Jahresendrally?

DAX: 254 Prozent p.a. in 6 Wochen


Gibt es doch noch eine Jahresendrally? Zumindest gab es in den letzten Tagen durchaus erfreuliche Nachrichten. Mit einem Inline-Optionsschein auf den DAX können risikofreudige Anleger eine hohe Seitwärtsrendite erzielen.

Entspannung im Handelskonflikt zwischen den USA und China! Auf dem G20-Gipfel in Buenos Aires einigten sich US-Präsident Donald Trump und sein chinesischer Amtskollege Xi Jinping laut Medienberichten, dass man in den kommenden 90 Tagen auf neue Handelszölle verzichten wolle. In dieser Zeit wolle man zudem über Streitfragen wie den Schutz geistigen Eigentums oder Technologietransfer verhandeln. Der DAX reagierte gestern darauf mit einem Plus von knapp 2 Prozent. Schon in den Tagen vor dem G20-Gipfel sorgte US-Notenbankchef Jerome Powell für Aufatmen am Aktienmarkt. Wie Medien berichteten, sieht Powell das Zinsniveau in den Staaten nun „knapp unter neutral“. Nach Einschätzung von Experten sei damit mit weniger Zinserhöhungen zu rechnen als ursprünglich erwartet.

Sinkende Zinsängste

Ist nun alles wieder gut? Mit der Entspannung im Handelskonflikt und sinkenden Zinsängsten scheinen (vorerst) zwei große Kühe vom Eis. Belastungsfaktoren könnten aber weiterhin die Schuldenproblematik Italiens und insbesondere ein möglicher ungeordneter Brexit darstellen. Am 11. Dezember soll laut Medien das britische Unterhaus über den mit der EU ausgehandelten Brexit-Vertrag abstimmen. Zum DAX-Chart. In der Region von 10.800 Punkten bietet ein ehemaliger starker Widerstand dem Kurs eine horizontale Unterstützung. Das aktuelle Jahrestief bei 11.009 Punkten dient zuvor als wichtige Unterstützungsmarke. Nach oben hin stellen das Mehrmonatshoch von Mai bei 13.204 Zählern und insbesondere das aktuelle Allzeithoch bei 13.597 Zählern wichtige Widerstandsmarken dar.

Strategie

Mit einem Inline-Optionsschein auf den DAX (WKN ST5L9N) können risikofreudige Anleger in etwa sechs Wochen eine maximale Rendite von 19 Prozent oder 254 Prozent p.a. erzielen, wenn sich der DAX bis einschließlich 18.01.2019 durchgehend zwischen den beiden Knockout-Schwellen von 10.600 und 14.000 Punkten bewegt. Nach unten haben die Notierungen aktuell einen Abstand von 7 Prozent. Nach oben sind es 22 Prozent. Wenn der DAX nachhaltig unter die wichtige Unterstützung bei 10.800 Punkten fällt oder das aktuelle Allzeithoch bei 13.597 Zählern überwinden kann, sollte zur Vermeidung eines Knockouts der vorzeitige wie auch sehr schnelle Ausstieg aus der spekulativen Position erwogen werden.

DAX (in Punkten)

Tendenz:
Chart Aktien Merck

Wichtige Chartmarken

Widerstände: 13.597 Punkte (Allzeithoch) // 13.204 Punkte (Mehrmonatshoch)
Unterstützungen: 10.800 Punkte (ehemaliger Widerstand) // 11.009 Punkte (Jahrestief)

Inline-Optionsschein auf DAX (Stand: 04.12.2018, 09.30 Uhr)

Strategie für seitwärts gerichtete Kurse
WKN: ST5L9N Typ: Inline-Optionsschein
akt. Kurs: 8,31/8,41 Euro Emittent: Société Générale
untere KO-Schwelle: 10.600 Punkte Basiswert: DAX
obere KO-Schwelle: 14.000 Punkte akt. Kurs Basiswert: 11.428 Punkte
Laufzeit: 18.01.2019 Kursziel: 10,00 Euro
Kurschance: + 18,9% (254% p.a.)
Quelle: Société Générale

Exotic-Trader-Update: Alphabet

16 Prozent Plus in 7 Tagen

Auf Kurs ist der Inline-Optionsschein auf die Aktie der Google-Mutter Alphabet (WKN ST59MZ), welchen wir am vergangenen Dienstag im „Exotic-Trader“ vorgestellt haben. In nur sieben Tagen konnte der Schein um 16 Prozent klettern. Falls die Alphabet-Aktie unter das Zwischentief bei 915 Dollar fällt oder das aktuelle Allzeithoch bei 1.291 Dollar überwinden kann, sollte zur Vermeidung eines Knockouts der vorzeitige wie auch sehr schnelle Ausstieg aus der spekulativen Position erwogen werden.

Alphabet (in US-Dollar)

Tendenz:
Chart Aktien Vonovia

Wichtige Chartmarken

Widerstände: 1.291 US-Dollar
Unterstützungen: 915 US-Dollar // 984 US-Dollar



Interessenkonflikt

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