenig aus dem Schwitzkasten befreien, in dem er durch die Verschärfung des Handelskonflikts zwischen den Vereinigten Staaten und China steckte.

Präventiv-Maßnahme

Denn der nicht enden wollende und immer mehr eskalierende Zollstreit zwischen den USA und China ist zweifelsohne eine große Gefahr für die Weltkonjunktur. So könnten exportorientierte Unternehmen das Vertrauen in die weltwirtschaftliche Zukunft für längere Zeit verlieren. Eine Zinssenkung der US-amerikanischen Notenbank wäre somit als Präventiv-Maßnahme zu verstehen, um die US-Wirtschaft vor dem Hintergrund des Handelskonfliktes vor Schlimmerem zu bewahren. Zurück zum DAX. Der deutsche Leitindex bewegt sich derzeit oberhalb der 200-Tage-Linie, welche bei etwa 11.600 Zählern als charttechnische Unterstützung dienen könnte. Unterstützungsmarken bieten zudem das März-Tief bei exakt 11.300 Zählern sowie das Mehrmonatstief bei 10.864 Punkten. Nach oben hin stellen das aktuelle Jahreshoch bei 12.436 Zählern und das Mehrmonatshoch von Mai 2018 bei 13.204 Zählern signifikante und somit wichtige Widerstandsmarken dar.

Fazit

Mit einem Inline-Optionsschein auf den DAX (WKN ST97VY) können risikofreudige Anleger eine maximale Rendite von 18 Prozent oder 85 Prozent p.a. erzielen, wenn sich der Index bis einschließlich 20.09.2019 durchgehend zwischen den beiden Knockout-Schwellen von 10.700 und 13.300 Punkten bewegt. Nach unten haben die Notierungen aktuell einen Abstand von 11 Prozent. Nach oben sind es ebenfalls 11 Prozent. Falls der DAX-Kurs unter das Mehrmonatstief bei 10.864 Punkten fällt oder das Mehrmonatshoch bei 13.204 Punkten überwinden kann, sollte zur Vermeidung eines Knockouts der vorzeitige wie auch sehr schnelle Ausstieg aus dieser spekulativen Position erwogen werden.

DAX (in Punkten)

Tendenz:
Chart Aktien Merck

Wichtige Chartmarken

Widerstände: 13.204 Punkte (Mehrmonatshoch)
Unterstützungen: 10.864 Punkte (Mehrmonatstief)

Inline-Optionsschein auf DAX (Stand: 18.06.2019, 09.25 Uhr)

Strategie für seitwärts gerichtete Kurse
WKN: ST97VY Typ: Inline-Optionsschein
akt. Kurs: 8,34/8,44 Euro Emittent: Société Générale
untere KO-Schwelle: 10.700 Punkte Basiswert: DAX
obere KO-Schwelle: 13.300 Punkte akt. Kurs Basiswert: 12.010 Punkte
Laufzeit: 20.09.2019 Kursziel: 10,00 Euro
Kurschance: + 18,5% (85% p.a.)
Quelle: Société Générale

Exotic-Trader-Update: Deutsche Post

12 Prozent Plus

Mit einem für 2020 geschätzten Gewinnvielfachen von 11,1 scheint die Aktie der Deutschen Post derzeit nicht zu teuer. Allerdings lastet die Gefahr einer weltweiten Konjunktur-Abschwächung infolge des Handelskonfliktes zwischen den USA und China auf der Logistik-Aktie. Eine Seitwärtsbewegung ist daher in den kommenden Wochen denkbar. Der von uns vor zwei Wochen vorgestellte Inline-Optionsschein auf Deutsche Post (WKN SR1KEL) konnte seitdem um 12 Prozent steigen.

 

Deutsche Post (in Euro)

Tendenz:
Chart Aktien Vonovia

Wichtige Chartmarken

Widerstände: 31,34 Euro (aktuelles Jahreshoch)
Unterstützungen: 23,36 Euro (Mehrjahrestief)
Aufwärtstrend: 24,42 Euro

Interessenkonflikt

Hinweis auf bestehende Interessenkonflikte nach § 34b Abs. 1 Nr. 2 WpHG:

Wir weisen Sie darauf hin, dass die FSG Financial Services Group oder ein verbundenes Unternehmen aktuell oder in den letzten zwölf Monaten eine entgeltliche Werbungskooperation zur Société Générale S.A. eingegangen ist.

Der Autor erklärt, dass er bzw. sein Arbeitgeber oder eine mit ihm oder seinem Arbeitgeber verbundene Person im Besitz von Finanzinstrumenten ist, auf die sich die Analyse bezieht, bzw. in den letzten 12 Monaten an der Emission des analysierten Finanzinstruments beteiligt war. Hierdurch besteht die Möglichkeit eines Interessenskonfliktes.

Der Autor versichert weiterhin, dass Analysen unter Beachtung journalistischer Sorgfaltspflichten, insbesondere der Pflicht zur wahrheitsgemäßen Berichterstattung sowie der erforderlichen Sachkenntnis, Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit abgefasst werden.

Haftungsausschluss

Der Herausgeber übernimmt keine Gewähr für die Aktualität, Korrektheit, Vollständigkeit oder Qualität der bereitgestellten Informationen. Haftungsansprüche gegen den Herausgeber, welche sich auf Schäden materieller oder ideeller Art beziehen, die durch die Nutzung oder Nichtnutzung der dargebotenen Informationen bzw. durch die Nutzung fehlerhafter und unvollständiger Informationen verursacht wurden, sind grundsätzlich ausgeschlossen. Alle enthaltenen Meinungen und Informationen sollen nicht als Aufforderung verstanden werden, ein Geschäft oder eine Transaktion einzugehen. Auch stellen die vorgestellten Strategien keinesfalls einen Aufruf zur Nachbildung, auch nicht stillschweigend, dar. Vor jedem Geschäft bzw. vor jeder Transaktion sollte geprüft werden, ob sie im Hinblick auf die persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse geeignet ist. Wir weisen ausdrücklich noch einmal darauf hin, dass der Handel mit Optionsscheinen oder Zertifikaten mit grundsätzlichen Risiken verbunden ist und der Totalverlust des eingesetzten Kapitals nicht ausgeschlossen werden kann. Alle Angebote sind freibleibend und unverbindlich. Der Nachdruck, die Verwendung der Texte, die Veröffentlichung / Vervielfältigung ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung der FSG Financial Services Group GbR gestattet.

Zurück