„Sollflughöhe“ erreicht:

adidas: Chance von 91,3 Prozent p.a.


Als der Sportartikel-Riese adidas in der vergangenen Woche seine Quartalsbilanz vorlegte, wurde die Aktie kräftig verkauft, obwohl die Zahlen durchaus nicht schlechter waren, als man es realistisch hätte erwarten können. Jetzt versucht sich der Kurs über einer wichtigen Kreuzunterstützung an einer Stabilisierung. Die Aktie wirkt nach oben gedeckelt, nach unten recht gut abgesichert. Mit einem Inline-Optionsschein stellen wir Ihnen eine Möglichkeit vor, von dieser Gemengelage überproportional zu profitieren.

Was den Anlegern sauer aufstieß war der Umstand, dass adidas zwar seinen Umsatz von 5,87 Milliarden Euro im dritten Quartal 2018 auf stattliche 6,4 Milliarden Euro im dritten Quartal 2019 steigern konnte und damit die Prognosen der Analysten übertraf, der Gewinn aber hinterherhinkte. Der fiel zum Vorjahr netto um zwei Prozent. Das wirkte, als könnte adidas die Preise nicht halten, als würde die Marge unter Druck geraten. Aber wer genauer hinsah, erkannte:

Die Bruttomarge stieg sogar um 0,3 Prozent. Nur die operative Marge fiel von 15,3 auf 14,0 Prozent. Was aber nicht an Preisdruck lag, sondern an einer zeitlichen Verlagerung von betrieblichen Aufwendungen. Dementsprechend bestätigte das Unternehmen auch seine bisherigen Prognosen für das Gesamtjahr. Für einen größeren Abwärtsimpuls fand sich also in dieser Bilanz kein Grund. Nur: Für einen Anlauf an und über das bisherige Rekordhoch, das die Aktie am 1. August bei 296,75 Euro markiert hatte, birgt das Zahlenwerk auch keine Argumente. Was klingt, als würde die Aktie vorerst in einer langweiligen Seitwärtsspanne gefangen bleiben. Die aber dann nicht langweilig ist, wenn man das mit einem Inline-Optionsschein nutzt.

Komfortabel breiter Spielraum mit einem „Inliner“

Der Chart zeigt, dass die Aktie sich seit Juni in einer breiten Handelsspanne zwischen 251,40 und 296,75 Euro bewegt. Dabei ist dem Rekordhoch noch die Widerstandslinie bei 289,05 Euro vorgelagert, an welcher der Kurs seit Anfang Oktober dreimal nach unten abgewiesen wurde. Auf der Unterseite formiert sich die untere Begrenzung der Handelsspanne mit der dort eingetroffenen, wichtigen 200-Tage-Linie zu einer solide wirkenden Kreuzunterstützung.

Das ist eine gute Ausgangslage für einen Inline-Optionsschein, sofern man dessen untere und obere KO-Schwelle so wählt, dass noch ein Sicherheitspuffer zu den beiden Begrenzungen des derzeitigen Seitwärtstrends besteht. In diesem Fall liegen diese Schwellen beim Inline-Optionsschein WKN SR4A36 bei 230 bzw. 310 Euro und damit gut 20 Euro unter sowie knapp 15 Euro über der Handelsspanne der adidas-Aktie.

Fazit

Mit einem Inline-Optionsschein auf adidas (WKN SR4A36) können risikofreudige Anleger eine maximale Rendite von 13,9 Prozent oder 91,3 Prozent p.a. erzielen, wenn sich die Aktie bis einschließlich 17.01.2020 durchgehend über der unteren Knockout-Schwelle von 230,00 Euro und unterhalb der oberen Knockout-Schwelle von 310,00 Euro bewegt. Zur Vermeidung eines Knockouts sollte der vorzeitige Ausstieg aus dieser spekulativen Position erwogen werden, falls adidas die derzeitige Handelsspanne mit Kursen über 300 oder unter 245 Euro deutlicher verlassen sollte.

adidas Aktie (in Euro)

Tendenz:
Chart Aktien Merck

Wichtige Chartmarken

Widerstände: 289,05 Euro // 296,75 Euro (Allzeithoch)
Unterstützungen: 251,88 Euro (200-Tage-Linie) // 251,40 Euro

Inline-Optionsschein auf die adidas-Aktie (Stand 11.11.2019 20:30 Uhr) Strategie für seitwärts gerichtete Kurse

Strategie für seitwärts gerichtete Kurse
WKN: SR4A36 Typ: Inline-Optionsschein
akt. Kurs: 8,68 / 8,78 Euro Emittent: Société Générale
untere KO-Schwelle: 230,00 Euro Basiswert: adidas Aktie (in Euro)
obere KO-Schwelle: 310,00 Euro akt. Kurs Basiswert: 269,80 Euro
Laufzeit: 17.01.2020 Kursziel: 10,00 Euro
Kurschance: + 13,9% (+91,3% p.a.)
Quelle: Société Générale



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