Handelskonflikt belastete

DAX: Chance von 87 Prozent p.a.


Der DAX befindet sich aktuell in einer saisonal schwierigen Phase. Zudem belastete erneut der Handelskonflikt. Doch mit einem Inline-Optionsschein auf den DAX können risikofreudige Anleger in nur wenigen Wochen eine attraktive Seitwärtsrendite erzielen.

Die beiden Monate September und August sind die laut Statistik schlechtesten Monate eines Börsenjahres. Heißt: Auch in den kommenden Spätsommer-Wochen dürfte der DAX wohl keine neuen Höhen erklimmen. Alles andere käme aus saisonaler Sicht überraschend. Zumal auch der schwelende Handelsstreit zwischen den USA und China immer wieder auf die Kurse drücken könnte. Wie jüngst geschehen, als US-Präsident Trump den Handelskonflikt mit China via Twitter wieder neu entfachte. Laut Medienberichten habe er angekündigt, dass die USA ab dem 1. September Zölle in Höhe von 10 Prozent auf chinesische Waren und Produkte im Wert von 300 Mrd. US-Dollar erheben würden.

Nächster Zinsschritt schon im September?

Die konjunkturellen Sorgen schickten die Aktienmärkte und somit auch den DAX vor wenigen Tagen Richtung Süden. Doch angesichts der Abkühlung der Weltwirtschaft aufgrund schwelender Handelskonflikte leitete die US-amerikanische Notenbank Ende Juli die Zinswende nach unten ein. Die Analysten von Morgan Stanley glauben sogar, dass der nächste Zinsschritt schon früher kommen könnte als bislang erwartet – nämlich schon im September. Die Aussicht auf weitere Zinssenkungen könnte die Aktienmärkte stabilisieren. Kurz noch zum Chart. Das Jahrestief von 2018 bei 10.279 Punkten gilt als signifikante Unterstützungsmarke. Das Mehrmonatshoch bei 12.887 Zählern gilt als wichtige Widerstandsmarke.

Fazit

Mit einem Inline-Optionsschein auf den DAX (WKN ST85V8) können risikofreudige Anleger eine maximale Rendite von 13 Prozent oder 87 Prozent p.a. erzielen, wenn sich der DAX bis einschließlich 18.10.2019 durchgehend zwischen den beiden Knockout-Schwellen von 10.000 und 13.000 Punkten bewegt. Nach unten haben die Notierungen aktuell einen Abstand von 14 Prozent. Nach oben sind es 12 Prozent. Falls der deutsche Leitindex unter das Jahrestief von 2018 bei 10.279 Punkten fällt oder das Mehrmonatshoch bei 12.887 Zählern überwinden kann, sollte zur Vermeidung eines Knockouts der vorzeitige wie auch sehr schnelle Ausstieg aus der spekulativen Position erwogen werden.

DAX (in Punkten)

Tendenz:
Chart Aktien Merck

Wichtige Chartmarken

Widerstände: 12.887 Punkte (Mehrmonatshoch)
Unterstützungen: 10.279 Punkte (Jahrestief von 2018)

Inline-Optionsschein auf DAX (Stand: 13.08.2019, 10.30 Uhr)

Strategie für seitwärts gerichtete Kurse
WKN: ST85V8 Typ: Inline-Optionsschein
akt. Kurs: 8,78/8,83 Euro Emittent: Société Générale
untere KO-Schwelle: 10.000 Punkte Basiswert: DAX
obere KO-Schwelle: 13.000 Punkte akt. Kurs Basiswert: 11.641 Punkte
Laufzeit: 18.10.2019 Kursziel: 10,00 Euro
Kurschance: + 13,2% (87% p.a.)
Quelle: Société Générale

Exotic-Trader-Update: Merck

7 Prozent Plus in 7 Tagen

Im zweiten Quartal erzielte Merck einen bereinigten Betriebsgewinn (EBITDA) von 1,1 Mrd. Euro, was einem durchaus beachtlichen Zuwachs von knapp 24 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal entspricht. Merck habe nach Informationen der Nachrichtenagentur Reuters unter anderem von hohen Zahlungen aus seinen Partnerschaften mit Pfizer und GlaxoSmithKline profitiert. Der Konzernumsatz sei um 7 Prozent auf 4,0 Mrd. Euro gestiegen. Der von uns am vergangenen Dienstag im „Exotic-Trader“ vorgestellte Inline-Optionsschein auf Merck (WKN SR2HDC) konnte seitdem um 7 Prozent steigen.

 

Merck (in Euro)

Tendenz:
Chart Aktien Vonovia

Wichtige Chartmarken

Widerstände: 102,90 Euro (aktuelles Jahreshoch)
Unterstützungen: 85,84 Euro (aktuelles Jahrestief)



Interessenkonflikt

Hinweis auf bestehende Interessenkonflikte nach § 34b Abs. 1 Nr. 2 WpHG:

Wir weisen Sie darauf hin, dass die FSG Financial Services Group oder ein verbundenes Unternehmen aktuell oder in den letzten zwölf Monaten eine entgeltliche Werbungskooperation zur Société Générale S.A. eingegangen ist.

Der Autor erklärt, dass er bzw. sein Arbeitgeber oder eine mit ihm oder seinem Arbeitgeber verbundene Person im Besitz von Finanzinstrumenten ist, auf die sich die Analyse bezieht, bzw. in den letzten 12 Monaten an der Emission des analysierten Finanzinstruments beteiligt war. Hierdurch besteht die Möglichkeit eines Interessenskonfliktes.

Der Autor versichert weiterhin, dass Analysen unter Beachtung journalistischer Sorgfaltspflichten, insbesondere der Pflicht zur wahrheitsgemäßen Berichterstattung sowie der erforderlichen Sachkenntnis, Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit abgefasst werden.

Haftungsausschluss

Der Herausgeber übernimmt keine Gewähr für die Aktualität, Korrektheit, Vollständigkeit oder Qualität der bereitgestellten Informationen. Haftungsansprüche gegen den Herausgeber, welche sich auf Schäden materieller oder ideeller Art beziehen, die durch die Nutzung oder Nichtnutzung der dargebotenen Informationen bzw. durch die Nutzung fehlerhafter und unvollständiger Informationen verursacht wurden, sind grundsätzlich ausgeschlossen. Alle enthaltenen Meinungen und Informationen sollen nicht als Aufforderung verstanden werden, ein Geschäft oder eine Transaktion einzugehen. Auch stellen die vorgestellten Strategien keinesfalls einen Aufruf zur Nachbildung, auch nicht stillschweigend, dar. Vor jedem Geschäft bzw. vor jeder Transaktion sollte geprüft werden, ob sie im Hinblick auf die persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse geeignet ist. Wir weisen ausdrücklich noch einmal darauf hin, dass der Handel mit Optionsscheinen oder Zertifikaten mit grundsätzlichen Risiken verbunden ist und der Totalverlust des eingesetzten Kapitals nicht ausgeschlossen werden kann. Alle Angebote sind freibleibend und unverbindlich. Der Nachdruck, die Verwendung der Texte, die Veröffentlichung / Vervielfältigung ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung der FSG Financial Services Group GbR gestattet.

Zurück